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  Im Gespräch mit Sandrine Bailly (Biathlon)     Elfie Mischo  ♦  24.08.2010   
Quelle: interviewsport

(Sonntag 15. August, Alexandre Martin)

Die letzten Tage haben wir die sympathische Sandrine Bailly getroffen. Weltmeisterin im Jahr 2003, war sie die Anführerin der französischen Biathlonmannschaft in den letzten Jahren. Vor einigen Wochen, hat sie ihre Karriere beendet. Dabei sind die beiden olympischen Medaillen, die sie in der Staffel gewonnen hat besonders erwähnenswert: Bronze in Turin 2006 und Silber dieses Jahr in Vancouver.

Gespräch:

Sandrine, du hast deine Karriere als Biathletin am Ende dieser Saison beendet, nachdem du dies während der olympischen Spiele angekündigt hast. Zu welchem Zeitpunkt hast du diese Entscheidung getroffen und was hat dich dazu bewegt, dieses Jahr aufzuhören?
„ Ich wusste es zum Trainingsbeginn dieser Saison. Tatsächlich beginnt man mit dem Training im Mai und ich wusste damals schon, dass es meine letzte Saison werden würde: Erstens, weil es die olympischen Spiele gab, und das war das, was mich motiviert hat und zweitens weil ich gespürt habe, dass ich danach nicht mehr hätte mehr geben können. Es war also kurz davor entschieden, ich wusste, dass die olympischen Spiele meine letzte Frist sein würden und dass ich danach etwas anderes tun würde.

Ich habe es bei den olympischen Spielen angekündigt, weil mich alle gefragt haben. Nach der Medaille haben alle Journalisten zu mir gesagt: „Wirst du aufhören?“ und auf einmal habe ich geantwortet: „wir reden später darüber“. Es wurde schwer zu „lügen“, zumal ich es bereits wusste, aber ich wollte es nicht zu früh ankündigen, denn danach hätten alle nur noch davon geredet. Also habe ich es nach der Medaille angekündigt und das war gut so!“

2003 bist du Weltmeisterin in der Verfolgung in Khanty-Mansiysk, Russland, geworden. War dieser Titel ein Auslöser in deiner Karriere?
„Nicht wirklich…. Ich glaube, dass eher mein erster Sieg im Weltcup, im Dezember 2000 ein Auslöser war (Anm.Red: Antholz in Italien). Weltmeister zu sein 2003, ich gebe zu, das war eher früher… Ich wusste auf jeden Fall, dass von dem Zeitpunkt an, an dem du einen Weltcup gewinnst, du auch noch Höheres gewinnen kannst. Das hat mich ein bisschen von meinem Status her verändert, aber das was mich am meisten verändert hat, das war der Gewinn der großen Kristallkugel 2005. Das war eher die Krönung!

Was den Weltmeistertitel angeht, so hatte ich diesen nicht erwartet, ich musste nichts beweisen, und dann ist es einfach so passiert. Danach war es viel schwieriger für mich und es stimmt, ich habe es nie wiederholt. „

Du hast an drei olympischen Spielen teilgenommen, in Salt Lake City, Turin und Vancouver. Welche davon haben dich am meisten geprägt?
„Bei jedem Mal war es anders. Als ich in Salt Lake ankam, war ich nicht die Anführerin der Gruppe: Das waren meine ersten Spiele, ich hatte nichts zu verlieren. Ich habe die Augen weit aufgerissen, habe alles betrachtet, ich wusste nicht was passieren würde… Ich kannte auch nicht das Ausmaß, das das alles hatte. Ich habe wirklich alles geliebt in Salt Lake!

In Turin war es schwieriger, denn es war fast wie zu Hause und ich hatte im Vorjahr gerade den Gesamtweltcup gewonnen, also lasteten hohe Erwartungen auf mir. Ich habe sie etwas schlechter erlebt, denn ich habe keine Medaille in einer Einzeldisziplin gewonnen (ich bin jedes Mal umsonst gelaufen) und es gab andere Leute um mich rum, die eine hatten. Danach gab es diese Medaille in der Staffel, die mich ein bisschen trösten konnte, aber es war schwierig.

Und danach, in Vancouver, war es halbwegs genauso schwierig… Ich hatte mehr auf der Rechnung: Ich wusste, die Spiele sind etwas Krankes, das hatte verrückte Ausmaße! Im Gegensatz dazu waren die Erwartungen in mich nicht mehr genauso hoch… Aber doch, trotzdem nicht wenig… Denn obwohl ich weniger gute Ergebnisse brachte, hat man mich dennoch gekannt, also ja, es wurde dennoch etwas von mir erwartet! Ich bin es mit mehr Abstand angegangen, aber es war trotzdem nicht einfach für mich die ganze Zeit.

Trotzdem sind die Spiele jedes Mal Zeiten, wo du, wenn alles gut läuft, glücklich hoch 10 bist und, wenn es schlecht läuft, bist du traurig hoch 10 und enttäuscht. Alles hat ein größeres Ausmaß, als bei normalen Rennen. Aber dafür bleiben im Endeffekt die schönen Augenblicke zurück, auch wenn es stimmt, dass das im ersten Moment nicht immer deutlich wird! „

Du hast mit der französischen Mannschaft zahlreiche Medaillen in der Staffel gewonnen. Ist die Staffel eine Disziplin, die dir besonders sehr am Herzen liegt?
„Ja! Am Anfang, als ich neu in die französische Mannschaft kam, hat man immer von der Staffel gesprochen und gesagt, dass wir keine zusammengewachsene Mannschaft seien, und dass es uns nicht gelingen würde, mit der Staffel gute Ergebnisse zu erzielen…. Jede von uns war stark in den Einzeldisziplinen und danach, wenn die Staffel kam, hatten wir nicht wirklich Lust gut zusammen zu arbeiten. Aber das hat sich in der folgenden Zeit geändert. 2006 war das schon anders: wir hatten eine andere Mannschaft und wir waren alle mehr eingeschweißt, mehr vereinigt zur Erreichung dieses Ziels. Und dann eines Tages, ist es uns gelungen, eine Staffel zu gewinnen. Seit Beginn dieser Zeit, wo wir einen Podiumsplatz belegt hatten, war es für uns von Bedeutung und wir wollten es ständig mindestens genauso gut machen. Das war unser Ding, wir wussten, dass wir jedes Mal sehr glücklich sein würden, wenn wir zusammen Erfolg hatten.
Außerdem war ich Anführerin der Mannschaft, also war es auch meine Rolle in der Weise zu verfahren wie im Einzelwettkampf, für mich ist das gut gelaufen und dann habe ich in der Staffel alles gegeben, was ich für die Gruppe aufbringen konnte.“

Hat deine Silbermedaille in der Staffel, die du anlässlich der olympischen Spiele in Vancouver gewonnen hast, eine besondere Bedeutung für dich im Vergleich zur Bronzemedaille, die du 4 Jahre zuvor eingesammelt hast?
„ Das sind etwas gleiche Szenarien. In Turin, war die Staffel das vorletzte Rennen. Ich war sehr enttäuscht davor und ich hatte wirklich Biss. Ich wollte diese Medaille. Außerdem hatten wir den Wettkampf sehr schlecht begonnen, danach haben die Mädchen die Staffel reingebracht und ich habe letztendlich gut abgeschnitten.

Tatsächlich war es in Vancouver in etwa letztendlich das gleiche Szenario. Ich weiß nicht, wie ihr es von außerhalb erlebt habt, aber Vancouver, das war fast eine Staffel die schöner anzusehen war. Auf alle Fälle denke ich, dass es ein ähnliches Szenario war!“

Im Laufe deiner Karriere, hast du viele Erfolge kennengelernt aber auch schwierige Zeiten was die Ergebnisse angeht. In deiner Eigenschaft als Hochleistungssportlerin hast du dich da ein weinig vernachlässigt gefühlt, insbesondere von den Medien?
„Nein, im Gegenteil! Zum Beispiel hatte ich 2009 ein wirklich schwarzes Jahr. Ich habe mich nicht wirklich erholt, ich war müde, ich kam nicht vorwärts, ich denke, dass ich krank war… Schließlich gab es eine Menge Dinge, die nicht liefen. Ich hatte Probleme mich zu erholen und ich musste eine Auszeit nehmen. Und im Gegenteil, in dem Moment haben mich alle Journalisten angesprochen und haben mich gefragt, was ich habe. Ich saget: „Lasst mich in Frieden!“ Ich wusste nicht mehr, was ich zum Schluss antworten sollte, denn es war schwierig zu erklären! Wenn du sagst:“ nein, ich fahre nach Hause, denn ich bin jetzt noch nicht so weit“, würden sie sich fragen:“ Was macht sie? Sie gibt ja auf!“. Ich dachte:“ aber nein, doch es ist schwer zu erklären!“

Also nein, ich habe mich nicht im Stich gelassen gefühlt. Tatsächlich fühlst du dich eher im Stich gelassen von den Leuten, die dir am nächsten stehen. Wenn du Anführer der Mannschaft bist, hast du die Trainer und alle anderen, die natürlich auf dich Acht geben, weil du Ergebnisse bringst. Und dann, im Großen, wechselst du von einem Status, wo sie Acht auf dich geben zu einem Status, in dem du nicht gut bist, also gibt es einen anderen der deinen Platz einnimmt. Das ist fast noch härter, denn du sagst dir, dass du tatsächlich nichts Großartiges von deiner Seite an Ergebnissen beigetragen hast und man also auch nichts anderes erwarten kann. Umso besser, dass ich mir klar darüber geworden bin, aber es stimmt, dass ich mir einige Male gesagt habe: „Mist, man wechselt schnell von dem einen zum anderen“.

Es waren eher mitunter bestimmte Leute, die mich in diesen Momenten enttäuscht haben, denn ich finde, sie haben mich hängen lassen und haben sich anderen Personen zugewandt. Das ist letztendlich normal, denn die Mannschaft braucht Ergebnisse, also klar, man beachtet weniger jemand, der weniger Ergebnisse bringt. Das ist ein bisschen das harte Gesetz des Sportes und auch des Lebens im Allgemeinen!“

Du hast an allen großen Wettkämpfen der Welt teilgenommen. Unter großem Druck und in einer Sportart, in der es eine entscheidende Passage gibt: das Schießen. Hast du eine ganz bestimmte Technik, um den Stress umzugehen und dich zu konzentrieren?
„Nein, wirklich, ich hatte nie etwas Vergleichbares. Den einen Tag kann es gut laufen und ich bin sehr konzentriert, es gelingt mir die Scheiben gut zu sehen, nur darauf zu schauen und nichts anderes zu hören, und dann an einem anderen Tag bist du total hektisch und schnell unkonzentriert (zum Beispiel höre ich das Mädchen, das wegfährt, die Leute, die im Hintergrund schreien….) Das ist also mehr eine Sache der Anpassung, denn ich denke, das hängt von meiner Stimmung ab, davon wie ich im Moment drauf bin. Also kann ich nicht ständig die gleichen Dinge wieder tun, wenn ich weiß, dass ich nicht ständig gleich bin!“

Ist es nicht frustrierend in manchen Ländern, wie in Deutschland, ein Star zu sein und letztendlich wenig bekannt zu sein beim breiten Publikum in Frankreich? Hast du darunter gelitten, dass du in Frankreich trotz deiner sehr guten Ergebnisse unbekannt bist?
„Ich sage mir, dass das schon immer so gewesen ist und dass ich schon Glück hatte in Deutschland etwas mehr bekannt zu sein. Bei den Franzosen ist es auf alle Fälle so. Ich habe mich damit abgefunden. Die Bekanntheit, das ist nicht etwas, was ich anstrebe, denn ich weiß, dass es schwer ist, damit umzugehen. Ich hätte wirklich Probleme damit, wenn ich bei mir zu Hause rausgehe und nicht das tun könnte, was ich wollte. Schon das wenige, womit ich zu Hause, wo ich sehr wohl bekannt bin, konfrontiert werde, stört mich fast. Es ist wirklich so, dass ich nicht ständig erkannt werden möchte. Also letztendlich, weiß ich nicht, ob ich es akzeptiert hätte medienwirksamer zu sein, denn danach kann das schnell gefährlich werden.

Und dann, sage ich mir, wenn ich hätte bekannter sein wollen, wäre es an mir gewesen, mehr auf die Medien in Paris zuzugehen. Das ist etwas, was man nach seiner Karriere sieht: Letztendlich spielt sich dort alles ab und wenn man in unseren Bergen ist, kommt keiner vorbei, um uns zu sehen. Man muss auf sie zugehen und wenn ich einen Schritt unternommen hätte, wäre ich vielleicht medienwirksamer gewesen. Aber gut, das ist nicht schlimm, ich bin trotzdem gut ausgekommen!“

Du hast dein Karriere auf einem Podium beendet (der zweite Platz beim Massenstart in Khanty-Mansiysk, in Russland). Erzähl uns, wie du dich bei diesem letzten Rennen gefühlt hast?
„Das war wirklich eigenartig! Schon weil es dein letztes Rennen ist, weißt du also, dass es das letzte Zusammentreffen am Vorabend ist, das letzte Mal, dass du eine Startnummer im Weltcup trägst, dass du deine Übungen machst… Und das wiederholst du dir einfach so ständig… Du sagst dir: „Hier ist es das letzte Mal, dass ich das da mache, das letzte Mal, dass ich jenes mache…“.

Vor dem Start des Rennens, haben sich alle in die Arme genommen (die Deutschen und die anderen) und da hatte ich schon „sehr Muffe“ gehabt… Also gut, ich habe versucht nicht allzu schwach zu werden. Ich bin irgendwie an der Startlinie des Massenstarts aufgetaucht. Es ist wahr, das war ein Moment der Emotionen. Du spürst nichtsdestoweniger, dass eine Traurigkeit in der Luft liegt und dass es für viele ein heikler Moment ist. Und dann später, als der Startschuss gefallen ist, habe ich nicht mehr daran gedacht.

Ich glaube, ich hatte es wirklich auf dem Herzen, gut abzuschließen und es ist gut geworden. Ich hätte es vorgezogen zu gewinnen, aber sie (Anm. Red: Magdalena Neuner) war sehr viel stärker als ich (lacht)!“

Welche Umschulungsmaßnahmen hast du zu deinem Karriereende ergriffen? Würdest du dir wünschen in der Biathlonwelt zu bleiben?
„Am Anfang habe ich mir gesagt, nein, ich werde danach nicht mehr in der Biathlonwelt arbeiten. Aber letztendlich, wenn man das gemacht hat, hat man auch Lust etwas davon zurückzugeben und Nutzen daraus zu ziehen, was man gelernt hat. Ich werde das in Form von Seminaren innerhalb der Unternehmen umsetzen. Viele Athleten sind nach ihrer Karriere in Richtung der Seminare gegangen, wie z.B. Edgar Grospiron und Florence Masnada, und ich denke, das ist eine gute Umstellung für die erste Zeit. Die Unternehmen mögen das und es gibt viele Punkte, die sich ähneln!

Ich bin dabei mich gut vorzubereiten und eine gute Präsentation zu erstellen, um die Leute zu fesseln und dafür zu sorgen, dass sie am Schluss zufrieden sind. Das ist auch für mich interessant, mit ihnen etwas zu teilen, da ich weiß, dass das auch mich zwischenzeitlich etwas ändern wird, denn ich werde Leute aus den Unternehmen treffen. Das passt mir gut, das bringt ein wenig Veränderung mit sich!“

Vielen Dank Sandrine für deine Liebenswürdigkeit und deine Verfügbarkeit. Wir wünschen dir das allerbeste für deine Umorientierung!
  Danke!     Sandrine Bailly  ♦  10.08.2010   
Seit Beginn des Showrennens von Püttlingen 2004, habe ich keine Auflage verpasst. Nun nehme ich dieses Ereignis zum Anlass, um endgültig meine Rollerski und mein Gewehr an den Nagel zu hängen!

Auch wenn mein Leben als Athletin schon seit einigen Monaten begraben ist, so blieb mir nichtsdestoweniger noch dieser unumgängliche Termin, zu dem mich die anderen zurückgetretenen Athletinnen des Jahres begleitet haben: Kati Wilhelm, Simone Hauswald und Sandra Keith.
Ein Programm, das speziell für uns zugeschnitten wurde, mit nur 3 Runden und 2 Schießen. (und ja, auch wenn wir nichts großartiges geleistet haben, war es dennoch schon schlimm genug). Und dann, als es zur letzten Streckenrunde ging, zusammen, da war letztlich dieses Rennen „solidarisch“.
Die Automatismen auf den Rollerski und beim Schießen waren schnell wieder zurück, 15 Jahre Training verschwinden nicht so schnell. Der Geschmack des Wettstreitens wird immer in mir bleiben, aber die Lust mir wehzutun etwas weniger!!!!

Wie immer, sind die Fans zahlreich erschienen, ungefähr 20.000. In einem Top Ambiente und einer ausgereiften Organisation, konnten wir, dank Marie Laure, einem französischen Sieg beiwohnen. Sie hat angesichts der Zielscheiben ihr ganzes Talent gezeigt, und hat das Rennen von A bis Z dominiert Bravo Miss!

Einmal mehr wurde ich wieder von den Fans, ihrer Anfeuerung, ihrer Aufmerksamkeit und ihrer Freundlichkeit, verwöhnt. Für sie beginnt ein neues Kapitel, mit einer Generation, die weggeht, aber keine Sorge, eine neue, sehr nette Generation ist schon da, um uns träumen zu lassen.

Meine Sport-Internetseite wird demnächst durch eine gewerbliche Seite ersetzt.

Wir werden uns sicherlich anlässlich des Biathlons in einem anderen Zusammenhang wieder sehen.

Zum Abschluss kann ich euch nur DANKE sagen!

www.sandrinebailly.com
Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine Bailly: Abschied ohne Druck     Elfie Mischo  ♦  03.08.2010   
Quelle: skichrono

Die junge ehemalige Biathletin, Sandrine Bailly, wird am nächsten Sonntag ihre Waffe ein letztes mal zur Hand nehmen, bevor sie sich definitiv vom Skizirkus zurückzieht.

Sandrine, du wirst am Sonntag ein letztes Rennen laufen….
„Jeden Sommer habe ich an der Biathlon-Show in Püttlingen in Deutschland teilgenommen. Und alle 4 Jahre, nach der olympischen Saison, organisiert man dort einen Wettkampf für die neuen Zurückgetretenen. Ich habe mich am Ende des Winters dafür eingesetzt daran teilnehmen zu können, das wird die Möglichkeit für mich sein, meinen Abschied in einem netten Rahmen ohne Druck zu nehmen.“

Trainierst du für die Show?
„Ich war immerhin am Wochenende ein bisschen Schießen. Und das war sogar gar nicht schlecht, sogar besser als manchmal in der Vergangenheit (lacht). Ich habe auch mal die Rollerski angezogen, das war härter. Ich werde körperlich leiden, denke ich.“

Was hast du vor in den nächsten Monaten zu tun?
„Ich stürze mich in Konferenzen und Redebeiträgen über Motivation, den Wert der Arbeit…..die Erfahrungen, die ich im Sport gemacht habe, angewandt auf die Arbeitswelt. Doch im Moment gestalte ich meine Internetseite, ich bereite einige Broschüren vor….und ich werde im September neu beginnen.“
  Verabredung in Püttlingen     Sandrine Bailly  ♦  18.07.2010   
In weiterer Folge des Sommers werde ich mich ein letztes Mal mit Euch verabreden. Das wird am 8. August zur Biathlon-Show in Püttlingen in Deutschland sein. Bis dahin werde ich ein bisschen meine Waffe wieder an mich nehmen und auf die Rollerski steigen, die bisher in der Garage geblieben sind. .. und ja, das Training ist für mich nicht mehr erforderlich, ich profitiere sehr davon, aber wenn ich nur ein Minimum in Form sein will, muss ich zu meinen schon alten Gewohnheiten zurückfinden, Infos über die Show von Püttlingen findet ihr hier.

Im September werde am 18. und 19. zur Biathlon Summer Tour in Plans d’Hotonnes sein, da ich beauftragt war Sponsoren für dieses Ereignis zu finden. Ich werde also diese Partner an diesem Wettkampfwochenende begleiten (franz. Meisterschaften am Sonntag).

Schönen Sommer!!! Neuigkeiten zu meinen zukünftigen Aktivitäten gibt’s wenn ich mit einer zu dieser Gelegenheit abgeänderten Seite zurück bin

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sonne     Sandrine Bailly  ♦  29.06.2010   
Die CIO hat die Idee gehabt, einen olympischen Tag zu veranstalten, um die Werte zu feiern, den Sport zu initiieren und ihn bekannt zu machen. Eine schöne Idee, die letzten Mittwoch, den 23. Juni in Annecy zu einem großen Erfolg geführt hat. Ich lasse Euch hier die Zusammenfassung sehen ebenso wie das Video auf der Seite von Annecy 2018 HIER

Ich für meinen Teil habe auf alle Fälle viel Freude bei den Kindern gesehen, die die unterschiedlichsten Sportarten ausprobieren konnten, ich habe auch mit den 30 000 Leuten am Abend vor der Bühne die Hoffnung und den Rückhalt gesehen. Auch wenn Annecy für den Moment sein Dossier verbessern muss, so gibt es keinen Zweifel an der Tatsache, dass die Franzosen weiterdrängen, dass die Wirtschaftswelt genauso unterstützt wie die Politische- und Sportwelt. Und wir alle zusammen können es erreichen die Mitglieder der CIO zu überzeugen für Annecy zu stimmen!!!

Bei dieser Gelegenheit, bin ich dem Ausschuss der Hochleistungssportler (CAHN) der CNOSF (Nationales olympisches Komitee Frankreichs) beigetreten, die Erläuterung der Rolle der Kommission findet ihr hier. Das Ziel der Kommission ist es, die Athleten zu präsentieren und ihre Stimme im Sinne der CNOSF zu hören. Bis jetzt setzt sich die Kommission im Wesentlichen aus Athleten der Sommersports zusammen. Es ist also wichtig für die Wintersportarten (der Biathlonsport war noch nicht vertreten) ebenfalls präsent zu sein.

Das kommende Programm:
- 29. Juni : Richtung Militärschule zu einem Besuch des Obergeneralstabes
- 13. Juli: Kletter-Weltcup in Chamonix
- 14. Juli: Militärparade durch die Straßen von Chamonix
- 07. August: letztes Biathlon Showrennen in Püttlingen mit einem Start der zurückgetretenen Athletinnen (Kati Wilhelm, Simone Hauswald, Sylvie…) Tickets könnt ihr hier kaufen…
- 27. August: Sommerbiathlon in Bessans
- Am 18. und 19. September findet die unumgängliche Biathlon Summer Tour in Plans d’Hotonnes statt. Ein Wettkampf der franz. Meisterschaften mit einer Verfolgung am Sonntag. Alle Athleten werden da sein. Nach einigen Monaten Training haben die Athleten große Lust sich zu testen, seit versichert, es wird eine tolle Vorstellung!

Schönen Sommer an Euch alle, wir sehen uns wieder im Oktober auf einer veränderten Internetseite entsprechend meiner zukünftigen Aktivitäten.
Artikel der IBU findet ihr hier!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Verstimmung     Sandrine Bailly  ♦  31.05.2010   
Es ist traurig und mies, die Fernsehserie die sich zurzeit auf unseren Bildschirmen präsentiert. Mehr in den Medien polemisiert als jemals zuvor, Spieler, bei denen die Nerven blank liegen, nicht das französische Nationaltrikot repräsentieren, die den Respekt vergessen haben und die schlechte Entscheidungen treffen, ein Trainer mit einem überdimensionalen Ego, der es nicht geschafft hat, die Mannschaft mit ihren individuellen Talenten zusammenspielen zu lassen, und der nicht seine Fehler eingesteht, eine uneiniges Team, eine Föderation die noch nicht kapiert hat, dass bestimmte Fußballregeln ausgetauscht werden müssen um die verlorenen Werte wiederzuerlangen.

Kinder, nehmt Euch kein Beispiel, Sport, das ist ganz das Gegenteil von dem. Die französische Fußballmannschaft spiegelt nicht den französischen Sport wieder, das ist ein System, das verloren ist und das nicht mehr funktioniert. Für den Rest bleibt nur noch einmal Stolz zu zeigen, um mit erhobenem Haupt aufzuhören und das ist das, was sie machen werden, sie werden aus dem Bauch heraus spielen.


Einige Daten zum Vormerken in diesem Sommer:
- 21. Juni: Empfang beim Generalrat des Départements Ain in Bourg en Bresse aus Anlass der Medaille und des Ruhestandes.
- 23. Juni. Tag der olympischen Spiele auf dem Pauquier in Annecy. Dieses jährliche weltweite Ereignis wird vom IOC initiiert, zum Zweck der Förderung der Ausübung und des Wertes des Sports in Verbindung mit zahlreichsten Aktivitäten aus Sport, Erziehung und Kultur.
In Frankreich wird Annecy im Herz dieser Feierlichkeiten sein, und der nationalen olympischen Bewegung zu diesem großen Tag des Volksfestes, gemischt aus Sport und Kultur, zur Seite stehen. Mehr dazu hier:

- 25. Juni : Kongress des FFS mit Wahl des neuen Büros.
- 29. Juni : Richtung Militärschule zu einem Besuch des Obergeneralstabes
- 13. Juli: Weltcup im Klettern in Chamonix
- 14. Juli: Aufmarsch der Militärs in den Straßen von Chamonix
- 07. August: letztes Biathlon Showrennen in Püttlingen mit einem Start der zurückgetretenen Athletinnen (Kati Wilhelm, Simone Hauswald, Sylvie…) Tickets könnt ihr hier kaufen…
- 22. August: Sommerbiathlon in Bessans
- Am 18. und 19. September findet die unumgängliche Biathlon Summer Tour in Plans d’Hotonnes statt. Ein Wettkampf der franz. Meisterschaften mit einer Verfolgung am Sonntag. Alle Athleten werden da sein. Nach einigen Monaten Training haben die Athleten große Lust sich zu testen, seit versichert, es wird eine tolle Vorstellung!

Schönen Sommer an Euch alle, wir sehen uns wieder im Oktober auf einer veränderten Internetseite entsprechend meiner zukünftigen Aktivitäten.
Artikel der IBU findet ihr hier!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Juni     Sandrine Bailly  ♦  31.05.2010   
sportliches Wochenende, voller Emotionen: Mit Freitag dem 28. Mai dem Besuch von Roland Garros mit Lacoste, wo ich die Spiele von V. Williams, JW Tsonga, A. Reza erleben konnte… Ein Tennismatch im Fernsehen ist toll, aber live, das ist noch besser!

Am Samstag konnte ich dem Weltrekord von Taïg Khris im Rampenspringen mit Inlinern, von der ersten Etage des Eifelturms aus, beiwohnen. Beeindruckend!!! hier das Video. Und am Abend ging es zum Stade de France mit mehr als 79000 Rugbybegeisterten zum Finale der französischen Rugby Meisterschaften, Clermont gegen Perpignan. Wir waren an der Seite der Fans von Clermont Auvergne (Anmerkung Red: Rugby-Union), Schreie, Freude und Tränen für diesen historischen Augenblick, da die Mannschaft noch niemals zuvor die französischen Meisterschaften gewonnen hat, hervorragend!

Nun geht es Richtung Italien zu den „cinque Terre“, (Anmerkung Red: 5 Dörfer) und nach Florenz ohne die großen Seen zu vergessen. Ein Besuch des Landes, das ich schließlich nur durch den Biathlonsport in Antholz kenne.

- Am 17. Juni habe ich einen Termin bei der CNOSF in Paris zur Unterstützung der Stadt Annecy für das Jahr 2018.
- Am 23 Juni gibt es ein großes Treffen auf dem Paquier von Annecy anlässlich des Welttags der olympischen Spiele sowie, wenn alles gut geht, die Übergabe des Stadions der Stadt zur Kandidatur von Annecy. Ab 11 Uhr, ist das Publikum zu den verschiedenen Sportstätten des Gleitsports der neueren Generation als auch der Outdoorsportarten (Big Air, Biathlon, Klettern, Mountain Bike, Bobfahren…) eingeladen, dann um 20 Uhr ergreifen die Akteure der Kandidatur das Wort und ab 21 Uhr folgen gute Konzerte... Ein großer Tag wird in Aussicht gestellt!
- Am 25. Juni findet ein Kongress der FFS statt mit der Wahl des neuen Präsidenten…
- Am 29. Juni habe ich einen Termin bei der Militärschule von Chamonix zu einem Besuch des EMAT (Obergeneralstab des Heeres)..

Einen schönen Sommer an alle

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Roland Garros...     Sandrine Bailly  ♦  25.05.2010   
Kleiner Rückblick auf das Backofenfest in Ruffieu findet ihr in Videoform auf der deutschen Seite hier, und auf den Empfang am IUT von Annecy hier.

Unsere Fußballnationalmannschaft konnte in Tignes den Biathlonsport ausprobieren (leider ohne uns!!!!). Näheres hier:

Ich habe diese paar Tage in Ruffieu dazu genutzt, mich mit den Kindern der Schulklassen von Hotonnes zu treffen, wo ich selbst vor langer Zeit die Schulbank gedrückt habe. Ebenso habe ich mich mit den Schulklassen meiner kleinen Cousinen Ornella und Loriane in Belley getroffen. Das waren erfrischende und lustige Begegnungen!

Auf dem Programm: ein Tag mit Lacoste bei Roland Garros am Samstag den 28. Mai. Das ist das erste Mal, dass ich die Zeit habe, diesem großen Tennisturnier beizuwohnen und ich kann es kaum erwarten! Dann besuche ich eine andere Schulklasse, mit der ich während des ganzen Winters Kontakt gepflegt habe. Es ist die Klasse von Jacquin in der Schule Jeanne d’Arc. Dann werde ich nach Norditalien, zu den 5 großen Seen abreisen um dort Ferien zu machen. Dabei schaue ich auch in Florenz vorbei.

Im Rahmen meiner Umorientierung, werde ich auch eine Weiterbildung in Informatik beginnen, die mir in Zukunft von Nutzen sein wird. Ihr fragt mich zahlreich danach, was ich später machen will, ich bin dabei mir einen Plan aufzustellen. Zunächst werde ich meine Beziehungen zum Biathlon nicht abbrechen sondern sie eher dazu nutzen, sie weiterzugeben und meine Erfahrung zu teilen. Aber Geduld, wenn alles fertig ist, werde ich Euch auf dem Laufenden halten!

Gaël Gaillard, mein Techniker in den letzten 4 Jahre hat gerade eine kleine ELIA, mein Cousin Johann einen kleinen ELIE bekommen. Und wenig vorher hat Julien Robert einen kleinen Elie und Alex Aubert einen kleinen Baptiste bekommen! Herzlich willkommen an die Kleinen und Glückwunsch an die Eltern.

Bis bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Party-Wochenende     Sandrine Bailly  ♦  17.05.2010   
Party-Wochenende!
Dieses Party-Wochenende ist, nach der Hochzeit von Fred Jean und Aurore Cuinet in les Rousses und dem Bachofenfest meines Skiclubs, am Sonntag den 16. Mai bei mir im Dorf zu Ende gegangen.

Diese Feier war die Gelegenheit auf die Eckpunkte meiner Karriere zurückzublicken. Dabei konnte ich mich bei den Beteiligten, den Leuten, die im Hintergrund standen und die mir geholfen haben und mich unterstützt haben, bedanken. Sie sind auf’s Podium gestiegen und haben eine Geschichte erzählt und hatten etwas dabei, was man als Erinnerung sehen kann: von meinem Papa, der mit meinen ersten Langlaufskiern kam bis zu André Guionet, meinem Trainer vom Skigymnasium, der eine Unterrichtsstunde Kollektiv-Autogenes Training. Von Christophe Vassallo, meinem Trainer bei den Junioren, der mein ersten Melonenanzug mit gebracht hat (Anm. der Red: Rennanzug der Nationalmannschaft, dessen Muster nicht unähnlich einer halben Melone ist) bis zu Lionel Laurent, meinem Trainer der letzten 4 Jahre, der mit Silbermedaille von Vancouver gekommen war. Von Pierre Pouseler, der mich 1999 in die Militärmannschaft von Haute Montage de Chamonix rekrutiert hat, bis zu Christian Persicot, der mich bis heute in dieser Mannschaft begleitet hat. Von Riequet und Robert, den Alten des Dorfes, die Mitgründer des Skiclubs waren, und die das rote und gelbe Leibchen, vom Gewinn der kleinen Kugel im Sprint und der großen im Gesamtweltcup, dabei hatten, bis zu Laurent Schmit mit dem Herzfrequenzmesser als Zeichen seiner Betreuung im Training. Von meiner Mama, die die italienische Fahne dabei hatte, als Symbol meines ersten Weltcupsieges in Antholz, an ihrem Geburtstag bis zu André Bailly, der mit einer wunderschönen russischen Mütze kam, um an den Weltmeistertitel in der Verfolgung in Khanty-Mansiysk zu erinnern.

Das war ein einzigartiger Augenblick für mich, die Gelegenheit, die Personen um mich zu sammeln, die zu den gegebenen Augenblicken in meinem Leben als Athlet gezählt haben. Dabei gedenke ich besonders Pascal Etienne, der auch zu diesen Personen gezählt hat. Dann als Zeichen für die Zukunft, sind die Nachfolger des Comité Lyonnais vom Departement AIN auf die Bühne gestiegen, die Partner, die Jugendlichen des Clubs, denn es geht weiter! Einen Rückblick auf diesen Tag findet ihr hier.

Also, einfach Danke für Euer Kommen und für diesen einzigartigen Moment!!

Am Montag den 17. breche ich wieder zu einer Gala von Odlo nach Zürich auf, dann am 21.feiert die Fachhochschule Annecy ihre olympischen Medalliengewinner. Nach dieser langen Saison bin ich nicht in Urlaub gefahren, ich habe weitergemacht mit den „Gesuchen“ und anderem. Ich werde also Anfang Juni ein bisschen nach Norditalien fahren, das wird auch gut tun!!!

Bis bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine Bailly: „Es gab ganz viele schöne Mömente     Elfie Mischo  ♦  07.05.2010   
Quelle: le progrès

Die junge Frau aus Ruffieu war gestern bei unserer Zeitung eingeladen. Zu einem Auffrischen von „Den Lesern gegenüber“

Die junge Frau aus Ruffieu ist auf die Minute genau angekommen. Elegant, ohne Aufsehen, in ihrer weißen Jeans und ihrem braunen Oberteil, passend zu ihren großen, dezent geschminkten Augen. Sandrine Bailly ist so. Peinlich genau und freundlich. Liebenswert und präzise. Die neue zurückgetretene Biathletin macht charmant mit bei dem Frage-Antwort Spiel unserer Hörer. Ganz natürlich und aufrichtig, weicht sie keiner Frage aus. Ganz knapp, was ihr Privatleben betrifft. Redegewandt bezüglich ihrer Anfänge auf den Ski und der großen Momente ihrer Karriere. Sie gibt ohne Umschweife einen Einblick in ihre berufliche Zukunft.

Wie haben Sie mit dem Biathlon angefangen?

Ich wohne in Ruffieu, in einer Gegend in der alle Kinder Ski laufen. Da mein Vater Skiläufer war, habe ich mich sehr schnell auf Skiern wieder gefunden. Ich habe ein Foto von mir, auf dem ich ungefähr 3 oder 4 Jahre alt sein muss. Mein erstes Rennen habe ich in der C-Jugend bestritten. In dieser Kategorie wird die Technik bewertet und ich war schlecht. (Lacht) bei meinem 4. Rennen, habe ich mich sehr bemüht. Ich war sicher, dass ich gut gelaufen war und habe mich als 12. wieder gefunden. Ich war enttäuscht. Als in der B-Jugend bei den Rennen die Zeit gemessen wurde, war ich sofort eher in meinem Element. Mit dem Biathlon habe ich so mit 15 Jahren angefangen. Es war Pascal Étienne, also der Trainer des Verbandes vom Departement Ain, der mich meine ersten Patronen verschießen ließ und der mir vertraut hat. Von da an hat es so begonnen wie jedes Mal, wenn eine Person einer anderen Vertrauen schenkt.

Welcher Moment war der stärkste in Ihrer Karriere?

Das ist eine Fangfrage. Es gelingt mir nicht mich insbesondere an einen zu erinnern. Eine 15-jährige Karriere, das ist eine lange Zeit. Tatsächlich waren das alle die guten Ergebnisse, die ich nach einer schlechten Zeitspanne hatte. Wenn du fällst, bist du zufrieden, wenn du wieder aufstehst. 2009 war keine gute Saison. Aber ich habe mit einem Podiumsplatz abgeschlossen. Dieser dritte Platz war fast wie ein Sieg. Es gibt ganz viele schöne Momente. Trotzdem, ich hatte 2005 die große Kristallkugel gewonnen (Anm. Red: der Gewinn des Gesamtweltcups) und es gab die olympischen Medaillen.

>b> Welchen Rat würden Sie einem Jugendlichen geben der heute anfängt?>/b>

Man darf nicht trödeln im Langlauf nach vorne zu streben und die Jugendlichen fangen immer früher mit dem Schießen an. (Lacht). Für die, die auf dem ebenen Land wohnen, müssen die Eltern umziehen und sich mehr dem Skiclub von Valromey-Retord nähern. Im Sommer, muss man auf Rollerski trainieren und Langlauf machen. Aber im Winter muss man den Schnee suchen. Und da kommen schnell einige Kilometer zusammen.

Was fehlt Ihnen noch bei Ihren Auszeichnungen?

Ganz klar, eine olympische Medaille in einer Einzeldisziplin. Das ist ein bisschen ein Versagen (Lacht) Aber man kann nicht alles machen. Die Spiele stehen sehr im Mittelpunkt der Medien. Alle erfahren die Ergebnisse. Das ist ein Mythos, der sehr viele Emotionen verbreitet, den Termin darf man nicht verpassen. Ich war zu anderen Zeiten präsent, die auch wichtig waren. Ich habe um die große Kristallkugel im Gesamtweltcup gekämpft und hatte das Glück, sie zu gewinnen.

Werden Sie die nächste Weltmeisterschaft schauen?

Die anderen fangen gerade wieder mit dem Training an. Ich werde sie mit einem Auge beobachten, denn es sind noch immer Freunde und Freundinnen. Ah, Sie meinen die Fußballweltmeisterschaft? (Lacht) Sicherlich, ich werde sie schauen. Wenn Frankreich spielt, dann ist das unsere Mannschaft. Man muss sie unterstützen, auch wenn alle sie heute niedermachen. Außerdem sind die Fußballer im Trainingslager in Tignes und machen dort Biathlon. Ich würde sie gerne bei der Gelegenheit anleiten. Aber das wird nicht möglich sein.

Was denken Sie über das Einkommen der Fußballspieler?

Für einen jungen, französischen Biathleten ohne Auszeichnungen ist es nicht leicht. Aber wenn er an einem gewissen Niveau angekommen ist, ist es leicht Sponsoren zu finden. Ich persönlich kann mich nicht beschweren. Die Departementverwaltung von Ain zum Beispiel, hat mir immer während der ganzen Karriere geholfen. Die Einkommen der Fußballer sind astronomisch, maßlos. Sie müssten nach oben begrenzt werden. Ich weiß nicht, wie sie das alles in den Griff bekommen. Sie können nichts selber machen. Sie müssen Agenten haben. Ein Star sein, das ist beschissen.

Wie planen Sie Ihre berufliche Umstellung?

Ich habe bereits das Abitur. Ich habe auch einen Abschluss am IUT im Bereich Wirtschaft. Aber das hilft nicht, weil man nur Biathlon machen kann und andere Dinge. Ich werde viele Sachen erneut lernen müssen. Ich werde einen Beruf lernen, aber ich weiß noch nicht auf welchem Gebiet. Ich werde zurechtkommen. Es steht mir auch offen, in der Armee zu bleiben. Aber ich ziehe es vor, nach 11 Jahren Dienst damit aufzuhören. Mein Vertrag endet im nächsten August. Ich habe einige Pläne, für die ich mich entscheiden kann. Eurosport will mit mir arbeiten, um mit mir Reportagen zu machen. Und ich möchte gerne im Veranstaltungsmanagement arbeiten, in Verbindung mit dem Biathlon. Im Gegensatz dazu gedenke ich nicht, mich zum Trainer umschulen zu lassen. Ich kann mich eventuell bei den Trainingslagern der Junioren und Kadetten mit einbringen. Aber nicht mehr. Ein Trainer ist immer außer Haus. Er muss die Kälte lieben. ICH habe genug gegeben.

Wie sind Ihre Pläne?

Ich hatte im Juni Urlaub auf Island vorgesehen. Aber er ist geflopt durch den Vulkan. Auf sportlicher Ebene werde ich weiter Skilanglauf und Langlauf machen. Aber mit dem Radfahren werde ich aufhören. Sonst habe ich keine Träume mehr, nur noch ganz einfache Ambitionen, Dinge aus dem normalen Leben wie zum Beispiel ein schönes Haus bauen.
  Treffen am 16. Mai in Ruffieu     Sandrine Bailly  ♦  06.05.2010   
Am 28. April, war ich in Bourg in den Lokalitäten des Progress um mich mit den Lesern zu treffen, ich habe eine angenehme Zeit damit verbracht den verschiedensten Fragen der Kinder und der Erwachsenen zu antworten. Damit blinzele ich der Zeitung zu, für die ich am Anfang meiner Karriere als Korrespondentin gearbeitet habe, jede Woche habe ich einen Artikel über die Kulissen des Weltcups, das war die Gelegenheit ein breites Publikum am Leben eines Biathleten, seiner seelischen Verfassung, den Hoffnungen, den Enttäuschungen, den Siegen, der Teamarbeit…. teilhaben zu lassen. Eine Zusammenfassung findet ihr hier, danke an den Progres genauso wie an alle Personen, die diese Gelegenheit ermöglicht haben.

Kleiner Rückblick in Bildern auf die franz. Meisterschaft in Les Rousses (in der Fan Galerie) genauso wie auf dem Blog unseres Freundes Gérad Liveneau, der dieses einzigartige Wochenende voller Emotionen und Zusammentreffen hier verewigt hat.

Das Fest im meinem Dorf nähert sich in großen Schritten und der 16. Mai verspricht schön zu werden. Anzeige hier:

Der Empfang im Elysée Palast wurde letztendlich abgesagt, aber ich war trotzdem in Paris, um mich mit Subaru am 11. Mai zu treffen. Am 17. war ich in Zürich zu einem Galaabend mit Odlo, zwei sehr wichtige Partner für mich. Am 21. feiert das IUT (Anm. Red: entspricht in etwa der technischen Fachhochschule) von Annecy seine olympischen Medaillen und weiht bei dieser Gelegenheit einen Fitnessraum, der seines Namens würdig ist, und zum Training der Sportler dient, ein. Ich habe an dieser Uni studiert, die an den Winterleistungssport angepasst ist. Die Vorlesungen sind von April bis September und im Winter ist frei. Zur Zeit studieren dort viele der jungen Biathleten wie Marie-Laure Brunet oder Pauline Jacquin. Mit großer Freude werde ich sie bei dieser Gelegenheit wieder treffen.

Bis Bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Home sweet home!     Sandrine Bailly  ♦  27.04.2010   
Die Vulkane von Island sind vorsichtig geworden und wir sind endlich am Freitag den 24. früh morgens von Kamchatka nach Hause aufgebrochen. Genau pünktlich zum Wettkampf der Trainer, der dieses Jahr vom Grand Bornard organisiert wurde, das ist die Gelegenheit, die Chefs der ESF zu sehen und alle die Ausbilder, die die Leidenschaft des Skifahrens weitergeben!

Der nächste Termin wird für mich am Mittwoch den 28.in den Lokalitäten der Zeitung „le progrès“ in Bourg sein. Dort werde ich mich mit den Lesern treffen. Näheres hierzu findet ihr hier.

An diesem Wochenende werde ich am traditionellen .“Saugeathlon“ Wettkampf in Montbenoît teilnehmen. Dabei steht auch ein Langlauf auf dem Programm! hier


Im Mai, zwischen den Terminen, habe ich auch einen Empfang und zwar am 10. Mai im Elysée Palast beim Präsidenten Sarkozy anlässlich der Medaillen. Am Sonntag den 16. mai seit ihr nach Ruffieu zur Backofenfeier eingeladen. Zu dieser Gelegenheit werden auch das Ende meiner Karriere und die Medaille bei den olympischen Spielen gefeiert. (mit einer Biathlon-Aninmation und einem Magier. ) Ihr seit in meinem Dorf herzlich willkommen!

Ich hatte auch vorgesehen in den Ferien nach Island zu fahren, diese Reise ist auf das nächste Jahr verschoben, wenn die Landschaft weniger einer Mondlandschaft gleicht… stattdessen gibt es Anfang Juni einen kleinen Trip mit meiner Freundin Amy an den Lago Maggiore in Norditalien!

Ich wünsche Euch einen schönen Frühling!! Und etwas zum Lachen, findet ihr hier !!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Verlängerter Aufenthalt in Kamchatka!     Sandrine Bailly  ♦  18.04.2010   
Unser kleiner Besuch in Kamchatka verlängert sich. Ein Vulkan auf Island musste aufwachen und unsere Heimreise blocken! Diese Region von Russland ist auch sehr vulkanisch und rundherum kann man diese so charakteristischen Berge sehen, die manchmal rauchen. (ich hoffe, dass nicht einer dieser Vulkane auch aufwacht, denn das würde uns gerade noch fehlen!)

Diese Show, welche von dem mächtigen Unternehmen GAZPROM organisiert wurde (auf Einladung) war sehr gelungen. Es waren viele gute Athleten am Start, alles war perfekt organisiert, eines Weltcups würdig, und dann schien noch die Sonne für uns und blendete unsere Augen. Wie immer wussten die Russen, wie man die Sache groß aufzieht, um uns auf’s Beste zu empfangen und eine schöne Biathlonfeier einem sachverständigen Publikum zu präsentieren, das in großer Zahl gekommen war.

An diesen 2 Wettkampftagen war auch der Wind zu Gast und macht das Schießen schwierig. Nach einer langen Reise und einer zehnstündigen Zeitverschiebung fühle ich mich eher gut im Vergleich zu den Umständen. Ich bin eine schöne Verfolgung gelaufen und konnte mich auf den 7. Platz aufsteigen. Um diesen Termin abzuschließen durften wir eine schöne Gala besuchen. Sie fand statt zwischen Tradition und Kultur, sowie einem Panel an Artisten der unterschiedlichsten Richtungen, was uns einen schönen Abend verbringen ließ.

Kamchatka, das beinhaltet sicherlich die Vulkane aber auch einen der schönsten Orte der Welt um Ski zu fahren. Es ist ebenfalls der Fischfang, der rote Kaviar, die Krabbe, die Seelöwen am Ufer, die Geysire… Also ein paar Tage länger bleiben, das ist langweilig, aber man muss die gute Seite der Dinge sehen, es gibt Schlimmeres.

Bis Bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  In Richtung Ende der Welt     Sandrine Bailly  ♦  13.04.2010   
Diese Woche hatte ich keine Zeit mich zu langweilen. Ich war 3 sonnige Tage lang in unserer schönen Hauptstadt: Empfang der zu Olympia ausgewählten Soldaten durch den Verteidigungsminister, Herr Morin. Im Gebäude der franz. nationalen Lottogesellschaft war ein Empfang der Medaillengewinner, die das Glück hatten, während ihrer Karriere von der franz. Lottogesellschaft unterstützt zu werden. (und ja, die nationale französische Lottogesellschaft beinhaltet nicht nur die Lotteriespiele, sie beinhaltet auch schöne Aktionen, um dem Sport zu helfen und auch sportliche Initiativen insbesondere die Unterstützung junger Athleten. Ich hatte das Glück 2002 davon zu profitieren, schaut hier:.) Sonntag konnte ich Leute aus meiner Region vom Departement Ain treffen, als ich in der Gegend von Bugey, in Belley an einer Ausstellung teilgenommen hatte, wo ich auch das letzte Saisonspiel der Frauenbasketballmannschaft von Culoz verfolgt habe (die gewonnen hatten, Bravo!)

Als Nächstes: Traditionelles Backofenfest bei mir zu Hause in Ruffieu am 16. Mai. Es wird sowohl von meinem Skiclub Valromey-Retord als auch vom Conseil général de l'AIN (Anm. Red: oberstes Executiv-Organ eines Departements) organisiert. Das Programm ist in der Mache. Ich werde Euch bald mehr Infos zukommen lassen. Ihr wisst schon, dass ihr herzlich willkommen seid!

Bis dahin werde ich am Dienstag einen Tag mit einem Verwaltungsbesuch und einer medizinischen Untersuchung bei der Militärschule im Hochgebirge in Chamonix verbringen… Am Abend werden wir den Abschied von Christian Persicot und Bernard Stocart, unseren beiden Mannschaftschefs, feiern, die zu anderen Horizonten aufbrechen. (Also wirklich, hier schließt sich tatsächlich der Kreis). Am Donnerstag werde ich mich auf die große Reise nach Kamchatcka begeben (die Rennen finden am 16. und 17. statt, Rückreise wird Sonntag/Montag sein)

Ich lasse Euch hier das kleine Video anschauen, „Ca m’énnerve“. Sie waren sehr überzeugend, die Kleinen, und einmal mehr haben sie mich, haben sie uns, zum Lachen gebracht… hier:


Bis bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Adieu Pascal     Sandrine Bailly  ♦  06.04.2010   
Er hat mich meine ersten Patronen verschießen lassen, das war 1995. Er war damals Trainer vom Skiklub Lyon, Teilbereich Departement Ain. Bald schon hat er mich zusammen mit Christophe Vassallo zum Europacup begleitet, dann zum Weltcup, bis zu den olympischen Spielen in Turin 2006. Mit all seiner Geduld, seiner Beharrlichkeit und vor allem seinem Vertrauen. Das schönste was wir ihm zusammen mit dem Mädchen schenken konnten, war diese Bronzemedaille bei den olympischen Spielen in Turin. Er hatte eine genaue und klare Vorstellung von dem was eine Gruppe sein kann und zu was eine eingeschweißte Gruppe fähig ist. Diese Botschaft ist bei uns angekommen und wir behalten sie für lange Zeit inne.

Pascal war eine Stimmungskanone, Fan von „Mister Bean“, „das große Fressen“ und „die 7. Kompanie“. Er kannte die Dialoge auswendig. Das Training hat ihn begeistert und jedes Jahr ist er zur Weiterbildung gefahren und kam mit einem anderen Experiment zu uns zurück. Nachdem er zwei Jahre lang wie ein Löwe gegen etwas gekämpft hat, das viel stärker war als wir alle, ist er dieses Wochenende von uns gegangen. Er wird immer in meiner Karriere und in meiner Geschichte gegenwärtig sein.

Die franz. Meisterschaften in den nordischen Disziplinen: Ich habe noch niemals so viele Menschen bei den Wettkämpfen gesehen und ich habe mich darüber gefreut, ein letztes Mal vor Euch bei den französischen Meisterschaften zu kämpfen. Danke für eure Unterstützung, euer Lachen und eure Worte. Mit Freude und Lust stürze ich mich in ein neues Leben, mit dem Gefühl, dass ich von diesen Jahren als Athlet sehr profitiert habe, dass ich mich gut geschlagen habe und dass ich mich im Spiegel anschauen kann. Die Siege, die Kristallkugeln und die Medaillen sind das eine, was mir aber bleiben wird, sind diese Zeiten, die ich mit Euch allen geteilt habe.

Programm: Vom 14.04. bis 18.04 ein Showrennen in Kamchatcka, Russland. Dazwischen Tage beim Militär, Tage bei den Sponsoren… ein Programm das noch immer voll gepackt ist.

Bis bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Happy-End     Sandrine Bailly  ♦  30.03.2010   
In der Aufwärmzone des Stadions von Kanthy-Mansisk, gab es Emotionen vor ded Start dieses letzten Einzelrennens, dem Massenstart. Die Gesichter von Marie-Laure von Marie waren von unseren drei Namen eingerahmt: Vino, Sylvie und Sansan. Die Deutschen haben Aufkleber verteilt mit „Goodbye Martina, Kati und Simone“. Wir sind alle verbunden durch die gleichen Gefühle, wir sind uns bewusst, dass wir unsere letzten Momente als Athlet erleben, auf einer Rundreise, die wir nach vielen Jahren in- und auswendig kennen. Also bin ich schweren Herzens und mit einem Kloß im Hals an den Start gegangen. Als ich aber erstmal mit den Ski in der Spur war, bin ich wieder ein Athlet geworden, der zu einem Wettkampf aufbricht. Ein Rennen das von A bis Z gut verlaufen ist, die Zielgerade erschien und ich habe das ganz und gar genossen, ein Podium zum Abschluss, das ist ein Ende wie ich es mag. Video Hier: !

Ich wurde also ausgewählt am nächsten Tag mit Marie-Laure und den Fourcade-Brüdern die Mixedstaffel mitzulaufen, es fehlte uns das Glück, wir hatten Probleme mit dem Material an dem Tag, das Schießen war problematisch…. Wir sind am Podium vorbeigelaufen.

Am Ende der Woche sehen wir uns in Les Rousses zu einem großen Wochenende der nordischen Disziplinen: die französischen Meisterschaften im Biathlon und den nordischen Kombinierern finden während 3 Tagen statt. Es beginnt mit super Sprints am Samstag (das Finale findet ab 11:30 Uhr statt), die Mixedstaffeln der einzelnen Clubs am Sonntag um 11:30 Uhr und dann der Massenstart am Montag den 5. April um 12:00 Uhr für die Mädchen. Das Wochenende verspricht groß und vollgepackt zu werden, bevor ich einen Schlusspunkt hinter die Geschichte setze.

Bis Bald!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Ein Happy-End     Elfie Mischo  ♦  30.03.2010   
Quelle: woman365.fr

Ihr zweiter Platz beim Massenstart in Kanthy-Mansiysk (Russland), es war der letzte Wettkampf der Saison, hat nichts an ihrem Entschluss geändert. Dieses schöne Ergebnis ist also das letzte einer Karriere, die fast 10 Jahre angedauert hat. Mit 30 Jahren hört Sandrine Bailly auf.

Sandrine, Sie haben ihren Wunsch, ihre Karriere am Ende dieser Saison zu beenden, angekündigt. Hat dieser zweite Platz beim Massenstart zum Finale in Kanthy-Mansiysk sie nicht dazu bewegt, ihre Meinung zu ändern?
(Anm. Red: Lachen). Nein, ich ändere nicht meine Meinung. Ich habe ein gutes Ergebnis erzielt. Das ist nur ein Bonus bevor ich aufhöre. Das ist ein „Happy End“ wie man sagt. Aber ich denke, selbst wenn ich den Gesamtweltcup in dieser Saison gewonnen hätte, hätte ich trotz allem aufgehört. Wenn ich entschieden habe aufzuhören, dann habe ich dazu gute Gründe.

Wie haben Sie sich gefühlt bei den letzten Wettkämpfen?
Direkt vor dem Massenstart, meinem allerletzten Rennen in einer Einzeldisziplin, gab es viele Emotionen. Man muss dazusagen, dass wir zu fünft waren, die zurücktreten. Wir waren vor dem Rennen sehr niedergeschlagen. Danach, als ich erstmal losgelaufen war, habe ich sehr gute Arbeit geleistet, also bin ich zufrieden. Ich habe mich nicht in die Strafrunden geschossen, indem ich mir sagte: „Das ist das letzte Mal“

„Viele Athleten hätte gerne meine Karriere“

24 Stunden nach Ihrem letzten Rennen, können Sie da schon Bilanz über Ihre Karriere ziehen?
Wenn ich zurück schaue, gibt es geniale Dinge und andere, die weniger gut funktioniert haben. Später einen bestimmten Sieg auszuwählen ist mir nicht möglich, weil ich das Glück hatte, mehrere zu erleben. Im Einzelrennen gibt es keinen, der mehr zählt als die anderen. Dann gab es noch die schönen Staffelergebnisse, besonders die, bei denen es ganz knapp war. Jedes Mal, wenn wir ein solches Rennen gut abgeschlossen haben, bleiben wirklich intensive Erinnerungen.

Und was bedauern Sie?
Es gibt immer Dinge, die man lieber anders gemacht hätte… Für den Moment versucht man, etwas am Besten zu machen. Im Nachhinein sage ich mir letztendlich, dass ich nicht hätte einen größeren Fehler machen können, aber das wichtigste ist, dass ich mir dabei selbst treu bleiben konnte. Ich habe mich niemals hinter falschen Entschuldigungen versteckt. Das ist wichtig für mich…

Man kann also sagen, dass sie stolz sind auf ihre Laufbahn…
Stolz, das ist ein großes Wort, aber ich stelle mir vor, dass es viele Athleten gibt, die meine Laufbahn haben möchten. Man will immer mehr Medaillen haben, aber wichtig ist die Einstellung, die ich während der ganzen Zeit meiner Laufbahn hatte. Die Zahl der Medaillen, die Farbe des Metalls, ich bin nicht sicher, ob das letztendlich das Wesentliche ist…

„Ich wusste am Anfang der Saison, dass ich aufhören würde“

Ihre Entscheidung ist sehr persönlich aber die sehr gute Leistung der Mädchen wie Marie-Laure Brunet oder Marie Dorin, konnte Sie das bezüglich ihrer Entscheidung bestärken…
Das ist nur ein Bonus. Ich weiß, dass ich gehe, dass die Mädchen nach mir kommen und der Biathlonsport an der Spitze bleibt.Aber wenn es niemand gegeben hätte, bin ich mir nicht sicher, ob ich dann meine Entscheidung geändert hätte.

Sie lassen Ihre Disziplin nicht verwaist zurück?
Ja, das stimmt, das ist fast eine Erleichterung. Ich hatte meine Zeit, diese Logik wird respektiert.

Sie haben das Karriereende in Vancouver bekannt gegeben aber seit wann schwirrt das in Ihrem Kopf rum?
Ich weiß es fast schon seit Beginn der Saison. Die Spiele waren mein letztes Ziel und ich wusste, dass ich danach nicht mehr genug Motivation haben würde. Diesen Winter habe ich jedes Mal, wenn ich bei einem Weltcup auf die Strecke ging, meine Augen weit geöffnet und mir gesagt, dass ich zum letzten Mal hierher gekommen bin. Ich habe jeden kleinen Moment genossen. Nur ich wusste das. Ich habe beschlossen meinen Rücktritt in Vancouver anzukündigen, weil es schwer werden würde, alle würden mir Fragen stellen. Als ich es gespürt habe, habe ich es angekündigt. Da es in meinem Kopf schon klar war, war es nicht mehr allzu schwierig.

Keiner wusste Bescheid?
Nur meine Familie. Nicht die Mädchen. Ich habe es vorgezogen diese Entscheidung zurückzuhalten, damit nicht alle nur davon reden. Ich wollte mich auf die olympischen Spiele konzentrieren und nicht auf das Ende meiner Karriere.

Auf alle Fälle war die Silbermedaille in der Staffel perfekt um aufzuhören….
Das war ein schöner Kampf, ein super Augenblick. Wie ein Symbol… Die olympischen Spiele nahmen wirklich ein glückliches Ende. Der Kreis schließt sich.

„Ich habe genug gegeben!“

Wie wird der Übergang von Ihrer Karriere zu Ihrer Umorientierung aussehen?
Ich brauche noch ein bisschen Zeit, um mich umzuorganisieren, um meine Zukunft aufzubauen. Es gibt noch nichts Genaues. Diesen Winter hatte ich weder den Kopf noch die Zeit, um mich darum zu kümmern. Aber das macht mir keine Angst.

Werden Sie wirklich das Gewehr und Ski in die Ecke stellen?
Ich habe noch ein Rennen im Sommer: Eine Biathlon-Show in Deutschland. Ich werde an einem Rennen der „Zurückgetretenen“ teilnehmen mit vor allem den 5, die die Runde verlassen, 3 Deutsche, Sylvie Beceart und ich. Das wird mich dazu antreiben mich weiter zu betätigen, da ich weiß, dass ich auf alle Fälle nicht ganz aufhören kann. Ich habe immer gerne trainiert, bin gerne Ski gefahren, alleine rausgefahren….

Einige zurückgetretene Athleten wenden sich anderen sportlichen Herausforderungen zu. Wo können wir Sie wiedersehen? Beim Marathon, einem großen Wettkampf?
(Lachen). Wenn ich aufhöre mit dem Sport, dann ist das wirklich nicht um mich anderen Wettkampfsportarten zuzuwenden. Ich will jetzt pure Freizeit, allenfalls ein Rennen, um mich zu amüsieren. Aber nein, ich habe genug gegeben!

Gibt es etwas Besonderes, was Ihnen während Ihrer Karriere gefehlt hat und was Sie jetzt genießen werden?
Als Athlet achtet man auf eine gesunde Lebensweise d.h. also, man hat ein sehr abgestimmtes Leben. Ich habe die Mahlzeiten mit der Familie mittags verlassen, um zu trainieren, abends vor Mitternacht, um mich zu erholen…. Ich habe also Lust, das mehr zu genießen. Wenn man Athlet ist, ist man wirklich sehr auf sich selbst ausgerichtet, denn man muss trainieren und die Wettkämpfe vorbereiten. Das ist jetzt alles vorbei.

Sie haben Ihre ganze Karriere in den kalten Ländern verbracht, haben Sie jetzt Lust auf Sonne?
Seltsamerweise fahre ich in einigen Wochen mit einer Freundin nach Island! Das ist nun wirklich überhaupt kein warmes Land, aber ich bin sehr froh dahin zu fahren, denn die Landschaften sehen herrlich aus. Das mag erstaunlich erscheinen aber nein, ich empfinde das nicht mehr, den Drang die Sonne besuchen zu müssen.
  Seit unserer Ankunft in Sibirien     Sandrine Bailly  ♦  24.03.2010   
Wenn der Frühling sich kurz in Frankreich blicken lässt, so ist dies nicht der Fall in Khanty, wo es -8°C ist und der Wind bläst. Aber ich freue mich immer an diesen Ort zurückzukommen, an dem ich schon soviel Genugtuung erfahren habe, was mit dieser unvergesslichen Verfolgung mit Martina Glagow 2003 begonnen hat!
Die Veränderung in Olso hatten was Gutes. Kanthy bereitet die Weltmeisterschaften für das nächste Jahr vor und wie gewöhnlich scheuen die Russen keine Kosten!

Hier wird es sein, wo ich zu meine letzten Wettkämpfe im Weltcup starten werde und wenn ich auch für den Moment in der Gegenwart lebe und ich so vorgehe, wie ich in jedem Wettkampf vorgehe (Training, Skitests….) so weiß ich doch, dass mein Herz droht viel schneller zu schlagen, wenn ich erstmal den Zieleinlauf überschritten habe!!!

Wir sehen uns am Donnerstag zum Sprint um 14:15 Uhr

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Auf der Zielgeraden in Russland!     Sandrine Bailly  ♦  21.03.2010   
Nach dieser Woche in Oslo, brechen wir zu den letzten Rennen in Khanty Mansysk auf.
Nach diesem Wochenende in Konthiolahti, wo ich krank war, hatte ich Angst diese Woche, physisch nicht gut drauf zu sein, und dann hatte ich doch meine Form schnell zurück. Aber ich habe meinen Sprint mit 5 Strafrunden verpatzt, daher die Bestrafung - kein Verfolger. Der Massenstart ist gut abgelaufen, trotz der schwierigen Bedingungen auf sehr langsamem Schnee, habe ich mir trotzdem gefallen und selbst wenn das Resultat am Ende nicht stimmte, der Ski lief gut und ich habe auch ein paar gute Schießeinlagen gehabt.

In dieser letzten Woche, heißt es, alles optimal zusammenzubringen mit dem Ziel vor Augen, in die vorderen Plätze zu laufen.

Bis Donnerstag zum Sprint!!!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Auf dem Hügel von Oslo!     Sandrine Bailly  ♦  17.03.2010   
Nach den Längläufern und den Kombinierern (die zudem sehr stark gelaufen sind mit einem 3. Platz bei Toz auf 50 km und einem Sieg von Jason), liegt es nun an uns, die mythische Seite Oslos zu entdecken.
Der Holmenkollen wurde vollständig renoviert und modernisiert. Die Veränderung ist gut, denn die Pisten sind jetzt viel interessanter. Wie so of hier, ist der Schnee schmutzig, der Untergrund ist weich, was zu schwierigeren Bedingungen führt.

Nach einem schmerzhaften Wochenende in Kontiolathi und einer Magenverstimmung, die mir in die Beine gefahren ist, fühle ich mich jetzt besser, aber ich weiß nicht, was bei den Rennen rauskommen kann und wie meine körperliche Verfassung ist. Die Antwort darauf gibt es am Donnerstag um 11:30 Uhr beim Sprint.


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Zurück auf der Erde!!!     Sandrine Bailly  ♦  05.03.2010   
Meine Olympischen Spiele in Ziffern und Buchstaben!!

Freude: Das entspricht meinem Gefühl nach dieser Silbermedaille in der Staffel. Wir habe es angekündigt mit „Zur Eroberung des Westens“. Wir haben nicht gelogen.
Diese Medaille war erwartet und wurde auch Wirklichkeit. Sie hat eine Gruppe belohnt, die sich im Training durch den Schweiß und außerhalb des Sports durch den Spaß zusammengeschmiedet hat. Ich bin stolz auf diese tolle Mannschaft. Hier ein Video und hier in Bildern.


6: das ist die Zahl der Medaillen, die das Biathlon mitgenommen hat. Was bleiben wird, ist dieser gemeinsame Erfolg einer Gruppe von „Kriegern“, die es geschafft hat, in dieser wichtigen Zeit in Bestform zu sein. Und sie hat es geschafft, diesen Erfolg zu teilen und damit allen, die im Umfeld gearbeitet haben ein schönes Geschenk zu bereiten (den Physiotherapeuten, den Technikern und Trainern). Eine Medaille gewinnt man nicht alleine, die Podien wären zu groß.

Enttäuschungen: Es hat sowohl für mich als auch für andere schwierige Zeiten gegeben. Bei den Spielen, steigen nur 3 Athleten auf das Treppchen, nur 5 % der Athleten haben eine Medaille gewonnen, der Rest ist enttäuscht. So wie unsere Langläufer nach der Staffel der Männer, bei denen eine Medaille so verdient gewesen wäre, dass es ungerecht geworden ist. Wenn man Sportler ist, weiß man, dass die olympischen Spiele nicht das Spiegelbild einer Karriere sind, aber genau das kleine Stückchen, das einen gewiss in den Vordergrund stellt, das aber nicht den Wert eines Athleten definiert. Wie unsere Mannschaft im Alpinen, die sich nicht als unwürdig erwiesen hat, wo sie doch den ganzen Anfang der Saison auf dem Podium stand, die wirkliche Talente hat, aber die es nicht geschafft hat, eine Medaille zu ergattern. Das mindert nicht ihre Fähigkeiten.

25000: das ist die Zahl der Freiwilligen Helfer, die aus 4 verschiedenen Ecken des Landes zusammen gekommen sind und sogar von Außerhalb, um die Spiele zu betreuen. Ich werde ihren Empfang im Gedächtnis behalten, ihr Lachen und ihre Freundlichkeit. Die Kanadier freuen sich des Lebens und das tut gut!!!

Der sportliche Ruhestand: Das habe ich nach der Medaillenzeremonie angekündigt. Nach 15 Jahren, in denen ich die Erde für meinen Sport durchreist habe, ist meine Entscheidung dieses Abenteuer aufzugeben natürlich, ich habe sehr davon profitiert, ich habe nichts zu bereuen und es ist Zeit für mich ein anderes Leben zu beginnen. Die Saison werde ich noch bis zum Ende fortsetzen und ich werde mit euch darüber reden, wenn die Zeit reif ist.

Inzwischen komme ich wieder zu mir und erhole mich von der Zeitverschiebung und dem Druck… und ich realisiere den Einfluss, den die olympischen Spiele in Frankreich genommen haben, das ist ziemlich enorm! Wenn ihr für einen kurzen Moment glücklich wart, während ihr ferngesehen habt, wenn ihr für einen Moment Eure Sorgen vergessen habt und mit uns gezittert habt, wenn ihr unseren Sport entdeckt habe, umso besser, dann ist die Mission erfüllt.

Bis bald zum Weltcup in Kontiolathi am 12., 13., und 14. März! Währenddessen hier ein kleiner Besuch auf der Seite : l'aintourisme

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine Bailly beendet nach dieser Saison ihre Karriere     Elfie Mischo  ♦  11.02.2010   
Quelle: ski-nordique.fr

Sandrine Bailly, Anführerin der franz. Damenmannschaft im Biathlon, hat am Dienstag in Whistler, am Abend ihrer Silbermedaille mit der Staffel bei den olympischen Spielen 2010, angekündigt, dass sie mit Ablauf der Saison im Alter von 30 Jahren ihrer Karriere ein Ende setzen wird.

„Für mich ist es vorbei, das ist mein letztes Jahr. Beendet mit dieser Medaille, das ist etwas Fantastisches. Es ist noch nicht ganz vorbei, es gibt noch das Saisonende beim Weltcup“, hat Bailly nach der Verleihung der Silbermedaille erklärt.
Sandrine Bailly hat in ihrer Karriere 2 olympische Medaillen mit der Staffel gewonnen: 2006 (3. Platz) und 2010 (2. Platz). Zudem einen Weltmeistertitel (2003) und den Sieg im Gesamtweltcup 2005.
„Meine Entscheidung habe ich schon vor den olympischen Spielen getroffen. Es gibt nichts zu bedauern. Das ist die logische Folge, ich bereit dazu, einen Schlussstrich zu ziehen“, fährt die Biathletin vom Plateau de Retord weiter fort.
„ Es sind jetzt 15 Jahre, dass ich in diesem Umfeld bin, dass ich trainiere, dass ich Rennen laufe. Ich spüre das Bedürfnis nun etwas ganz anderes zu machen“, fügt sie hinzu.
Sandrine Bailly hat trotzdem die Absicht mit dem Biathlonumfeld in Kontakt zu bleiben, insbesondere, um diese Disziplin bei den Unternehmen populär zu machen und im Eventmanagement zu arbeiten.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme Olympia-Staffel 2010     Elfie Mischo  ♦  11.02.2010   
Quelle: ski-nordique.fr

Sandrine Bailly (FRA/Staffelzweite): Ich hatte das Gefühl in dieser Mannschaft eine Rolle zu spielen. Es hat mir Spaß gemacht, zusammen mit den Mädchen unsere Sache gut zu machen. Wir haben alle eine Medaille und wir werden gleich mit allen feiern können. Wenn ich „jage“, dann gelingt mir das im Allgemeinen. Ich ziehe es fast vor zu jagen, anstatt die Gejagte zu sein. Selbst als ich Marie (Dorin, die ihr Liegendschießen verpatzt hat) gesehen habe, habe ich immer noch an uns geglaubt und mir gesagt, wenn sie die Strafrunden dreht, kann das den anderen auch passieren. Aber ich wusste auch, dass ich die letzte war, die auf die Strecke ging und dass ich nicht das Recht hatte, einen Fehler zu begehen. Ich habe mir keine Fragen gestellt, ich bin losgelaufen. Ich war ruhig, denn ich wusste, dass ich schnell unterwegs war. Ich kam nach und nach zurück, ohne den Kopf zu verlieren. Ich wusste, dass sich alles beim Stehendschießen entscheidet. Ich habe sehr geschnauft. Danach musste ich nur noch Andrea (Henkel, die Deutsche) einholen. Ich habe gesehen, dass sie nicht so gut war. Als ich ins Ziel lief habe ich Marie gesehen, die traurig war, das hat mir weh getan. Aber wir haben nicht nur Silber gewonnen und daran hat auch sie ihren Anteil. Jetzt feiern wir die Medaille und beenden den Weltcup. Für alles Weitere (Karriere) ist die Entscheidung gefallen, aber ich sage später mehr dazu.


Übersetzung: Elfie Mischo
  olympische Spiele!     Sandrine Bailly  ♦  05.02.2010   
Wie ihr wisst, dürfen wir während der olympischen Spiele keine Image-Werbung benutzen, ich werde also für eine gewisse Zeit keine News einstellen können, aber ich weiß, dass diese Zeit ziemlich medienwirksam sein wird, und dass ihr sehr schnell auf dem Laufenden sein werdet.

Die Ankunft auf Mt.-Washingotn ging ohne Verwicklungen vonstatten, die Reise war richtig lang. Ich habe mich sehr schnell an die Zeitverschiebung gewöhnt. Der Ort hier ist nett, - schaut HIER – (auch wenn mittlerweile Nebel und Wind zu Gast sind!).

Wie ihr wisst, ist diese olympische Zeit sehr wichtig für mich. Es liegt mir am Herzen Leistung zu bringen und ich habe meine Vorbereitung darauf ausgerichtet. Ich starte zufrieden, denn ich weiß, dass ich meinerseits alle Trümpfe in der Hand halte. Beim Start der Rennen werde ich fest entschlossen sein und ich werde mein Maximum geben, darüber könnt ihr sicher sein!

Wir sehen uns am Samstag, den 13. Februar um 22:00 Uhr zum Sprint

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Los geht's!!     Sandrine Bailly  ♦  01.02.2010   
Morgen werden wir also nach Vancouver und zum Trainingslager in Mont-Washington aufbrechen. Die Reise wird lang sein, aber nicht allzu kompliziert, von daher müsste es gehen. Wenn wir angekommen sind, wird es unser erstes Ziel sein, uns von der Reise und der Zeitverschiebung so schnell wie möglich zu erholen, bevor wir zu intensiven Trainingseinheiten übergehen werden, um uns für die Wettkämpfe vorzubereiten.

Ich werde euch wenn möglich über die News informieren. Wir werden am 09.02. zum olympischen Dorf in Whistler aufbrechen, der Sprint wird am 13. Februar stattfinden.

Inzwischen vergesst nicht die netten Clips „ Testspiele“ auf France 2 um 12:50 Uhr zu schauen, die von Sandra Laoura vorgestellt werden.

Das Video zur Präsentation findet ihr auf EUROSPORT

Bis bald!


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  Das olympische Feuer!     Sandrine Bailly  ♦  28.01.2010   
Oberhof, Ruhpolding, Antholz, drei unglaubliche Weltcups die einmal mehr die Herzen haben erzittern lassen. Die letzten 10 Tage in Antholz waren perfekt für mich, denn ich konnte gute Trainingseinheiten absolvieren. Das Auslassen des Einzels war vernünftig. Ich konnte diese 10 Tage, wie es sein muss, mit mehr Frische und damit auch mit viel Lust und Kraft beenden. (im Gegensatz zu anderen Abschlüssen nach 3 Wochen, die sehr schwierig sind). Mein Training hat sich umso günstiger ausgewirkt.

Ich habe im Sprint zurück zu einem Podiumsplatz gefunden. Auch wenn ich in meinem Innersten immer wusste, dass ich dazu fähig bin, auf `s Treppchen zu steigen, so tut es doch immer gut!

Die olympischen Spiele rücken näher, die Dinge um uns herum geraten alle ein bisschen durcheinander, aber das kenne ich! Ich fühle mich bereit, ich habe Lust dorthin zu kommen und meinen Kleidersack für das olympische Dorf auszupacken und andere Dinge. Ich werde wie ein Kind vor seinen Weihnachtsgeschenken sein!!!

Die Reise nach Vancouver ist für Dienstag den 2. Februar vorgesehen, zuvor werden wir noch in der Nähe von Whistler, in „le Mont Washington“ ins Trainingslager fahren. Das ist eine Insel auf der sich viele Athleten unterschiedlichster Nationen einfinden werden, bevor sie sich am 9. Febr. vor Ort begeben. Das erste Rennen für die Damen wird am Samstag, den 13. Februar stattfinden.

Während ich darauf warte, werde ich bei France 2 einen kleinen Clip „Testspiele“ drehen. Hier könnt ihr die Vorschau sehen (Ausstrahlung täglich um 12:55 auf France 2). Die Gelegenheit, das Biathlon einem breiten Publikum auf eine lustige Art näher zu bringen.

Bis bald schon!

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  Die Sonne von Antholz…     Sandrine Bailly  ♦  18.01.2010   
Diese Woche in Ruhpolding war sehr bewegt, zwischen dem großen Bug beim CNOSF (Anm. Red: nationales Komitee von Olympia und des franz. Sportes) und deren fehlender Kommunikation bezüglich des Auswahl des Fahnenträgers, und dann noch mein Sturz bei Massenstart und der Bruch meines Gewehrkolbens, zum Glück konnte ich mittendrin noch einen schönen Sprint mit einem 7. Platz absolvieren.

Der Sturz – Video hier: Am Beginn der Abfahrt war ich zu nah an Tora Berger rangefahren und mein Ski ist auf den ihrigen gerutscht, ich habe die Kontrolle verloren und ich konnte nichts dagegen tun. Als ich wieder aufgestanden bin, wartete die böse Überraschung auf mich, dass mein Gewehr in 3 Teile zerbrochen war, und alles war gerissen. Ein Gewehrkolben ist etwas sehr persönliches, man verbringt sehr viel Zeit dahinter, um Einstellungen zu machen und seine Form zu prägen, also hatte ich ein bisschen Schiss… auch wenn ich einen Reservegewehrkolben habe.

Ich hatte noch Glück, denn ich habe mir nicht wehgetan und außerdem, ist waren die Profis von Anschütz (Das ist der Hersteller des Gewehres, der eine Werkstatt in Ruhpolding hat) da und, man war so nett, mein ganzes Gewehr einzusammeln, um es zu reparieren, es zusammenzukleben und das System nachzuprüfen (Abzug, Gewehrlauf…) Es ist jetzt wie neu!!! Vielen Dank an Euch!!!

Ich bin jetzt in Antholz. Ich halte an meinen Grundsätzen fest und wie vorgesehen, werde ich das Einzelrennen auslassen, denn ich bin für die Dauer von 10 Tagen auf einem Vorbereitungslehrgang für die olympischen Spiele, und ich kann gleichzeitig nicht viel trainieren wenn ich zu viele Wettkämpfe bestreite. Ich werde am Freitag um 14:15 Uhr zum Sprint antreten.

Neues von Sylvain: Mein Bruder ist im letzten Jahr im Studiengang Informations- und Kommunikationstechnologie an der Uni von Annecy. Er ist auf der Suche nach einem Praktikumsplatz in einem Unternehmen im Ausland, von Beginn April bis Ende Juni. Also, wenn ihr einen Praktikanten im Bereich Kommunikation, Marketing, Tourismus oder Eventmanagement braucht, zögert nicht ihn zu kontaktieren, ich hinterlasse Euch hier seine Internetseite mit allen notwendigen Informationen. www.sylvainbailly.com

Bis bald


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme von Sandrine Bailly zu ihrem Sturz beim Massenstart in Ruhpolding     Elfie Mischo  ♦  16.01.2010   
Quelle:  lequipe.fr

Ich habe mein Gewehr zertrümmert, es ist in 3 Teile zerbrochen, denn ich bin mit meinem ganzen Gewicht drauf gefallen. Das Holz ist betroffen. Ich war gefrustet, zumal ich mich super gut auf den Skiern gefühlt habe. Ich habe einen Ersatzgewehrkolben bei mir, das ist der Gleiche, den ich seit 2007 benutzt habe, auch wenn ich den zerbrochenen vorgezogen habe. Ich gedenke die 15 km zu laufen, ich muss wissen, wie es mit meinem Gewehr läuft und muss Orientierungspunkte setzen, bevor die olympischen Spiele beginnen. Man macht das nie extra, wenn man sein Gewehr kaputt macht, aber das passiert jedem mindestens einmal in seiner Karriere. Für mich war das das zweite Mal, das erste Mal war ich noch bei den Junioren.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Ruhpolding     Sandrine Bailly  ♦  11.01.2010   
Wie immer wird uns diese Woche in Oberhof in Erinnerung bleiben. Die Sonne, die Kälte, der Wind, der Nebel, alles war vertreten, aber das hat die Fans nicht daran gehindert, die Tribünen in diesem herrlichen Stadion zu füllen, die Athleten anzufeuern und Party zu feiern! Was mich betrifft, so habe ich wie alle unter den Bedingen gelitten, aber das ist nun mal so.
In dieser zweiten Woche sind wir in Ruhpolding. Auf dem Programm stehen schon am Mittwoch der Sprint im Dunkeln (17:20), dann der Massenstart am Samstag um 17:10. Wie vorgesehen lassen wir die Staffel aus, es wird eine andere Mannschaft sein, die an den Start geht. (Julie Collin Carraz, Anais Bescond, Sophie Boiley et Laure Bosc)

Wir sehen uns Mittwoch um 17:20 Uhr!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Vorwärts ins Jahr 2010     Sandrine Bailly  ♦  01.01.2010   
Ich wünsche Euch ein schönes Jahr 2010, wir sehen uns am Sonntag um 10:00 Hopitaux-Vieux zu den franz. Meisterschaften im Sprint. Hier ist das Programm:
Am Nachmittag brechen wir schon nach Oberhof auf, damit wir am Montag trainieren können, um die Staffel am Mittwoch (14:15 Uhr) vorzubereiten, Diese zweiwöchige Pause zu Hause hat mir sehr gut getan, und ich starte wieder mit aufgeladenen Batterien. Es war nicht einfach, Schnee zu finden, aber ich konnte in La Faclaz sowie in Le Massacre Ski fahren. Ich habe auch wieder meine Rollerski angezogen, um einige Trainingseinheiten zu absolvieren. Jetzt fängt es zu schneien an, gerade rechtzeitig zu den franz. Meisterschaften.

Unser Programm in der einen Woche Oberhof: Mittwoch den 06. Jan. Staffel Damen um 14:15 Uhr, Donnerstag 07. Jan. Staffel Herren um 14:15 Uhr. Freitag den 08.Jan.
Sprint der Damen um 14:30. Samstag den 09. Jan. Sprint Herren um 12:45 Uhr, Sonntag 10. Jan Massenstart Damen um 11: Uhr und Massenstart Herren um 13:20.

Ein kleines Video von René Gaillard, um das Jahr mit Humor zu beginnen, kann nicht schaden. Hier:

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!     Sandrine Bailly  ♦  21.12.2009   
Nach 3 Wochen im Weltcup und einer langen Rückreise im Schnee bin ich froh darüber nach Hause zu kommen, um das Jahr 2009 zu beenden. Ich werde Weihnachten dazu nutzen, um mich zu erholen, denn das Training, die Wettkämpfe und die Kälte von Pokljuka haben dem Organismus zugesetzt! Nach dieser Erholungszeit werde ich das Training wieder aufnehmen mit guten Trainingseinheiten am Schießstand und in der Ausdauer. Daher habe ich beschlossen, am 28.12. nicht beim WTC auf Schalke zu starten. Dieses Mal wird es Marie Laure sein, die mit Vincent Defrasne an den Start geht.

Meine Bilanz vom Dezember ist insgesamt positiv, mit guten Platzierungen in den Top 8 und auch mit den Mädchen in der Staffel. Ich weiß, dass ich nicht mein höchstes Niveau gezeigt habe und dass ich noch einen höheren Ton anschlagen muss, um auf die besseren Plätze zu kommen. Ich werde meine Arbeit mit diesem Ziel fortsetzen.

Der nächste Termin mit der Gruppe ist auf Sonntag den 3. Januar in Hopitaux zu den franz. Meisterschaften festgelegt. Danach werden wir nach Oberhof zum Weltcup aufbrechen.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!

Zu sehen gibt es hier:
Videos von der letzten Saison und den letzten Wettkämpfen von 2009!!!! Ebenso wie die neue Seite von Agence Zomm mit einer Galerie des Posters „ A La CONQUETE DE L’OUEST“ (das Poster ist sowohl bei den franz. Meisterschaften verfügbar als auch bei den Weltcups).

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Übersetzung: Elfie Mischo
  POKLJUKA     Sandrine Bailly  ♦  13.12.2009   
Richtung Slowenien zum letzten Weltcup im Dezember. Ich freue mich schon darauf dieses neue Stadion auszukundschaften und wieder an diesem Ort zu sein, den ich sehr schätze und der sich für mich immer gelohnt hat. Wir vorgesehen, werde ich an meinen Grundsätzen, auf die ich mich festgelegt habe, festhalten und werde das Einzel am Donnerstag auslassen, um am Samstag den 19.12. um 10:00 Uhr beim Sprint und am Sonntag den 20.12. um 12:00 Uhr bei der Verfolgung zu starten (und das mit dem Ziel, wieder zu trainieren, wie es zwischenzeitlich sein muss und im Dezember nicht schon zu viel Müdigkeit aufkommen zu lassen, das Ziel ist der Februar!)

Bilanz von Hochfilzen: Es waren 3 intensive Tage im Stadion, das mehr und mehr Zuschauer empfangen hat (am Sonntag waren es 13.000) Nach einem schwierigen aber gelungenen Sprint (8. mit einer Strafrunde), habe ich eine korrekte Verfolgung absolviert, was aber nicht ausgereicht hat, um auf die vorderen Plätze zu laufen. (ich war 11. mit 3 Strafrunden). Die physische Verfassung ist da, aber zugleich weiß ich, dass ich mein Niveau beim Schießen noch erhöhen muss, um auf’s Podium zu steigen, das ist etwas was, ich gerne noch vor 2010 schaffen möchte!
Während ich darauf warte, sind wir mit der Mannschaft erneut auf’s Podium gestiegen. Die Mädchen waren klasse und haben die Staffel mit sehr guten Bedingungen an mich übergeben, aber das Rennen ist sehr eng gewesen und ich wusste, dass der kleinste Fehler uns vom Podium entfernt. Also habe ich von A bis Z angegriffen und habe beim Stehendschießen den Schaden mit 2 gelungenen Nachladern begrenzt und indem ich auf der Piste Abstand gewonnen habe, um beim Anstieg am letzten Hügel und dem Sprint gegen die Schwedin den 2. Platz zu erreichen. Der Kampf gegen die Schwedin hat mir sehr weh getan, aber das war weniger wichtig, wir waren erneut auf dem Podium, auch wenn nur wenige Meter gefehlt haben, um zu gewinnen, wir sind da.

Bis bald schon

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Ich habe gekämpft!     Elfie Mischo  ♦  11.12.2009   
Quelle: skichrono

Sandrine Bailly, 8. im Sprint mit 1’10’’1 Rückstand: Sandrine Bailly, 8. im Sprint mit 1’10’’1 Rückstand: Heute Morgen beim Start des Rennes, haben wir gezweifelt, man musste die Zähne zusammenbeißen! Es ist schwierig beim Laufen in den Rhythmus zu kommen, man hat keinen Halt gehabt.
Aber wir hatten alle die gleiche Plackerei. Was das Schießniveau angeht, so bin ich zufrieden, ein 5/5 beim Liegenschießen erreicht zu haben, das brauche ich, um mich zu beruhigen. Zum Stehendschießen…. Ich habe den Schaden begrenzt. Ich habe mich wirklich geschlagen heute. Beim letzten Hügel, musste man schwer kämpfen um noch Punkte herauszuschlagen. Jetzt ist erstmal die Verfolgung dran.“

Übersetzung: Elfie Mischo
  Von Hochfilzen aus...     Sandrine Bailly  ♦  08.12.2009   
Hier sind wir, in Hochfilzen, wo wir die nächste Woche verbringen werden. Der Schnee war nicht pünktlich da, aber Lastwagen haben ihn von einer höher gelegenen Region herunter gebracht, damit man eine Piste präparieren kann. (ein bisschen schmutzig, aber gut). Der angekündigte Schnee wird diese Misere verbergen!

Wir haben einige Tage vor uns, denn die Wettkämpfe beginnen erst am Freitag mit dem Sprint (11:15 Damen, 14:15 Herren), dann am Samstag die Verfolgung (12:00 Damen, 14:15 Herren) und schließlich mit den Staffeln am Sonntag (11:00 Damen und 14:15 Männer). Bis dahin bleibt mir noch Zeit, mich zu erholen und dann wieder mit dem Training weiterzumachen.

Bilanz aus Östersund: Ich bin zufrieden mit meinen körperlichen Zustand, denn ich fühle mich gut und nach dem großen Formtief zu Beginn der letzten Saison, beginnt diese Saison so, wie es mir wirklich Spaß macht. Dagegen habe ich, durch Instabilitäten, eine heikle Phase beim Schießen durchgemacht. Das ist sehr schwierig, aber ich kenne dieses Problem und ich weiß, man kann das schneller „heilen“ als körperliche Probleme (vorausgesetzt, dass man das Notwendige tut, worum ich mich sehr bemühe!). Wie Ihr feststellen konntet, ist die Mannschaft sehr stark (super Sieg der Herren in der Staffel und daraufhin unser 3. Platz) und das ist ein gutes Zeichen für das was noch kommt.

Wir sehen uns am Freitag auf Eurosport

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Bailly: Wir sind ehrgeizig     Elfie Mischo  ♦  06.12.2009   
Quelle: skichrono

Sandrine Bailly, 4 Läuferin der franz. Staffel: Es hat mit den Jungs, die die Herrenstaffel gewonnen haben, gut angefangen. Das war ein schöner Moment. Wir sind unser Rennen gelaufen… Als ich die Staffel übernommen habe, waren wir weit entfernt von einem Sieg, aber ein Podiumsplatz war noch machbar. Ich bin sehr schnell losgefahren, um die Chinesin schnell wieder einzuholen. Als ich gesehen habe, dass mir das gelang, habe ich versucht vor ihr am Schießstand anzukommen. Es war kein Sieg, aber es ist uns gelungen, auf’s Podium zu kommen. Umso besser, dass wir zeigen konnten, dass wir immer noch im Rennen waren. Aber wir haben mehr Ehrgeiz als man für einen 3. Platz braucht. Wir wissen, dass wir auch um den Sieg mitkämpfen können. Wir können mehr tun.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Die Premiere...     Sandrine Bailly  ♦  03.12.2009   
Na also, die Saison 2009/2010 hat begonnen. Mein 26. Platz bei diesem Einzel kann mittelmäßig erscheinen, aber man muss über die Platzierung hinwegsehen, um das positive an diesem Rennen zu erkennen, ich liege gut in der Zeit und körperlich habe ich mir selbst eine Freude bereitet. Selbst nach 2 Fehlschüssen bei meinem ersten Stehendschießen habe ich mich auf der Piste und am Schießstand gut geschlagen. In diesem Gemütszustand werde ich weitermachen. Nächstes Treffen wird der Sprint am Samstag um 11:30 Uhr sein und am Sonntag zur Staffel um 14:00. Zu sehen bin ich: Video Eurosport Nr. 1 und Nr. 2 ebenso wie auf der neuen Seite von Agence ZOOM mit der Galerie zum Poster „A la conquête de l’Ouest“.

Neuerungen:

Dieses Jahr werde ich E-ON Ruhrgas, genauer gesagt ERDGAS, auf meiner Waffe repräsentieren. Wie ihr es schon gemerkt habt, ist dieser deutsche Sponsor sehr involviert im Biathlon und es freut mich, dass ich mit diesem Unternehmen eine Partnerschaft schließen konnte. Besuch der Seite von EO-N

Bei den anderen nordischen Disziplinen habt ihr schon bei den Wettkämpfen unsere neue ODLO Kombination sehen können. ODLO ist die Marke Nr. 1 bei der Sportfunktionskleidung und die Palette wird jedes Jahr verbessert, um uns das Beste zu geben. Besuch der Seite ODLO. (und die Details zu den verschiedenen Geschäften, von denen es in Lyon ein HIER ein neues gibt)

Und wie das im Hochleistungssport so ist, ist jedes Detail wichtig und so ist mir auch ein neuer Sponsor MEDIALAST willkommen, er ist die "Stüzte" der Profis, indem er mich mit Strümpfen für die Erholung nach dem Wettkampf sowie für die Reise ausstattet. Um mehr Infos zu erhalten, besucht die verbindliche Seite von MEDILAST

Und schließlich könnt ihr bald weitere Fotos in den unterschiedlichsten Galerien entdecken, auch mit einer neuen Galerie für die Fans!!!

Während ihr darauf wartet könnt ihr noch dieses vor kurzem bei toutlesski.fr erschienene Interview lesen und ich sage schon mal bis bald bei Eurosport für diese neue Weltcupsaison (am 2. Einzel der Damen um 17:10, am 3. Einzel der Herren um 17:10, am 5. Sprint der Damen und der Herren um 11:30 bzw. 14:30 und am 6. Staffel der Herren um 11:00 Uhr und der Damen um 14:00)

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Bailly: "Zeigen, dass ich wieder da bin."     Elfie Mischo  ♦  02.12.2009   
Quelle: eurosport.fr

Nach einer letzten Saison, die lange Zeit alptraumhaft war, ist Sandrine Bailly beruhigt und ehrgeizig. „besser die letzte Saison vermasseln als diese hier, die jetzt kommt“ bestätigt sie, vor dem ersten Biathlonwettkamp im Weltcup der Saison 2009/2010 am Mittwoch in Östersund (Schweden). Ihr Ziel: die olympischen Spiele natürlich…

Vor einem Jahr, begannen Sie die Saison als Vizeweltcupsiegerin, aber nicht ist so gelaufen wie Sie es sich erhofft haben, sie hatten einen katastrophalen Saisonstart…

S.B. : Das ist mir noch nie passiert, dass ich körperlich in einem solchen Zustand war. Ich war fertig, ich hatte schon im Sommer genug und ich habe mich schlecht erholt. Am Vorabend des ersten Weltcups hatte ich zu meinem Trainer gesagt, dass ich nicht bereit bin, aber das war zu spät. Ich musste mich damit abfinden und ich habe 2 Monate gebraucht um wieder in Form zu kommen. Es war vor und während der Weltmeisterschaften (Mitte Februar). Bei der WM bin ich, entgegen aller Erwartungen, 10. im Sprint gewesen und damit beste Französin.

Und war das für Sie ein Grund zur Genugtuung

S.B. : In normalen Zeiten, wäre ich verdrossen gewesen, aber da, nach all dem war mir passiert war, war das ein Bonus. Die Lehren, die ich aus diesem Winter gezogen habe, sind, dass ich mich schlecht erholt habe und dass ich zu früh wieder mit dem Training angefangen hatte. Ich habe nicht gut genug auf mich gehört, aber besser war es, dass diese Saison missglückt ist, als die, die jetzt kommt. Dieses Jahr habe ich Acht gegeben und mich gut erholt, aber ich nicht mein Training geändert. Ich weiß, dass das, was im letzten Winter passiert ist, sich nicht mehr wiederholen wird, das ist unmöglich.

Was sind deine Ambitionen in diesem olympischen Jahr?

S.B. : Ich würde gerne von Beginn der Wettkämpfe an angreifen, zeige, dass ich wieder da bin, aber der Weltcup ist nicht das vorrangige Ziel. Ich werde mir einen Teil der Saison reservieren, um wieder an mir zu arbeiten (vor den olympischen Spielen). Es gibt während der Saison viele Zusammentreffen, aber man wird sich nur an die olympischen Spiele erinnern. Wir wissen, dass in Frankreich das Biathlon nicht sehr medienwirksam ist, und das wird sich nicht ändern trotzt unserer Ergebnisse, die Situation ist immer noch die gleiche. Ich möchte eine Medaille in einer Einzeldisziplin und ein Medaille in der Staffel.

Ihr letzter Podiumsplatz in einer Einzeldisziplin bei einem großen Wettkamp war 2005, arbeiten Sie deswegen zeitweise mit Patrice Bailly-Salins zusammen, der 1995 Weltmeister war und 1994 die Nummer eins der Welt? <

S.B. : Er war bekannt dafür, dass er bei den großen Veranstaltungen vorne mit dabei war und das ist das was mir fehlt: Erfolg haben bei den großen Rennen. Patrice kann mir helfen, der denkt positiv und ist dynamisch, sein Werdegang spricht mit mir: Es gibt keine zufälligen Sieger. manchmal versucht man mir glauben zu machen, ich wäre dahingekommen, wo ich jetzt bin, allein durch mein Talent, aber ich arbeite daran. Er gibt mir zu verstehen, dass es im Kopf eines Siegers keinen Platz für Zweifel geben darf.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Jetzt geht's los!     Sandrine Bailly  ♦  30.11.2009   
Jetzt sind wir da! Und der Schnee fällt an diesem ersten Tag in Östersund! Er bedeckt die künstliche Piste und erzeugt ein winterliches Ambiente. Am Mittwoch wird der Ball mit einem Einzelrennen in der Dunkelheit eröffnet. (Start 17:10). Ich gehe diesen Weltcup mit Freude an und ich finde mich wieder in die Rituale der „Rennstrecke“ ein (Überprüfung des Materials, IBU-Sponsoren, vor Ort Orientierungspunkte setzen…)

Neuerungen:

Dieses Jahr werde ich E-ON Ruhrgas, genauer gesagt ERDGAS, auf meiner Waffe repräsentieren. Wie ihr es schon gemerkt habt, ist dieser deutsche Sponsor sehr involviert im Biathlon und es freut mich, dass ich mit diesem Unternehmen eine Partnerschaft schließen konnte. Besuch der Seite von EO-N

Bei den anderen nordischen Disziplinen habt ihr schon bei den Wettkämpfen unsere neue ODLO Kombination sehen können. ODLO ist die Marke Nr. 1 bei der Sportfunktionskleidung und die Palette wird jedes Jahr verbessert, um uns das Beste zu geben. Besuch der Seite ODLO. (und die Details zu den verschiedenen Geschäften, von denen es in Lyon ein HIER ein neues gibt)

Und wie das im Hochleistungssport so ist, ist jedes Detail wichtig und so ist mir auch ein neuer Sponsor MEDIALAST willkommen, er unterstützt Profis, indem er mich mit Strümpfen für die Erholung der Muskeln nach dem Wettkampf sowie für die Reise ausstattet. Um mehr Infos zu erhalten, besucht die verbindliche Seite von MEDILAST

Und schließlich könnt ihr bald weitere Fotos in den unterschiedlichsten Galerien entdecken, auch mit einer neuen Galerie für die Fans!!!

Während ihr darauf wartet könnt ihr noch dieses vor kurzem bei toutlesski.fr erschienene Interview lesen und ich sage schon mal bis bald bei Eurosport für diese neue Weltcupsaison (am 2. Einzel der Damen um 17:10, am 3. Einzel der Herren um 17:10, am 5. Sprint der Damen und der Herren um 11:30 bzw. 14:30 und am 6. Staffel der Herren um 11:00 Uhr und der Damen um 14:00)

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Zu Ihrem 30. Geburtstag vertraut sich Sandrine Bailly uns an!     Elfie Mischo  ♦  29.11.2009   
Quelle: toutlesski.fr

Mit der Erfahrung, die ich habe, kann ich jetzt auf das reagieren, was kommt, informiert und die Teamchefin der franz. Biathlonmannschaft, die gestern am Tag der heiligen Catherinne 30 Kerzen auspusten durfte. Geständnisse….

Sandrine, erinnerst du dich an deine Geburt, d.h. an das, was man dir darüber erzählt hat?
Ich glaube, damals war etwa das gleiche Wetter wie an diesem 25 November! Also ein schöner Tag, warm und angenehm.

Was für eine Art Mädchen warst du, während deiner Kindheit?
Ich war kein Vorzeigemädchen. Ich war eher introvertiert und in mich selbst zurückgezogen. Ich hatte sogar Probleme mich mitzuteilen. Ansonsten habe ich in der Schule gut mitgearbeitet, aber ich war kein Mustermädchen.

Hat die Geburt deiner Schwester und dann deines Bruders irgendetwas geändert?
Faktisch ist meine Schwester 3 ½ Jahre nach mir zur Welt gekommen. Ich war noch so klein, dass das nichts bei mir verändert hat. Ich habe das nicht so recht realisiert. Danach, dass ist sicher, fand ich es nett eine kleine Schwester und einen kleinen Bruder zu haben.

Was bringt es mit sich, wenn man die große Schwester in einer Familie ist?
Man ist immer in der Beschützerrolle. Man hat den Wunsch, dass alles gut läuft für die Schwester und den Bruder.

Denkst du, dass du ihnen ein Vorbild warst?
Ich weiß nicht. Ich habe diese Sportlerkarriere begonnen, das hat sie inspiriert. Meine Ergebnisse haben sie dazu motiviert es mir gleich zu tun, auch wenn sie jetzt ihren eigenen Weg gehen.

Deine Eltern sind immer in deiner Nähe. Dein Papa, Maurice, hat eine wichtige Rolle gespielt, kannst du uns erklären warum?
Es war mein Vater, der mich mit zum Training nahm, als ich klein war. Am Anfang mich, dann auch meinen Bruder und meine Schwester. Ich habe sehr früh die Ausdauer über Stunden gehalten. Mit ihm ist man niemals für eine Stunde oder 1 ½ Stunden losgefahren. Es waren immer 2 Stunden oder mehr. Sehr früh, zusammen mit meinem Vater, hatte ich schon diese Ausdauergrundlage, rundherum um « le Valromey » bei mir zu Hause. Jedes Mal, wenn wir Ferien hatten, bin ich quasi jeden Tag mit ihm morgens zum Training aufgebrochen.

Hast du das schon „Training“ genannt?
Ja! Ich bin sehr schnell bei Langlaufwettbewerben nach vorne gestrebt. Mein Vater hat mir einen hochwertigen Ansatz gegeben. Das war nicht nur Freizeitsport, das war eher schon eine Annäherung an den Wettkampf.

Warst du danach in den ersten regionalen Auswahlen?
Ich erinnere mich, dass ich im Langlauf war, beim Komitee du Lyonnais Pays de l'Ain. Ich bin regionale Rennen gelaufen, aber ich hatte keine nationalen Ziele.

Erinnerst du dich noch an die Leute, die damals mit dir zusammen waren?
Ich habe die Namen der Läufer vergessen!! Tatsächlich verwechsle ich ein bisschen die Zeiten! Ich hatte lange Zeit meinen Vater um mich, dann Pascal ETIENNE als ich nach Nantua auf’s Gymnasium bin.

Als du zum ersten mal von der FFS ausgewählt wurdest, was hat das an Erinnerungen bei dir hinterlassen?
Ich erinnere mich, das war 1996! Die FFS hat Jugendpolitik betrieben und in Folge der Olympischen Spiele in Nagano eine große Auswahl getroffen. Das hat es mir möglich gemacht mit Christophe VASSALO in die Mannschaft zu kommen. Plötzlich habe ich da Biathlon gemacht und ich habe nie wieder damit aufgehört. Das war gut so, denn wäre es nicht so gekommen, ich weiß nicht, ob ich für die franz. Mannschaft ausgewählt worden wäre und dann wäre ich womöglich weiter im Langlauf gelaufen. Ich hatte mich in dieser Zeit noch nicht richtig entschieden.

In welchem Gymnasium warst du?
Ich war im Gymnasium in Natua, mit Sportschwerpunkt. Das ist ein ganz normales Gymnasium, außer dass man keinen Sport mehr während der Woche hatte. Es gab überhaupt keine Einrichtung dafür. Sport kam zu den Unterrichtsstunden hinzu!!!! Ich habe dort zusammen mit Pascal ENTIENNE und Mr. GUILLONNET die Grundlagen gelernt, das ist der, der sich um den Bereich Skikurs gekümmert hat und der mich während der ganzen Gymnasiumszeit begleitet hat.

Und nach dem Abitur?
Ich habe eine Richtung eingeschlagen, die eher zu mir passte, ich bin ans IUT in Annecy. Ich musste etwas finden, dass mehr zu meiner Steigerung und meinen Zielen passte.

Danach kam die Militärschule von Haute Montagne…
Da erinnere ich mich dran! Ich hatte gerade meine Juniorenzeit hinter mir. Ich musste mich bewerben um bei der Armee aufgenommen zu werden und ich wusste, ich würde nicht die einzige sein. Es war Hauptmann POUSELER, der mir Vertrauen geschenkt hat und mich rekrutiert hat.

15 Jahre Wettkampf, das ist die Hälfte deines Lebens?
Ja!!!! Ich bin jetzt 30 Jahre alt. Ich habe mit 15 angefangen bei Biathlonwettkämpfen mitzulaufen.

Kommt dir das nicht lange vor, 15 Jahre Wettkampf?
Nein…alles ist normal abgelaufen. Jedes Jahr war anders. Normal. Ich denke nicht, dass die Zeit zu schnell vergangen ist für ein normales Leben.

Die Zeit, deine Zeit, bei welcher Leistung ist sie insbesondere stillgestanden?
Jedes Mal, wenn ich ein großartiges Ergebnis hatte!!! Ich erinnere mich besonders an Kanthy Mansysk 2003 (Weltmeisterin in der Verfolgung). Ich erinnere mich besonders an die Zieleinläufe bei den Staffeln, denn mit den Mädchen zusammen haben wir Medallien geholt. Das hat sich oft bei meinem letzten Staffellauf abgespielt. Es war nicht jedes Mal so, dass das Rennen schon im Vorfeld gewonnen war und das sind zusammen die schönen Augenblicke aus der Vergangenheit, die mir wieder einfallen. Ich erinnere mich nicht mehr an alle Podiumsplätze im Weltcup (39 insgesamt) aber an meine 20 Siege schon.

Deine Mutter (Marie Claire) sagte mir, dass sie dich dieses Jahr noch professioneller und qualifizierter findet. Stimmst du dem zu?
Ich denke, ich habe Acht gegeben. Da ich ein Jahr beendet habe, in dem ich Sorgen hatte, war ich wachsam. Wenn man ein schwieriges Jahr hinter sich hat, kontrolliert man alles, was nicht funktioniert hat. Ich hoffe, ich habe nichts Wichtiges vergessen.

30 Jahre, ist das das Jahr der Reife?
Ich kann es nicht sagen…. Ich bin unfähig zu sagen, wie dieses 30te Jahr verlaufen wird. Sicherlich, ich bin mit 30 reifer als mit 20 Jahren!!!! Letztendlich hoffe ich das!

30 Jahre, ist das noch der Schwung der Jugend oder schon die Erfahrung der Alten?
Ich bin nicht mehr die, die ich mit 20 Jahren war als ich noch meinem Instinkt gefolgt bin. Ich stelle mir mehr Fragen als früher. Früher war es einfach, man ist jung und man steigert sich fast selbstverständlich, dann erwartet das noch keiner von uns. Es ist einfach. Danach beginnt man Ergebnisse zu bringen, die Erwartungshaltung steigt, man erlegt sich Ziele auf, an dem Punkt wird es weniger instinktiv, weniger ungestüm. Jetzt kann ich aufgrund meiner Erfahrung auf das reagieren, was kommt.

Wie sieht sich Sandrine Bailly in der Zukunft?
Da ich die ganzen Jahre der Wettkämpfe ein Nomadenleben geführt habe, werde ich froh sein, mich in ein Haus zurückzuziehen, wiederum sehe ich mich nicht nur im Schoße der Familie und mich um meine Kinder kümmern, denn Kinder werde ich haben! Ich denke, ich werde aktiv sein. Ich werde mit etwas ganz anderem anfangen als das, was ich schon kenne.

Du spürst, dass du was anderes machen möchtest, wird das im Biathlon sein?
Im Biathlon, das ist sicher, ganz bestimmt nicht. Nicht mein ganzes Leben im Biathlon sein!!!! Ich brauche Abwechselung. Das Leben eines Trainers ist genauso bewegt wie das der Läufer!!! Aber ich werde freiwilligen zustimmen, zu den Trainingslagern zu kommen oder zu den Zusammentreffen, um den Jungen Ratschläge zu geben. Aber ich werde nicht nur das in meinem Leben machen, denn ich möchte auch anderswo weiterkommen.

Deine Pläne
Ja, ich habe schon Pläne, denn ich bereite mich schon ganz langsam auf den Tag vor, an dem ich meine Karriere stoppe, an dem ich ein anderes Leben beginne.
Was die Pläne angeht, so rechnet Sandrine schon damit, sie in diesem Winter umzusetzen. Übrigens, wird sie sich schon ab nächsten Mittwoch, den 2 Dezember, zum ersten Rennen des Weltcups an die Arbeit machen.

Alles Gute zum Geburtstag Sandrine!


Übersetzung: Elfie Mischo
  Noch einige Tage bis zur Eröffnung der Saison 2009/2010     Sandrine Bailly  ♦  26.11.2009   
Ich bin für einige Tage in Frankreich (am Sonntag den 29. breche ich nach Östersund auf), und genieße diese letzten Momente „der Ruhe“. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Würfel gefallen, nachdem ich 6 Monate Training hinter mir habe, ist die Arbeit getan und nun gibt es nichts weiter zu tun, als sich entschlossen hineinzustürzen. Im Moment weiß ich nicht, was ich bei einem Weltcup bringen kann, aber ich weiß, dass ich schwer gerackert habe und dass sich diese Arbeit früher oder später auszahlt. Während ich darauf warte, habe ich meine Rollerski wieder ausgepackt.

Zurück aus IDRE: Dieses Trainingslager in Skandinavien wird nicht in die Annalen eingehen (positive Temperaturen, grau, wenig geöffnete Pisten, am Schluss Bedingungen wie im Frühling… ) aber es hat es uns möglich gemacht, vor der Saison Ski zu fahren, was das Wichtigste ist. Dieses Wochenende wird hier der erste IBU-Cup stattfinden.

Bis bald zum Programm der Rennen ebenso wie zu den „Änderungen“ in dieser Saison!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  News aus IDRE!     Sandrine Bailly  ♦  15.11.2009   
Wir sind in Idre, Schweden. Hier ist tiefster Winter, nach der Kälte kam der Schnee, wir haben Nebel und es ist windig, dadurch gewöhnen wir uns an Bedingungen in der Saison, die nicht immer stabil sind.

Bei unserer Ankunft, dachten wir nur eine 2 km lange Piste vorzufinden, tatsächlich ist es jedoch so, dass wir noch andere Pisten um uns herum haben, was es uns ermöglicht nicht zu sehr im Kreis herumzufahren.

Seit heute Morgen, gibt es einen großen Wärmeeinbruch und die Temperaturen liegen für einige Tage im Plusbereich, ich werde gleich meine Ski auf weichem Schnee testen, was sehr wichtig ist, um die Bestückung meines Skisackes zu komplettieren.

Am Ende der Woche sind Zeitrennen angesetzt (ein Sprint und eine Verfolgung). Wir werden diese mit den Rumänen zusammen laufen, die auch hier im Trainingslager sind. Am Montag den 23.11. werden wir nach Frankreich zurückfahren. Die Saison kann also beginnen. (Abfahrt am 29.11. nach Östersund).

Bis bald und zögert nicht diese Seite zu besuchen bugey-sans-frontieres.fr ! Ihr werdet dieses wilde, rauhe und magische Land von Yakoutie entdecken, den Film "der Wolf" von Nicolas Vanier, der eine Homage an die Leute von Yakoutie ist, genauso wie die Geschichte des kleinen Grisha, ein krankes Kind, dem ihr helfen könnt, wenn ihr es wollt.
Viel Spaß beim Besuch der Seite.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Doping im Biathlon     Redaktion  ♦  07.11.2009   
Sandrine hat in ihren News mehrmals das Interview zum Thema "Doping und AFT" mit rhône-alpes.tv verlinkt. Die Red. möchte zu diesem Thema ganz kurz eine kleine Zusammenfassung geben, was AFT ist und wie Sandrine zum Thema Doping und AFT steht.
Hier also eine knappe Zusammenfassung des Videos:
ATF (Athletes for transparency): Im Gegensatz zu einer Dopingkontrolle ist die Vorgehensweise von AFT, die Blutwerte immer aktuell zu speichern und zu vergleichen. Der Athlet führt sozusagen einen Blutpass über seine Blutwerte. Dazu muss er sich regelmäßig zusätzlich zu den Dopingkontrollen zur Blutabnahme begeben, um diesen Blutpass immer zu aktualisieren. Dieser Blutpass ermöglicht es dem Athleten zu jeder Zeit zu belegen, was seine normalen Blutwerte sind.
Mittlerweile sind 60 Athleten aller Sportdisziplinen an diesem Projekt beteiligt. Diese so genannte „Transparenz“ (es gibt nichts zu verbergen, alles ist durchschaubar), ist mittlerweile zu einem Beweismittel geworden.
In diesem kleinen Filmchen über die Tätigkeiten von AFT sagt Sandrine, dass sie sich ärgert, wenn im Biathlon gedopt wird und es Menschen gibt, die daraus den Umkehrschluss ziehen, dass „alle Biathleten dopen“. Darüber ist sie wie gesagt sehr erbost, und für sie ist die Teilnahme am Programm von AFT die einzige Möglichkeit jederzeit zu beweisen, dass sie clean ist und nicht dopt. Jeder kann sie jederzeit an jedem Ort kontrollieren, sie hat nichts zu verbergen. Gegen das Doping gibt es keine wirkliche Lösung, für sie ist die Mitgliedschaft bei AFT die einzige Lösung, um 100 % sicher zu stellen, dass ein Athlet nicht gedopt ist.
  Programm und Videos     Sandrine Bailly  ♦  01.11.2009   
Die Fortsetzung des Trainings: Nachdem ich eine kleine Pause eingelegt habe, habe ich das Training wieder aufgenommen, bevor wir zum Trainingslager nach Idre in Schweden vom 11. bis 23. Nov., aufbrechen.
Das ist jetzt die Zielgerade und ich bin glücklich zu spüren, dass die neue Saison mit großen Schritten näher rückt. Dieser Monat ermöglicht es mir, die Dinge zu verfeinern, bei den intensiveren Trainingseinheiten Orientierungspunkte zu setzen und andere Ski zu testen, um damit weiterzumachen, die Skitasche richtig zu packen.

Video AFT: Ich lasse euch das Video anschauen, das die Region Rhones Alpes aufgenommen hat, um die der Vereinigung „Athletes for Transparency (AFT)“ gewährten Unterstützung zu erläutern. Ihr könnt so auch die neuen Aktionen der Vereinigung kennenlernen, die den Kampf gegen Doping fortsetzt. rhône-alpes.tv

Fotos vom Traininglager in Oberhof und vom Skifahren im Tunnel:
Um Fotos von unserem Trainingslager in Oberhof und vom Skifahren in der Skisporthalle zu sehen, hier klicken: (auf der deutschen Seite sandrine-bailly.com): Foto

Interviewvideo vom Pressetag: Pressetag in Paris

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Die Tests vom Wochenende und das Programm für November     Sandrine Bailly  ♦  25.10.2009   
Wir haben das Wochenende gerade mit 2 Zeitrennen in Arcon abgeschlossen. Es gab Positives und weniger Positives für mich: Ich habe beim Sprint ein gutes Schießen umgesetzt (1 Fehlschuss), aber meine Form war nur mittelmäßig. Beim Massenstart hatte ich genau das umgekehrte Szenario, ich war körperlich wesentlich besser drauf, aber ich konnte nicht mein Schießen abrufen, das ich im Training bringe. Auch wenn mein Schießen enttäuschend war, ich mache weiter, denn ich weiß, es bleibt noch ein Monat bis die Saison beginnt und dass ich noch arbeiten muss und bei den nächsten Rennen gute Orientierungspunkte mitnehmen muss. Der wichtige Punkt ist, und das ist positiv und beruhigend, dass ich die Trainings gut verkrafte, da ich mich gut erhole von einem Rennen zum nächsten, auch wenn ich ein Trainingslager in den Beinen habe.

Das kommende Programm

Ein bisschen Ruhe in der kommenden Woche heiße ich willkommen. Nachdem ich mehr als 5 Monate trainiert habe, beabsichtige ich diese letzte Zielgerade gut gelaunt anzugehen, um meine Vorbereitung bestens abzuschließen und in Form zu sein, wenn die Zeit gekommen ist.
Wir brechen am 11. November zu einem Trainingslager in Idre in Schweden auf.

Video AFT: Ich lasse euch das Video anschauen, das die Region Rhones Alpes aufgenommen hat, um die der Vereinigung „Athletes for Transparency (AFT)“ gewährten Unterstützung zu erläutern. Ihr könnt so auch die neuen Aktionen der Vereinigung kennenlernen, die den Kampf gegen Doping fortsetzt. rhône-alpes.tv

Fotos vom Traininglager in Oberhof und vom Skifahren im Tunnel:
Um Fotos von unserem Trainingslager in Oberhof und vom Skifahren in der Skisporthalle zu sehen, hier klicken: (auf der deutschen Seite sandrine-bailly.com): Foto

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Zeitrennen in Arcon     Sandrine Bailly  ♦  24.10.2009   
Wir sind wieder nach Frankreich heimgekehrt, um am Samstag in Arcon Zeitrennen zu bestreiten. Es steht ein Sprint am Samstag um 11:45 und ein Massenstart am Sonntag um die gleiche Zeit an. Diese Zeitrennen am Ende des Trainingslagers werden es mir ermöglichen, in den Rhythmus zu kommen, das ist das beste Training, um sich auf den Winter vorzubereiten.
Ich lasse euch das Video anschauen, das die Region Rhones Alpes aufgenommen hat, um die der Vereinigung „Athletes for Transparency (AFT)“ gewährten Unterstützung zu erläutern. Ihr könnt so auch die neuen Aktionen der Vereinigung kennenlernen, die den Kampf gegen Doping fortsetzt. rhône-alpes.tv

Um Fotos von unserem Trainingslager in Oberhof und vom Skifahren in der Skisporthalle zu sehen, hier klicken: (auf der deutschen Seite sandrine-bailly.com): Foto

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Neues aus Oberhof!     Sandrine Bailly  ♦  20.10.2009   
Nach schwierigen Anfängen mit Regen, Schnee und Wind… (wie so oft in Oberhof), werden wir unser Trainingslager mit Sonnenschein, aber immer mit Wind, beenden!!! Seit Mitte Juli, haben wir bei idealen Wetterbedingungen trainiert und es ist nicht schlecht, dass wir vorm Winter mit einem weniger milden Wetter konfrontiert werden!

Ich habe dank des Tunnels, der mich angenehm überrascht hat, denn er ist nicht so „abstoßend“ wie die anderen Tunnel, die ich kenne, auch wieder meine Ski angezogen. Mehr Infos unter oberhof-skisporthalle . Ich habe schnell wieder das Gefühl für die Technik zurückerlangt und ich konnte meine neuen Ski auf diesem künstlichen Schnee und dem harten Untergrund austesten. Das war ein erster Schritt, um zu wissen, was in die Skitasche zu packen ist.

Diese Woche liegt der Schwerpunkt auf der Intensität, die Saison kommt näher und man muss in den Rhythmus kommen. Wir werden das Training am Wochenende mit 2 Zeitrennen in Arcon beenden (Ein Sprint am Samstag und ein Massenstart am Sonntag)

Bis bald schon

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Geehrt, ausgewählt worden zu sein...     Elfie Mischo  ♦  12.10.2009   
Quelle: Le progrès.fr

2001 waren Sie eines der Lieblingsthemen des Progrès (Anm. Red: Tageszeitung). Erinnern Sie sich noch an diesen Anlass?

Ja, sehr gut. In dieser Zeit war ich Korrespondentin für den Progrès bei dem ich jede Woche eine Winterrubrik hatte. Ich habe einen kleinen Artikel über die Hintergründe des Biathlons geschrieben?. Ich fühlte mich sehr geehrt, ausgewählt worden zu sein. Die Trophäe steht in meinem Fitnessraum auf einem Regal mit all meinen anderen Auszeichnungen.

Was ist die erste Auszeichnung, die Sie bekommen haben?

Das ist lange her. Bestimmt ein Rennen des Langlauf Komitees. Ich muss noch bei den Minis gewesen sein.

Als Sie den Preis „l’Espoir Sportif“ des Progrès bekommen haben, dachten Sie daran einen solchen Karriereverlauf zu haben?

Zu der Zeit war ich jung, sorglos und ich hatte Ehrgeiz. Ich wusste nicht, wie meine Zukunft aussehen würde. Aber ich war mir des Potentials bewusst, das ich hatte und ich setzte mir keine Schranken. Heute bin ich nicht mehr nostalgisch. Ich schaue nach dem Jetzt. Mein Status ist heut sicherlich ein anderer als der zu meinen Anfängen. Ich bin abwartend, ich habe mehr Reife und das ist ganz genauso interessant.

Welche Trophäe ist Ihnen am liebsten von all’ denen, die Sie gesammelt haben?
Die Kugeln aus dem Gesamtweltcup, die große Kugel und die zwei kleinen für meine Siege in der Verfolgung 2005 und 2008. In der Karriere eines Athleten bedeutet das Gewinnen des Gesamtweltcups eine Auszeichnung für die Beständigkeit während der gesamten Saison in der es heißt bei jedem Rennen dabei zu sein. Viele Athleten träumen davon eines Tages den Gesamtweltcup zu gewinnen, ebenso wie eine olympische Medaille zu gewinnen. Meine Bronzemedaille bei der Staffel bei den olympischen Spielen in Turin ist ebenfalls eine sehr schöne Auszeichnung. In Turin wollte ich mit einer Medaille zurückkommen. Nachdem ich bei den Einzelrennen am Podium vorbeigefahren bin, ist es mir gelungen bei der Staffel mit den Mädchen darauf zu steigen . Ich werde mich immer an dieses Rennen erinnern, denn es hatte schlecht begonnen. Aber das Ende ist glücklich für uns verlaufen. Es war eine Bronzemedaille, aber für uns war sie wie Gold. Wir waren fast glücklicher als Russland, die Gold gewonnen hatten oder Deutschland, die enttäuscht waren nur Silber zu haben. Für uns war das großartig unsere schönen Ergebnisse bei der Staffel mit dieser olympischen Medaille zu veranschaulichen (zu zeigen?). Wir waren genauso glücklich über das Team um uns herum. Was mich betrifft, so hat diese Bronzemedaille die vorhergegangenen Enttäuschungen verblassen lassen!

Denken Sie in dieser olympischen Saison an Gold in Vancouver?

Die olympischen Spiele sind mein Ziel für die nächste Saison. Das einzige was zählt wird es sein in diesen 14 olympischen Tagen in Form zu kommen. Dafür werde ich meine Saison im Weltcup anpassen, das heißt, ich werde nicht zögern, Rennen ausfallen zu lassen, um zu trainieren oder um mich zu erholen, um im Februar fit zu sein. Ich habe alle Chancen bei diesen Spielen. Es sind meine dritten Spiele und ich weiß, dass der Biathlon im Rampenlicht steht in dieser Zeit. Ich weiß, dass die Gefühle, die man in diesem Moment hat, sehr intensiv sind und dass man das ganz einfach für sich nutzt. Positiv bleiben, was auch passiert, erst an das denken, was zu tun ist, bevor man an die Ergebnisse denkt oder den Einsatz. Und das werden meine letzten olympischen Spiele sein, denn ich gedenke nicht meine Karriere bis 2014 in Scotchi fortzusetzen.


Übersetzung: Elfie Mischo
  Pressetag und Trainingslager in Oberhof     Sandrine Bailly  ♦  09.10.2009   
Diese verrückte Woche mit Presse-, Sponsoren- und Armeeterminen ist für mich jetzt erstmal abgeschlossen und ich bin wieder zurück gefahren, um noch eine Trainingszeit einzulegen, bevor es zum Trainingslager nach Oberhof geht.

Der vollgestopfte Tagesablauf im Pavillon Gabriel in Paris ist gut verlaufen. Es gab viele Gesuche (olympische Saison). Die Kandidatur von Annecy 2018 stand natürlich auch auf der Tagesordnung, ich lasse euch hier das Video schauen: Annecy 2018.fr

Dieses Projekt, in dem es um die olympischen Spiele in der Region Rhône-Alpes 2018 geht, ist eine sagenhafte Herausforderung. Das Beste, was man von Athletenseite her tun kann, ist mit vielen Medaillen von Vancouver zurückzukommen.

Ich lasse euch dieses andere Video vom Chef der Sportredaktion von France Television, Daniel Bilalian schauen (auf der Seite lebiathlon.fr , zögert nicht, euch diese Seite, die von KODJO präsentiert wird, zu merken), der uns übrigens bittet, es voll drauf zu haben, denn die olympischen Spiele werden zur Hauptsendezeit übertragen

Jetzt ist die Stunde der Arbeit gekommen, denn der Erfolg kommt nur über diesen Weg. Unser Trainingslager in Oberhof (Beginn am 14.10.) erlaubt es mir, meine Ski zu testen und wieder das Gefühl für das Fahren auf Schnee zu bekommen. Am 22. werden wir wieder zurück in Arcon sein und wieder zusammen mit der B-Mannschaft und den Junioren auf Zeit laufen. (24. und 25.10)

Netter Link: Das Making of des Posters „Die Eroberung des Westens“, das Gérard Liveneau realisiert hat.
making of


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Das Programm für den Oktober…     Sandrine Bailly  ♦  01.10.2009   
Ich konnte dem Trainingslager in Obertilliach, bei dem es obendrein viel Sonnenschein und am Abend die Brunftschreie der Hirsche zu hören gab, viel abgewinnen.
Diese Region in Österreich, die inmitten der Berge liegt, ist herrlich und wir haben tolle physische Trainingseinheiten und Schießeinheiten umgesetzt.
Was mich betrifft, so widme ich diese Woche nach der Rückkehr nach Frankreich den Presse- und Sponsoren“beziehungen“. Ich nutze diese Woche, um meine Partner, die mir Vertrauen entgegenbringen, zu besuchen. Ich werde auch am Montag den 05.10. an dem Präsentationstag der französischen Mannschaft dabei sein und an dem Pressetermin in Paris im Pavillon Gabriel..
Das nächste Trainingslager wird in Oberhof vom 14. bis zum 22. Oktober stattfinden. Wir werden einige Trainingeinheiten zusammen mit den jeweiligen Technikern (bei mir ist das Gael Gaillard) im Skitunnel abhalten, um unsere Ski zu testen. Am Ende dieser Woche werden wir nach Arcon zurückkommen, wo es 2 Rennen geben wird. (Diese dienen zur Auswahl der Athleten für den Europacup. Es wird ein Sprint und ein Massenstart sein und sie finden am 24. und 25. Oktober statt.).

Netter Link: Das Making-of des Posters „zur Eroberung des Westens“ das Gérad Liveneau gemacht hat.
Making Of

Bis bald schon zu den nächsten News…

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Trainingslager in OBERTILLIACH!     Sandrine Bailly  ♦  20.09.2009   
Diese paar Tage am Meer sind schnell vergangen, ich habe diesen Aufenthalt genutzt, um mich gut zu erholen, Marseile anzuschauen und das Fußballspiel zwischen Olympique Marseille und Inter Mailand zu besuchen, das mich trotzt des Regens total begeistert hat.!!!

Wieder zurück zu Hause, habe ich meine Tasche für ein weiteres Trainingslager in Obertilliach in Österreich gepackt. Ich gehe nun diesen letzten ruhigen Abschnitt an und freue mich, die Gruppe zum Training wieder zutreffen. (eine kleine Gedenkminute an Julie, die die Grippe hat…) Wir bleiben dort vom 21. bis zum 30. September. Die auf das Trainingslager folgende Woche wird, was mich betrifft, einigen Presseterminen gewidmet sein (ein Pressetag wir am 05.Oktober in Paris stattfinden) sowie Treffen mit meinen Sponsoren.

Viele von Euch stellen Fragen zu unserem Poster, hier einige Infos dazu: Wir haben beschlossen, diese olympische Saison mit einem Bild von uns anzukündigen, das im Zusammenhang steht mit Kanada und dem Westen, die Idee der Cowboys war also schnell ausgewählt! Nachdem wir einmal die Entscheidung getroffen hatten diese „Überraschung“ umzusetzen, haben wir uns auf die Suche nach unseren Verkleidungen gemacht, danach haben wir, während unseres Aufenthaltes in Bessans, einen Foto-Nachmittag organisiert. Vielen Dank an die Ranch „La Ramasse“ von Termignon, die uns die Pferde geliehen hat, Danke an die Fotoagentur „Agence ZOOM, die uns immer treu zur Seite steht, um schöne Fotos zu machen, Danke an Gérard Liveneau
der diese zauberhafte Fotomontage realisiert hat und Danke an die Druckerei MAIRE aus Pontalier, die uns die Poster gedruckt hat.

Unser Ziel war es eine schöne Zeit zusammen zu verbringen, während der wir das alles organisiert haben, das Poster beinhaltet auch eine Nachricht und wir sind froh es kostenlos sowohl bei den französischen Meisterschaften als auch bei den Weltcups an euch verteilen zu können. (Ihr müsst also kommen, um uns zu sehen)

Bis bald!!!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Bilanz und wie es weiter geht!     Sandrine Bailly  ♦  16.09.2009   
Bilanz der Tests: Die Tests sind insgesamt gut verlaufen, der VO2 Test auf Rollerski ist gut, mit besseren Werten als in den anderen Jahren im GA1, GA2, GA3 (für die Experten). Ich habe gesehen, dass ich noch meine Leistung intensivieren muss, was völlig normal ist im Hinblick auf das zuvor durchgeführte Training (mehr im Bereich Ausdauer). Es bleiben mir noch 2 ½ Monate um ranzuklotzen und ich werde zum Ende der Vorbereitung sehr wachsam sein, um nicht die gleichen Fehler zu machen, wie letztes Jahr (hohe Trainingsbelastung trotz Erschöpfung, was noch mehr Erschöpfung nach sich gezogen hat, die Krankheit und den misslungenen Saisonstart, den ihr ja kennt!).

Französische Meisterschaften in Arcon: Wir haben dieses Wochenende mit den französischen Sommer-Meisterschaften in dem ganz neuen Stadion von Arcon im Departement Doubs abgeschlossen. Ich war 2. im Sprint (hinter Marie-Laure) und trotz der umfangreichen vergangenen Woche hatte ich ein gutes Gefühl auf den Rollerski. Mein Schießen war heikel (1, und 2 Fehler) mit einer eher defensiven Haltung.
Es lag nun an mir schon in der Verfolgung wieder die Oberhand zu gewinnen und je nachdem durch die weiteren Zeitmessungen so gute Anhaltspunkte im Rennverlauf zu erhalten.
Das Stadion von Arcon ist ein gutes Hilfsmittel, das ein sehr interessantes Rollerskiprofil
anbietet, um sich fit zu machen.

Programm: Wie vorgesehen, werde ich die nächste Woche abschalten und ans Meer fahren, das Training wird etwas lockerer bevor ich schon bald wieder ins nächste Trainingslager aufbreche (vom 20. bis zum 30. September) nach Obertilliach in Österreich.

Unser Poster: Nach dem Kalender „die Oskars des Biathlons 2006“, den wir vor den olympischen Spielen von Turin gemacht und verkauft haben, haben wir ein originelles Poster ausgewählt, um euch die nächsten olympischen Spiele in Vancouver anzukündigen. Ich lasse es Euch hier anschauen: Poster

Um es zu bekommen, genügt es uns diesen Winter bei den französischen Biathlonmeisterschaften zu besuchen, es ist kostenlos! Die Details zu diesem Poster folgen nächstes Mal!
Bis bald!!!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Termin am 12.und 13. September     Sandrine Bailly  ♦  30.08.2009   
Das Trainingslager in Bessans ist gerade an einem herrlichen Ort mit idealen Trainingsbedingungen zu Ende gegangen. Ich bin zufrieden mit diesem Trainingslager, das wie so oft in einer Höhenlage von 1800 m stattfand, ich brauchte einige Tage, um mich zu akklimatisieren, die Trainingseinheiten und die Erholungsphasen sind schwieriger als in einer niedrigeren Höhenlage. Aber mit der Zeit kenne ich mich und ich weiß, dass diese Art von Trainingslager nachher immer vorteilhaft ist, auch wenn es sich für den Moment nicht außergewöhnlich anfühlt. Wir haben mit einem Zeitrennen das Ganze abgeschlossen, von dem ich etliches Positives in Erinnerung behalten werde.

Mein Ziel ist es jetzt, mich in der ersten Zeit zu erholen und dann wieder auf Ausdauer zu trainieren, bevor ich dann in Premanon eine umfangreiche Woche mit Tests angehe (vom 07.09. – 10.09.: Test maximale Sauerstoffaufnahme V02 max, Test der Armkraft, Tests beim Laufen an einer steilen Steigung, Tests mit den Rollerski auf einem Pass, Schießtests…) und dann beenden wir das Ganze mit den franz. Meisterschaften in Arcon, am 12. und 13. September.
Mein Ziel ist es nicht, schon im September in Form zu sein, ich weiß aus Erfahrung, dass man aus den Sommerergebnissen keine großen Schlüsse ziehen kann, ich werde mich auf bestimmte Tests, die mir passend erscheinen, festlegen und konzentrieren, und dann bestmöglich das Wochenende mit den franz. Meisterschaften beenden! Sehen wir uns also in Arcon am 12. und 13. September!!!

Programm der franz. Meisterschaften:
Freitag: 18:00 – 18:30: Vorstellung der französischen Mannschaft gefolgt von einer Biahtlon-Show um 18:30: Einweihung des Stadions „Florence Bavarel“

Samstag 12.09.
09:30: Start Sprint Damen
11:30: Start Sprint Männer
14:00: Start Mini Sprint, Kadetten
16:00 – 18:00: Treffen der Mini (B-Jugend)
17:00 – 18:00: Autogrammstunde der Athleten
18:30: Preisverleihung des Tages im Stadion

Sonntag 13.09.
10:00: Start Verfolgung Jugend Damen
11:00: Start Verfolgung Jugend Herren
13:00: Start Verfolgung Junioren/Senioren Damen
14:00: Start Verfolgung Junioren/Senioren Herren
15:00 Preisverleihung
Bis bald!!!

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  Richtung Bessans!!!     Sandrine Bailly  ♦  17.08.2009   
Nach 2 Wochen Training zu Hause, treffe ich mich vom 18. bis zum 28. August wieder mit der Gruppe zum Trainingslager in Bessans, Haute-Maurienne.
Auf dem Programm stehen in Iseran Ausdauertraining, Muskelaufbautraining, Kraftausdauertraining, Schwellentraining und ein Rennen zum Abschluss! Ein Programm „der Saison“!

Um das Interview zu lesen, das im Dauphin veröffentlich ist, hier klicken

Um die Fotos der Show in Püttlingen anzuschauen (auf der deutschen Seite online gestellt) hier klicken

Auch im Sommer, wenn ihr Biathlon kennenlernen und eine Einführung haben wollt, könnt ihr nach Plans d’Hotonnes und zum Plateau de Retord kommen, Informationen hier

Bis bald zu den Neuigkeiten vom Trainingslager

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Neuigkeiten!!!!     Sandrine Bailly  ♦  04.08.2009   
Unser Trainingsaufenthalt in der Gemeinde Sirdal ist gut verlaufen (trotzt des täglichen Regens).
Neben dem Training hatten wir auch das Glück für eine Nacht bei den Familien, die am Meer leben, eingeladen zu sein. (Fyord, angestrichenes Holzhaus, blonde Haare…) Wir haben eine schöne Zeit mit diesen fesselnden Menschen verbracht, die für uns eine Meeresmahlzeit zusammengestellt haben (Krabben und Muscheln). Danach, gab es nichts Besseres für eine gute Verdauung, als mit Marie Laure zusammen eine Übung zur Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur zu machen, um nicht aus dem Schwimmreif herausgeschleudert zu werden, der von Frodes Boot gezogen wurde.

Nach diesen schönen Zeiten, sind wir nach Sandnes und zum Blinkfestival aufgebrochen, wo man das Programm für den ersten Tag ändern wollte, indem man die Mixed-staffel durch einen Prolog und eine Verfolgung ersetzt hat. Dieses Vorgehen war sehr unglücklich, denn der Schießstand ist viel zu klein für diese Art des Wettkampfes und wir haben zu mehreren am Schießstand gestanden und gewartet, dass der Teppich frei wird oder dass die Scheiben wieder hochgehen….Am Samstag den 01. August, stand das Programm fest: Qualifikation, Halbfinale und Finale. Ein schlecht ausgeführtes Liegendschießen hat mich als 8. im Finale enden lassen, aber es hat mir trotzdem gefallen bei diesen Rennen. Unsere Marie Dorin hat die Show gewonnen, gefolgt von Marie-Laure, das war eine schöne Präsentation der Französinnen. Blink Festival

Als die Show vorbei war, waren wir einige Athleten, die sich zum Flughafen begeben haben, um ein Flugzeug Richtung Frankfurt und Püttlingen in Deutschland zu nehmen. Wir wurden gut versorgt während der Reise (Privatjet, Bus mit Schlafgelegenheiten) aber wir sind trotzdem um 3 Uhr morgens im Hotel angekommen und es war ein bisschen schwer, sich am Sonntagmittag auf die Rollerski zu werfen. Als die Qualifikation vorbei war, habe ich mich besser gefühlt, aber mein zweites dezentriertes Liegendschießen hat mich aus diesem Rennen geschmissen, bei dem ich als 5. abgeschnitten habe. Ihr werdet bald die Fotos von diesem netten Tag (der den Zuschauerrekord bei ZDF geschlagen hat) finden, an dem die Deutschen wieder einmal wussten eine tolle Atmosphäre zu schaffen!!!!
City-Biathlon

Zurück zu Hause, werde ich einige eher „coole“ Tage verbringen bevor ich das Training wieder stärker aufnehmen werde. Das nächste Trainingslager wird in Bessans vom 18. bis zum 28. August stattfinden.

Bis bald


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Die Weltmeisterin im Biathlon Sandrine Bailly: "Ich bereite mich auf den Winter vor"     Elfie Mischo  ♦  27.07.2009   
Quelle: Le Dauphine

Nach einer schwierigen Saison, hat die Biathlon Meisterin schon mit der Vorbereitung auf die olympischen Spiele im Februar 2010 in Vancouver begonnen.

Zwischen 2 Trainingseinheiten hat sich die schöne Sportlerin, die in Belley (im Departemant AIN) geboren ist, die Zeit genommen, dem Dauphiné Libéré zu antworten.

Was machen Sie im Sommer?
„In der Zeit, in der die meisten Leute in Urlaub fahren, bereite ich mich auf den Winter vor, indem ich Fahrrad fahre, laufe, Muskelaufbau betreibe und vor allem Rollerski fahre und schieße! Ich trainiere zu Hause oder im Trainingslager mit der Gruppe.“

Was trifft eher auf Sie zu: Trekking-Tour im 4x4 Allrad mit Nächten im Zelt, Aufenthalt im Hotel-Club „All inclusive“ oder Urlaub auf dem Bauernhof?

„Ich bin eine Mischung zwischen den beiden: Am Anfang Trekking Tour mir dem Allrad und Nächten im Zelt, am Schluss des Aufenthalts der Club „all inclusive“.

Ist für Sie der Urlaub eine Gelegenheit zu arbeiten oder um eine komplette Auszeit zu nehmen?

„Eine komplette Auszeit nehmen zusammen mit der Entdeckung von Orten, Spezialitäten, Kultur…“

Was ist für Sie der absolute Luxus?

„Vor 2 Jahren habe ich einen Werbefilm für das Departement AIN gedreht mit dem Slogan“ AIN, der wahre Luxus“ Für mich ist das Luxus, dass man sich in den geschützten und natürlichen Orten wie zu Hause bewegen kann. Es ist auch das Zusammensein mit den einfachen Leuten. Ich mag kein Glamour und das ganze Getue!“

Was sind Ihre schönsten Urlaubserinnerungen?

„ Der Trip im Wohnmobil mit meinem Freund in den herrlichen Landschaften der Parks in Westamerika, der Spaß mit meiner Freundin Amy auf den kleinen Straßen Irlands, die Entdeckung der Gewaltigkeit der ägyptischen Pyramiden, das Tauchen im Aquarium des roten Meers…. und einige andere Dinge.

Und die schlechteseten?

„Kairo in Ägypten. Das ist ein Müllhaufen! Sie sind um Lichtjahre von der Mülltrennung entfernt. Ansonsten gab es einen großen Sonnenbrand in Phuket in Thailand, die Angst, die Autoschlüssel in der Düne von Pyla verloren zu haben….“

Sind Sie ein Anhänger von Thalasso?

„Ich mag die erholsamen Massagen, aber ich habe noch niemals eine Thalassotherapie gemacht.“

Schauen Sie während der Ferien fern, hören Sie Radio, lesen Sie ein Buch?

„Wenn ich im Ausland bin schaue ich TV5, falls es möglich ist und vor allem lese ich!“

Welcher Ort ist für Sie der Inbegriff des Urlaubs?

„Korsika.“

Der schönste Museumsbesuch während der Ferien?

„Ich bin kein Fan von Museen, also ich sage mal, das olymische Museum von Lausanne, ist das, das mich am wenigsten genervt hat. Das schlimmste war das in Kairo in Ägypten, denn es war zu schlecht zusammengestellt, zu weiträumig. Seither meide ich die Museen!“

Ihre ersten Ferien?

„In Tunesien“


Übersetzung: Elfie Mischo
  In Sirdal     Sandrine Bailly  ♦  25.07.2009   
Alles läuft prima in Sirdal. Wir haben zu Altvertrautem zurückgefunden (es ist das 4. Mal, dass ich hierher gekommen bin, ich habe den Eindruck zu Hause zu sein). Die französische Mannschaft ist von der Region eingeladen, die die Kosten für die Unterbringung und die Verpflegung übernimmt (vielen Dank an Euch). Was die Reise betrifft so ist diese vom Veranstalter der Blinkfestival gezahlt. Die ganze Örtlichkeit erlaubt uns in einem herrlichen Rahmen gut zu arbeiten, wir profitieren davon und teilen uns den Schießstand mit der norwegischen Mannschaft.

Programm:
Donnerstag den 30. Juli Aufbruch von Sirdal nach Stavanger

Freitag 31. Juli Beginn des Blink Festival mit der Mixedstaffel (Frankreich mit 2 Mannschaften.

Samstag 01. August: Sprint als Qualifikationsvoraussetzung für die Verfolgung. Am Samstag Abend werde ich zusammen mit den anderen Athleten, die in Püttlingen in Detuschalnd an der Show teilnehmen den Flieger nehmen (für die Franzosen wird das Simon und ich sein, sowie Martin und Marie Laure). In der Nacht werden wir in Deutschland ankommen.

Sonntag den 02. August: Die Show in Püttlingen, immer noch mit einer tollen Gesellschaft bei dieser 5. Veranstaltung, darf man nicht verpassen. (City-Biathlon.de) Damit ihr ein bisschen Appetit darauf bekommt hier ein schönes Video dieser tollen Veranstaltung. Fotogalerie

Dieses Wochenende wird belastend sein, nach 2 ½ Monaten Training, wird es ein Test sein, den wir vor allem wie eine gute Trainingseinheit ansehen. Ich bin in Form aber ich weiß nicht, was dabei bei einem Wettkampf rauskommt, das ist die Gelegenheit, das bei einem schönen Ambiente zu sehen, aber auch in der Nervosität der Show.

Bis Bald


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Übersetzung: Elfie Mischo
  In Erwartung auf Sirdal...     Sandrine Bailly  ♦  15.07.2009   
Hier sind einige Neuigkeiten, über die Ihr Euch freuen werdet, was wird aus unseren Biathleten im Ruhestand?

Zu Beginn gratuliere ich unseren zukünftigen Grundschullehrerinnen, Delphine Perretto und Pauline Jacquin. Delph hat gerade ihre Prüfung abgelegt und kehrt im September zum IUFM in Grenoble (Anm. Red: französische Hochschule für Grundschullehrer) zurück.
Was Pauline betrifft, sie beginnt zum Schulanfang in der ersten Grundschulklasse in Chamonix. Aus familiärer Seite gibt es zu berichten, das meine Schwester ihr Studium in den USA beendet hat und nun gerade eine Arbeit dort beginnt. (wo genau kommt noch…) Sylvain kehrt zurück ins dritte Jahr seines Studiums in Kommunikations- und Informationswissenschaften zurück. Manchmal muss man eine Wahl für seine Zukunft treffen, er hat sich entschieden seinem Studium den Vorrang zu geben und somit mit dem Biathlon aufzuhören. Viele sind in den Institutionen geblieben, das ist der Fall bei Alex Aubert, ihn könnt ihr am Zoll in Bardonnex entdecken (er heiratet dieses Wochenende)! Ferreol Cannard und Julien Robert waren auf der Zollschule von La Rochelle. Bei den Mädchen sind Christelle Gros und Flo Baverel bei der Armee geblieben (die eine in Lyon, die andere in Besancon). Bravo an die beiden und gute Fahrt in das neue Leben.

Seit dem Trainingslager in Font-Romeu habe ich hart gerackert und ich fahre bald mit der Gruppe nach Sirdal (vom 22.Juli bis zum 2. August). Dieses Trainingslager endet mit dem Blink Festival in Stavanger am 31.Juli und am 01. August, danach kommt für Simon und mich die Show in Püttlingen am Samstag den 02. August

Wie an jedem 14. Juli, war die franz. Militärmannschaft in Chamonix zusammengekommen, um durch die Straßen zu flanieren. Ihr konntet das am Abend in einer sehr schönen Sendung mit Michel Drucker auf France 2 sehen, der das Heer geehrt hat und der den Leuten die unterschiedlichen Missionen des Militärs erklärt hat (darunter auch die Sportler, die zu dieser Gelegenheit eingeladen waren).

Bis bald für weitere Neuigkeiten

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  Trainingslager in Font-Romeu und wie es weitergeht....     Sandrine Bailly  ♦  01.07.2009   
Das Trainingslager in Font Romeu ist für mich gut verlaufen. Ich hatte einige Erinnerungen an diesen Ort, denn dort hatte ich mein erstes Trainigslager mit der franz. Juniorenmannschaft verbracht (und ja, das ist schon sehr lange her!)

In 2000 m Höhe verfügt das Sportcenter über viel Infrastruktur und empfängt zahlreiche Sportler. Wir hatten das Glück in dieser Woche eingeladen zu sein und wir haben sehr viel Nutzen aus dem Übungsgelände gezogen, dass diese Region anbietet. Auf dem Programm standen:
Mountainbike fahren, Laufen, Wandern, Rollerski…. und dann noch Krafttraining und natürlich Schießen. (Danke an die Leute, die bei dieser Gelegenheit ein Mini-Biathlonstadion geschaffen haben und ein weiteres großes Dankeschön an den Empfang, den sie uns bereitet haben.).

Wir, die Athleten, die beim Militär unter Vertrag stehen, sind danach noch nach Fontainebleau zu einer Zeremonie im Kreise des CNSD (nationales Sportzentrum der Verteidigung) gefahren.

Zurück zu Hause habe ich mein Training fortgesetzt und warte auf das nächste Trainingslager in Norwegen (SIRDAL) das mit dem Blink Festival in Stavanger am 31.Juli und 01.August abschließt und danach werde ich am 02. August sonntags in Püttlingen sein.

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  Sommertrainingslager     Sandrine Bailly  ♦  04.06.2009   
hier ist mein Programm für diesen Sommer:

- Nächstes Trainingslager wird in Fond-Romeu vom 17. bis 25. Juni sein.
- Am 25. Juni morgens geht es zurück nach Paris Fontainebleau zu einem Militärtag am 26. Juni wo unter anderem der Titel „Ausbilder“ und „Hilfsausbilder“ verliehen werden und dann gibt es noch eine andere Medaillenverleihung vom weltweiten Militärsportverband an Sergent Poiree und Sergeant Baverel sowie die Verabschiedung von Colonel Roger Martin.

- Am 14. Juli wird die franz. Sik-Militärmannschaft in Chamonix aufmarschieren.

- Vom 22. Juli bis zum 1. August sind wir traditionellerweise zum Trainingslager in Sirdal in Norwegen eingeladen, das mit dem Blink Festival von Stavanger abschließt.

- Am 2. August morgens geht’s dann Richtung Püttlingen in Deutschland, um an der großen Show teilzunehmen, die am Nachmittag beginnt (für Simon Fourcade und mich).

- Vom 18. bis 28. August sind wir im Trainigslager in Bessans, in Haute Maurienne.

- Vom 07. bis zum 10. September sind wir in Premanon und es stehen Tests an (Armanschub, maximale Sauerstoffaufnahme, Zeitnahmen…). Dies ersetzt leider einen Durchgang der Biathlon Summer Tour. Die Biathlon Summer Tour geht verloren und wird zu einem einzigen Durchgang am Wochenende des 12. und 13. September in dem im Ausbau befindlichen Stadion von Arcon im Departement Doubs.

- Vom 21. bis 30. September sind wir im Trainingslager in Österreich , im Stadion von Ole Einar Björndalen in Obertilliach

- Zwischen den Trainingslagern trainiere ich zu Hause oder in Premanon. Bis bald zu den News vom Trainingslager in Fond-Romeu!


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Korsika!!!     Sandrine Bailly  ♦  30.05.2009   
Vorolympisches Trainingslager :

Nachdem wir 4 Tage in Chambéry im Trainingslager zum Radfahren, Krafttraining und Schießen waren, haben wir uns auf Korsika, in Cargèes, mit allen französischen Athleten, die in die engere Auswahl für Vancouver gekommen sind, sowie den Trainern, den Verantwortlichen und den Funktionären des CNOSF (national olympisches Komitee Frankreichs) getroffen. Auf dem Programm hatten wir: unterschiedliche Aktivitäten (Katamaranfahren, Jet-Ski in den Buchten, Reiten, Bogenschießen, Tauchen…. ) aber auch Termine mit den Medien, Diskussionen über die olympischen Spiele und zum Abschluss ein kleiner, sehr spaßiger Wettkampf zu viert (alle Disziplinen im Wechsel).

Überflüssig zu sagen, dass ich sehr davon profitiert habe, ich weiß, dass ich Glück habe!!!! Ich konnte mich mit dem Katamaranfahren vertraut machen, was mir den Spitznamen eines bedeutenden Seefahrers eingebracht hat (dem ich nicht ähnle, denn ich habe das Boot zum kentern gebracht!!!!). Das Ziel des Aufenthaltes war es auch, die „Truppen zu sammeln“, die anderen Disziplinen zu treffen und sich auszutauschen und sich für die olympischen Spiele besser kennen zulernen. Eine ausfüllende Zielsetzung für dieses bunt gemischte Trainingslager, Korsika ist wirklich eine herrliche Insel!!!!

Als wir nach Frankreich zurückkamen, war es trotzdem sehr traurig von der Neuigkeit zu hören, dass Karine Rubis verschieden ist. (Red: Artikel Fokus)
Ich kannte Karine kaum, dennoch repräsentiert sie für mich eine große Weltmeisterin, ehrlich und menschlich, immer lachend und bescheiden. Meine Anteilnahme gilt ihrer Familie und denen, die ihr nahe standen.

Zurück zu Hause werde ich mit dem Training weitermachen, bevor es vom 17.06 bis 25.06. zum nächsten Trainingslager nach Fond Romeu geht.

Bis bald zum Programm des Trainingslagers


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will! (MATISSE)     Sandrine Bailly  ♦  28.04.2009   
Nach der Erholungpause und den befremdlichen Ferien in Thailand (zur Zeit), ist es bald Zeit das Training und die Trainingsaufenthalte wieder aufzunehmen. Der erste Termin wird in Chambéry sein (vom 22 Mai bis zum 26. Mai) Auf dem Programm stehen morgens der Schießstand und am Nachmittag das Fahrrad. Am 26.Mai nehmen wir den Flieger in Richtung Korsika (Cargèes) zum traditionellen vorolympischen Trainingslager bis zum 30. Mai. Dieses Trainingslager, das dem Zusammenhalt dient, vereinigt alles Mannschaften Frankreichs und ermöglicht es uns, uns noch vor dem großen Ziel, das uns erwartet, den olympischen Spielen, zusammen zu finden. Auf dem Programm dieses Trainingslagers stehen unterschiedliche Aktivitäten, eine sportliche Expedition pro Gruppe…. Und dann Fahrradfahren!

Für die Feinschmecker, die die guten Zuckerkuchen mögen, gibt es einen Termin am Sonntag den 17. Mai ab 10:45 Uhr zum Backofenfest, das von meinem Skiclub (Sportclub Valromey-Retord) in meinem Dorf Ruffieu organisiert wird. Eine gute Gelegenheit für mich die Mitglieder meines Clubs wieder zutreffen sowie die Leute aus der Region. Ihr seid herzlich willkommen!

Bis sehr bald schon mit neuen Fotos und anderen Infos!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Bilanz!!!     Sandrine Bailly  ♦  07.04.2009   
Die französischen Meisterschaften in Les Saisies haben soeben diese Saison abgeschlossen, es ist an der Zeit euch meine Bilanz mitzuteilen.

Für mich gab es in dieser Saison zwei unterschiedliche Saisons. Die erste (Dezember und Januar) war gewiss die schwierigste in meiner Karriere, ich hatte ein großes Formtief und das Vertrauen in mein Schießen verloren. Ich stand einer Situation gegenüber, die ich niemals vorher kennen gelernt hatte: Mein Körper hat blockiert. Aber ich bin eben keine Maschine und ich habe meine Zeit gebraucht, um mich zu erholen. Ich habe dieses Formtief gut analysiert, es hatte mehrere Gründe (Missmanagement der letzten 2 Trainingsmonaten mit einer zu großen Belastung zu einem Zeitpunkt, zu dem ich das noch nicht wegstecken konnte, das hat die Krankheit vorangetrieben und mit der Abfolge der Wettkämpfe hat der Teufelskreis begonnen.) Das gleiche war beim Schießen, wo mir überhaupt nichts gelungen ist. Parallel dazu kamen die Probleme mit meinem Gewehr, das Entdecken des ermüdeten Gewehrlaufes (der die Kugeln nicht mehr zentriert hat) kam zu spät (Ende Dezember), dann kam auch noch das Problem mit der Repetiervorrichtung während der Weltmeisterschaften, was mich dazu zwang, das System von Julie Carraz zu nehmen (um das Rennen zu beenden) und zum Schluß ist mein Trageriemen bei den franz. Meisterschaft gerissen ...Pech. Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass ich alles für eine Saison gesammelt habe und ich lache jetzt darüber, denn ich sage mir, dass das nächste Jahr nur besser werden kann. !!!!

Und dann hatte ich noch den zweiten Teil der Saison, der bei den Weltmeisterschaften in Pyeong Chang begann. Um in das Weltcupgeschehen zurückzukehren habe ich eine schwierige Wahl getroffen und die Rennen von Hochfilzen (1), Oberhof und Antholz ausgelassen. Während dieser Zeit habe ich mich ganz langsam wieder aufgebaut. Ich habe meine Ziele nach unten geschraubt, habe Abstand genommen, habe wieder Vertrauen gefasst, ich habe andere Personen getroffen, die mir geholfen haben und letztendlich habe ich bei dieser Prüfung viel gelernt. Ich habe die Saison mit einem guten Schießen beendet, ich habe besonders in Whistler und in Trondheim gezeigt, dass ich auf den Skiern wieder vorne dabei bin, ich habe wieder zu mir zurückgefunden und das über die Ergebnisse hinaus, das ist meine größte Genugtuung.

Ich habe mich schon auf die Zukunft ausgerichtet. Diese Saison 2009/2010 ist sehr wichtig für mich, die olympischen Spiele stehen im Mittelpunkt und ich werde alle Trümpfe in der Hand haben, um dort erfolgreich zu sein. Ich kenne schon mein Trainingsprogramm, das ich mit der Gruppe und den Trainern Jean-Paul Jiachino und Lionel Laurent absolvieren werde. Zwischen den Trainingsaufenthalten werde ich mit Patrice Bailly Salins büffeln, dessen Trainingsarbeit ich vor den Weltmeisterschaften schätzen gelernt habe. Alles ist schon fein zurechtgelegt in meinem Kopf, aber zurzeit muss ich erstmal abschalten und die Batterien neu laden!

Ihr ward zahlreich da, um mich in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, ihr seid manchmal von weit hergekommen, um die gesamte französische Mannschaft anzufeuern, vielen Dank an Euch alle für diese Vertrauensbeweise, die mich bewegen. Vielen Dank dem deutschen Fanclub sandrine-bailly.com , dem russischen Fanclub sandrinebailly.ru  und ebenfalls den Schulen in Vancouver die mir (dein) so schöne(s) Transparente gewidmet haben.!!!

Bis bald zum Trainingsprogramm.

Nächstes Treffen: Mittwoch 08/04 um 18:00 Uhr im Casino von Hauteville zu einer Autogrammstunden mit der ganzen französischen Skimilitärmannschaft.


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Kurzer Bericht von den französischen Meisterschaften in Les Saisies     Redaktion  ♦  06.04.2009   
Hier eine exclusive Berichterstattung von den franz. Meisterschaften:
Am Freitag haben wir Les Saisies leider etwas zu spät erreicht. Das Training war zu Ende und die Athleten kamen uns entgegen, als wir zum Stadion gingen. Glücklicherweise gehört Sandrine zu den ehrgeizigsten ihrer Mannschaft und lief noch eine Runde! Die Fotos folgen bald!
Am Samstag war die Mixed-Staffel, die für Sandrine super gelaufen ist. Zweimal Null geschossen, als erste übergeben an ihre Verbandskameradin, die Juniorin Aurelie Bajard, es folgten noch ihr Bruder Sylvain und ein weiterer Verbandskamerad Baptiste Desthieux. Wir haben irgendwann aufgehört die Strafrunden zu zählen. Es müssen so um die 5 gewesen sein. An denen leider auch Sylvain nicht ganz unbeteiligt war. Sandrine hat's mit Humor gesehen und gelacht, als ich sagte, das Schießen hätte bei ihrem Bruder nicht so ganz geklappt.
Am Sonntag kam dann der von uns heiß erwartete Massenstart. Was mich erstmal erstaunt hat, Sandrine musste ihre Skier selbst wachsen. Das war richtige Schwerstarbeit und eigentlich muss man sich nach dem Wachsen gar nicht mehr warmlaufen. Der Startschuss fiel, Sandrine war auch noch nach der ersten Runde vorne mit dabei, wir standen an der Strecke und haben auf sie gewartet, aber nach dem zweiten Schießen kam keine Sandrine mehr vorbei. Der Stadionsprecher sagte irgendetwas von Problemen an der Waffe und erst nach dem Rennen haben wir von ihr gehört, dass der Halteriemen gerissen war. Der Kommentar von ihr auf Deutsch fing mit "SCH..." an.
Im Großen Ganzen war es ein super Wochenende mit viel Sonne und ganz viel Sonnenbrand. Nun sind wir wieder zu Hause und ich habe mit "Entsetzen" festegestellt, dass Sandrine den kleinen Vorsprung (sie hat's ja nicht ganz so weit nach Hause wie wir) genutzt hat, um ihre Bilanz online zu stellen, die ich dann hoffentlich morgen auch auf unserer Seite in Deutsch veröffentlichen werde.
Die Red. wünscht allen frohe Ostern und Geduld in den nun folgenden biathlonfreien Wochen!
  Bis bald in Les Saisies!     Sandrine Bailly  ♦  01.04.2009   
Bilanz von diesem Saisonende:

Ich werde eine Generalbilanz dieser Saison ziehen, wenn die franz. Meisterschaften vorbei sind. Im Moment kann ich nur soviel sagen, dass dieses Saisonende so war wie ich es erwartet habe, lange und schwierig und wie ich es wollte: Ich habe meine Ziele, die ich mir gesetzt hatte, erreicht, d.h. zurück in die Top 8 laufen, wieder auf Podest steigen und mich am Ende der Saison für den Massenstart qualifizieren. Diese letzte Woche in Khanty war wirklich hart, sowohl körperlich als auch mental und ich bin wirklich froh, dass es vorbei ist, mit den lagen Reisen und den Zeitverschiebungen in alle Richtungen!!! Ein großes Dankeschön an die netten Mitglieder meines russischen Fanclubs, die tausende von Kilometer zurückgelegt haben, um mich zu unterstützen und die meine Seite auf russisch übersetzen damit die anderen davon profitieren können.

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Letzte Etappe in Les Saisies: die französischen Meisterschaften

Für die letzten beiden Renne der Saison (Mixedstaffel am Samstag den 04.04. und Massenstart am Sonntag den 05.04.), werde ich die Farben von meinem Verband, Lyonnais Pay de L’AIN, vertreten. Das ist die Gelegenheit, die kleine französische Biathlonwelt wiederzusehen um die Saison abzuschließen!

Ich werde auch mit der gesamten franz. Militärskimannschaft am Mittwoch den 08.04. ab 18 Uhr zu einer Autogrammstunde im Kasino in Hauteville sein.
www.efms.fr


Bis bald also!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Letzte Zielgerade nach Kanthy-Mansysk!     Sandrine Bailly  ♦  22.03.2009   
Bilanz Trondheim: Diese Woche endet mit einem Podiumsplatz, der für mich Gold wert ist! Nach einem sehr guten Sprint, der durch einen Sturz verdorben wurde, welcher mich vom Podium wegkatapultiert hat (5. Platz), war ich frustriert. Die Verfolgung fing gut an, aber ich habe es mir physisch anmerken lassen und bin auf den 17. Platz zurückgefallen, ich war wütend. Und dann bei diesem Massenstart, habe ich ganze Arbeit geleistet und ich bin letztendlich glücklich auf die „Kiste“ zu steigen nachdem wir im Rennen einen Kampf von A-Z durchgeführt hatten. Das hat mir gut getan, denn dieses Ende der Woche fing an schwierig zu werden. (Das ist normal nach alle den Renne und der langen Reise). Und dann habe ich mich an meine Schwierigkeiten zu Beginn der Saison erinnert und habe mir gesagt, dass ich diesen Weg gehen musste, aber die harten Zeiten liegen hinter mir. Jetzt will ich mit einer schönen Bewertung die Saison so gut wie möglich beenden.

Khanty-Mansiysk Es geht los zur letzten Etappe der Saison 08/09 in Russland. Ich freue mich auf diesen Austragungsort, den ich sehr schätze und der Zeuge meiner besten Ergebnisse 2003, 2005 und im letzten Jahr war.

Auf dem Programm stehen 3 Rennen, der Sprint am Freitag den 27. um 14:15, die Verfolgung am Samstag um 14:15 und der letzte Massenstart am Sonntag den 29. um 13:00 Uhr.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme nach dem Massenstart in Trondheim     Elfie Mischo  ♦  22.03.2009   
Quelle: ski-chrono

Sandrine Bailly bekräftigt heute endlich ihre Rückkehr mit einem super Podiumsplatz beim Massenstart von Trondheim. Die Athletin aus der Region Bugey hat das Rennen mit dem 3. Platz beendet, nur 2 kleine Sekunden nach der Norwegerin Tora Berger und eine Sekunde nach der Deutschen Simone Hauswald.
Marie-Laure Brunet ist auf den 8. Platz gelaufen, eng gefolgt von Marie Dorin, als 10. Sylvie Becaert hat diese tolle Gesamtleistung mit dem 15. Platz komplettiert.
Die Französinnen werden sich an diese norwegische Woche erinnern, in der sie 3x auf dem Podium standen: Sylvie Becaert beim Sprint, Marie-Laure Brunet bei der Verfolgung und Sandrine Bailly beim Massenstart.

Sandrine wie ist dieses Rennen für sie gelaufen?
„Das war ein schönes Rennen. Ich hatte ein wenig Angst vor dem Start, weil ich mich nicht in Form gefühlt habe, aber mein Ziel war ein gutes Schießen. Beim ersten Schießen blieb ich fehlerlos und bin unter die ersten 10 gelaufen. Danach war es vor allem das dritte Schießen, bei dem alles gut gelaufen ist. Ich habe 5/5 geschossen und bin als erste aus dem Schießstand raus. Und zum Schluss waren wir zu fünft auf den Endsprint.“

Wie sind sie mit dem Ende des Rennens umgegangen?
„Am Anfang ist es hart zur Sache gegangen. Es hat mich nicht sonderlich durcheinander gebracht. Man musste alles auf die Abschnitte der Strecke setzen auf denen man den Ski laufen lassen konnte. Ich hatte sehr gute Skier, danke an die Techniker. Ich konnte Kati Wilhelm abhängen und dann noch Domracheva. »

Ist das eine Genugtuung nach einem so schwierigen Saisonstart?
„Ich bin meine Saison mit Verspätung angegangen. Genau genommen bei den Weltmeisterschaften. Aber so ein Ding wie das da bringt einem wieder auf die Beine. Es tut gut zu wissen, dass ich wieder zurückgekommen bin, und es erlaubt es mir, die nächste Saison mit Ruhe anzugehen. „

Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme nach dem Sprint in Trondheim     Elfie Mischo  ♦  19.03.2009   
Quelle: ski-chrono

Sandrine Bailly:
Das ist frustrierend, weil ich in der letzten Kurve gestürzt bin. Ich musste eine falsche Spur nehmen, und ich konnte den Sieg vergessen. Es gelingt mir nicht sehr, darüber zu lachen. Aber es ist war, dass wir ein schönes Rennen zusammen gelaufen sind unter Bedingen, bei denen der Schnee sehr weich und tief war.
Persönlich finde ich meine Form wieder. Ich weiß, ich kann mit den anderen rivalisieren. Ich bin sehr wohl zurück! Ich will vor Saisonende noch gewinnen.“
  Nachtrag zu den News vom 15.03.2009     Sandrine Bailly  ♦  18.03.2009   
Trondheim : Das Stadion von Oslo wird umgebaut, so dass wir also nach Trondheim gefahren sind, um uns zu dieser vorletzten Etappe zusammenzufinden. Wie vorherzusehen war, war die Reise sehr lang, 30 Stunden mit dem Bus, dem Flieger, den Wartezeiten im Flughafen…. ohne die 8 Stunden Zeitverschiebung zu zählen. Jetzt ist es mein Ziel, mich maximal von den Strapazen zu erholen. Es bleibt gerade soviel Zeit, um den Wettkampfort kennenzulernen, am Mittwoch die Ski zu testen und dann geht es am Donnerstag mit dem Sprint der Männer um 11:30 Uhr los, und wir starten um 14:15 Uhr. Mein Ziel ist es, mit dem gleichen Schwung weiterzumachen und mich dem Podium zu nähern.
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Übersetzung: Elfie Mischo

Anmerkung Red: Der Beitrag vom 15.03.2009 auf Sandrine's Seite wurde um dieses Kapitel ergänzt, gleichzeitig hat sie, um Missverständnisse zu vermeiden, den Satz gelöscht, dass sie in den nächsten 2 Wochen die Skier für die nächste Saison testen will.
  Jetzt geht's Richtung Trondheim     Sandrine Bailly  ♦  15.03.2009   
Bilanz von Whistler : Wie vorherzusehen war, war diese Woche am Austragungsort der nächstes olympischen Spiele sehr nützlich. Ich konnte mir die unterschiedlichsten Pisten bezüglich ihres Schwierigkeitsgrades anschauen. (die 3 km, die 2,5km und die 2 km Strecke). Die Strecke vom Einzelrennen ist die schwierigste, im Gegensatz dazu, bedauere ich, dass die Strecke vom Sprint sehr wenig selektiv ist und im Endeffekt keine Abwechslung bietet, sie ist etwas zu leicht und das Rennen wird ein Schießwettkampf. Ansonsten haben wir fast alle Bedingungen vorgefunden mit Kälte, Wärme und Schnee, das Wetter wechselt ziemlich schnell in dieser Gegend. Ich habe mich gut orientiert und ich schätze diesen Ort sehr.

Zu meiner persönlichen Bilanz kann ich sagen, dass ich mit meinen Ergebnissen zufrieden bin, ich bestätige meine Leistungen der Weltmeisterschaft, das Ziel in die Top 8 zu laufen ist erreicht, genauso wie mich für den Massenstart zu qualifizieren. Am meisten bin ich mit meinen Gefühlen zufrieden und dass ich sowohl körperlich als auch beim Schießen zu mir zurückgefunden habe. Nach einem schwierigen Start in die Saison, musste ich geduldig sein, um schrittweise meine Probleme zu klären. Ich bin zufrieden, das Ende des Tunnels zu sehen.

Jetzt geht’s Richtung Trondheim. Mein Ziel ist es, mich dem Podest zu nähern und dann, da ich nicht um dem Gesamtweltcup kämpfe, werde ich die 2 Wochen, die mir bleiben, nützen, um mit den Skitests für das nächste Jahr zu beginnen.

Vor alledem steht noch eine lange Reise bevor….. Bis bald auf EUROSPORT

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Richtung Vancouver zur letzten Zielgeraden!     Sandrine Bailly  ♦  05.03.2009   
Die Tage seit meiner Rückkehr aus Korea sind schnell vergangen und es ist Zeit, wieder die Taschen zu packen, um auf der letzten Zielgeraden dieser Saison, die mit dem Weltcup in Vancouver ihren Anfang nimmt, anzugreifen. Es ist sehr wichtig an dem Ort der nächsten olympischen Spiele zu laufen, das ist die Gelegenheit den Schwierigkeitsgrad des Streckenprofils zu erkunden, den Schnee, die Wahl der Skivorbereitung, den Schießstand (wie man einläuft, die Sonne, der Wind…). Kurz, ich denke diese Woche wird sehr schnell vergehen und ich werde meine Augen weit offen halten und 200 % aufmerksam sein, um alles an Informationen mitzunehmen, was möglich ist.

Danach geht es Richtung Norwegen nach Trondheim. Gewöhnlich fahren wir nach Oslo, aber dieser mythische Ort ist voller Baustellen, also treffen wir uns weiter im Norden! Dieser Ort war noch niemals Austragungsort eines Biathlon-Weltcups, aber das Gewusstwie der Norweger und ihre Liebe zu den nordischen Disziplinen versprechen erfolgreiche Rennen.

Zum Schluss beenden wir unsere Rundreise in Khanty-Mansiysk. Ich beende die Saison gerne an diesem Ort, denn ich habe viele Erinnerungen an die Ergebnisse dort (Weltmeisterschaft 2003, die große Kugel 2005 und Podiumsplätze), die Russen kennen mich und feuern mich an (und letztendlich sind die Strecken dort nicht zu hart!!!)

Während dieser 3 Wochen wird es mein Ziel sein, in die Top 8 einzulaufen und genug Punkte zu sammeln, um auch an den beiden letzten Massenstarts teilnehmen zu können. Das ist wichtig, um mir selbst Freude zu bereiten und diese Saison, die nicht immer sehr lustig war, mit einem Lächeln zu beenden.

Zum Schluss bleiben noch die französischen Meisterschaften in Les Saisis am 04.04. und 05.04.

Unterdessen bis bald auf Eurosport!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Zurück in Frankreich!     Sandrine Bailly  ♦  25.02.2009   
Nach einer langen, viel zu langen Reise (28h), bin ich wieder zurück in Frankreich und es tut mir gut, unser Land wiederzusehen, mit all dem Schnee und der Sonne! Meine Bilanz zu dieser Weltmeisterschaft ist positiv. Wie immer gibt es Gutes und weniger Gutes, aber man muss festhalten, dass es im Endeffekt besser war! Zweimal unter den ersten 10 Platzierungen im Sprint und im Einzel, eine Bronzemedaille mit den Mädchen, die Qualifikation für den Massenstart, das erste 20/20…

Die Weltmeisterschaften waren sehr gut organisiert, aber trist in ihrem Verlauf, es kam keine Stimmung auf, es waren nur wenige Zuschauer da…. Das war kein Biathlonfest!

Am nächsten Freitag werde ich zum anderen Ende der Welt aufbrechen zum heiß erwarteten vorolympischen Weltcup in Vancouver. Das wird die Gelegenheit, die Augen weit aufzuhalten, das Maximum an Informationen über den Wettkampfort, der uns zu den nächsten olympischen Spielen erwartet, mitzunehmen. Bis dahin muss ich mich erholen von den Wettkämpfen, von der Reise, von dem Schlafdefizit….Das ist das einzige Ziel, denn diese 3 letzten Weltcupwochen kündigen sich als die schwierigsten an, mit weiteren langen Reisen und einer Zeitverschiebung in alle Richtungen (-8 Std. nach Vancouver, =0 Std nach Trondheim, +4 Std. nach Khanty Mansiysk). Keine Sorge, ich habe genug Motivation diese Saison bestmöglich abzuschließen.

Bis bald!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme nach dem Massenstart     Elfie Mischo  ♦  22.02.2009   
Quelle: ski-nordique.fr

Ich bin schlecht reingekommen mit diesen 3 Schießfehlern und plötzlich habe ich mich weit hinten gefunden, aber ich habe bis zum Schluss gekämpft. Ich bin enttäuscht, denn ich habe heute viel gewackelt (beim Schießen) und obwohl die Bedingungen wirklich gut waren, bin ich von einem 20/20 (beim 15 km Einzel, das erste mal in ihrer Karriere) auf 14/20 zurückgefallen. Das rückt die Gedanken wieder an den rechten Platz, aber so ist das im Biathlon, du kippst schnell um von einem Rennen zum nächsten.

Ich habe keine schlechten Weltmeisterschaften absolviert. Ich behalte meine Top 10 Plätzen im Gedächtnis (10. im Sprint, 9. im Einzel), die Medaille (Bronze bei der Damenstaffel) und besonders mein 20/20 Schießen beim 15 km Einzel. Ich halte auch fest, dass es körperlich besser geht, es ist mir gelungen die ganze Abfolge der Rennen zu verdauen.

Ich hoffe, dass ich auf dieser Linie bis zum Ende der Saison weiter machen kann, ich möchte jetzt nicht aufhören, denn ich habe mich wieder den Top 10 genähert bei einigen Rennen, jetzt möchte ich in die Top 8 aufsteigen.
  Farben     Sandrine Bailly  ♦  22.02.2009   
Wieder Bronze: Marie-Laure hat die Oberhand gewonnen, Sylvie und Marie sind ihr auf gleichem Kurs gefolgt, und ich war gut aufgelegt, als ich mich in dieser letzten Staffel zur Medaille aufgemacht hatte. Sicherlich, die Situation war nicht selbstverständlich, mit 5 Mannschaften im Konkurrenzkampf und alle 5 hatte die Fähigkeit aufs Podest zu steigen und sogar zu gewinnen, die Spannung war allgegenwärtig. Ich war gut auf den Skiern unterwegs, konzentriert beim Liegendschießen und dennoch hatte ich Schwierigkeiten beim Stehendschießen mit immer wieder aufkommenden Windböen. Zu guter Letzt ist es eine Bronzemedaille geworden, man muss es genießen, die Mannschaft hat gute Arbeit geleistet. Nach dem Gold in der Mixedstaffel, kann man sagen, dass die Gruppenarbeit gut funktioniert.

Massenstart: Meine guten Platzierungen bei den Weltmeisterschaften erlauben es mir an diesem letzten Rennen teilzunehmen, dem Massenstart mit der Startnummer 22. Auf zu diesem letzten Wettkampf. Die Jungs schließen diese Weltmeisterschaft mit der Staffel ab!

Bis bald, wenn ich zurück in Frankreich bin um Bilanz über diese 15 Tage in Korea zu ziehen!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme nach der Damenstaffel     Elfie Mischo  ♦  21.02.2009   
Quelle: ski-nordique.fr

Eine Medaille nimmt man immer gern, die Mädchen haben mich super gut nach vorne befördert, aber das war gar nicht so einfach, denn es gab sehr viele Windböen am Schießstand. Ich hatte Probleme locker zu bleiben, denn ich wusste, wir könnten die Plätze 1 bis 5 belegen.

Nach meinem letzten Schießen war ich Seite an Seite mit der Weißrussin, ich kenne sie nicht richtig gut, aber ich habe bemerkt, dass sie bei jeder Runde voll angegriffen hat. Ich bin herausgelaufen und habe sie in der Abfahrt zurückgelassen. Danach wusste ich nicht mehr wo ich war, ob wir auf dem 3. oder 4. Platz waren, Leute haben mir zugerufen, dass die Medaille nicht mehr weit sei, aber erst als ich ins Stadion eingelaufen bin und auf dem Bildschirm meine Platzierung gesehen habe, habe ich verstanden, dass man mich anfeuerte, um auf Wilhelm aufzulaufen.

Jetzt gibt es noch den Massenstart, den ich ohne Ziel angehen werde und mit dem Willen alles zu geben, es ist das letzte Rennen. Die Bilanz ist schon positiv: Im Vergleich dazu, wo ich vor Beginn der WM stand, ist es ziemlich gut gelaufen mit dieser Medaille.
  Gute Wahl     Sandrine Bailly  ♦  19.02.2009   
Letztendlich war meine Wahl das Einzel zu laufen richtig gewesen und obwohl ich vor dem Start vollkommen hinüber war (ich hatte Bauchschmerzen, die sich noch durch Brechreiz verschlimmerten…). Kurz, ich bin den Start mit viel Zurückhaltung angegangen, denn ich wusste nicht, ob ich fähig war, das Rennen bis zum Schluss zu laufen. Ich bin also sehr behutsam in dieses Einzelrennen gestartet, um nicht schon am Anfang des Rennens zu überziehen. Die Bedingungen waren perfekt mit einem gut gleitenden Schnee auf harten Grund, wenig Wind beim Schießen… ich war umso mehr wütend über das, wie es mir heute erging.

Und trotzdem kann ich zufrieden mit mir sein. Sicher, meine Laufzeit ist nicht gut, aber ich habe fehlerfrei geschossen, was es mir erlaubte, den Schaden zu begrenzen und zum 2. Mal in der Saison unter die Top 10 zu laufen. Und um mein Vorhaben zu komplettieren habe ich zum Ersten Mal in meiner Karriere ein 20/20 geschossen, was es mir erlaubt am Massenstart am Sonntag teilzunehmen.

Ich habe noch 2 Tage vor mir, um wieder meine Form zu finden und gesund zu werden. Ich werde bei der Mixed-Staffel nicht teilnehmen, aber auch wenn ich nicht laufe, werden wir zusammen halten und ich werde bei der Feier dabei sein, wenn unsere Mannschaft erfolgreich ist.

Wir sehen uns am Samstag zur Staffel um 19:15 und am Sonntag zum Massenstart um 17:00 Uhr.

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  Stellungnahme nach dem Einzelrennen     Elfie Mischo  ♦  18.02.2009   
Quelle: ski-nordique.fr


Das war das erste mal in meiner Karriere, dass ich ein 20/20geschossen habe, ich habe oft 19/20 geschossen, aber nie 20, das ist meine größte Genugtuung am heutigen Tag, mehr noch als meine Platzierung. Obwohl mir am Vorabend im Training nichts gelungen ist, ich musste sogar heulen, aber die Bedingungen heute waren perfekt.

Wenn es windig ist, habe ich viel mehr Probleme. Außerdem war mir vor dem Rennen danach, mich zu übergeben. Ich hatte Bauchschmerzen und ich sagte mir, dass ich es schwer haben würde. Ich bin also ganz behutsam gestartet und wirklich nicht im Rennrhythmus.

Zu Beginn der 4. Runde hatte ich weniger Bauchschmerzen, das Medikament, das ich genommen hatte, hatte wohl seine Wirkung gezeigt. Das Wichtige war, dass ich ohne Zweifel meinen Platz beim Massenstart behaupten konnte (Sonntag, es werden nur die 30 ersten Athletinnen an den Start gehen). Das war mein Ziel, es war also letztendlich richtig diese 15 km zu laufen. Nach und nach nähere ich mich an (sie hatte beim Sprint den 10. Platz belegt), es gibt noch einiges zu tun in den Staffeln und im Massenstart.“
  Ich werde am Einzel teilnehmen     Sandrine Bailly  ♦  17.02.2009   
Anmerkung Red: Nachtrag / Änderung zur ersten Bilanz

Der weitere Verlauf:
Programmänderung, ich hatte angekündigt, dass ich nicht am Einzelrennen teilnehme, aber das war bevor ich wusste, dass ich aktuell auf einer Position bin, auf der ich den Massenstart bei der WM noch laufen kann. Ich werde also alles meinerseits daran setzen, um beim Einzel soviele Punkte zu sammeln, dass ich unter den ersten 30 bleibe. Ich weiß auch, dass die Teilnahme am Massenstart eine günstige Gelegenheit ist, eine gute Anzahl Punkte zu erzielen…. was mich wieder in den Gesamtweltcup einsteigen lassen würde (mit dem Ziel, die Massenstarts am Ende der Saison zu laufen). Ich stürze mich also auf dieses Rennen ohne Komplexe, die Bedingungen sind wie sie sind, aber ich muss mir selbst vertrauen. Was den weiteren Verlauf betrifft, so ist noch keine Entscheidung gefallen, wer an der Mixed-Staffel teilnimmt.
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Übersetzung: Elfie Mischo
  Erste Bilanz     Sandrine Bailly  ♦  17.02.2009   
Das erste Wochenende geht zu Ende, mit guten und weniger guten Momenten.

Zum Beginn, das Positive: Mein 10. Platz im Sprint. Bei diesem Rennen hatte ich Probleme voranzukommen und ich war beim Liegendschießen in der Defensive aufgrund des Windes und meinen Versuchen die Waffe unterschiedlich einzustellen, aber im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich mehr angreifen, ich habe meine Chance wahrgenommen und ohne Wind ein gutes Stehendschießen absolviert, und dann konnte ich meinen Rhythmus bis zum Ende des Rennens halten.

Ich war gut platziert für die Verfolgung, aber ich habe meine Illusionen schnell aufgegeben… Ich konnte den böigen Wind nicht bezwingen. Die Stabilität war noch nie mein Pluspunkt gewesen und selbst mit der Trainingsarbeit und den Trockenübungen macht man aus einer Schwachstelle keine Stärke. Und bei dem Wind ist das ganz markant. Meine Laufform war eher gut, aber ich betrachte nicht die gemessene Zeit des Rennens und die Strafrunden, die sich aufsummiert haben… Klar, ich war enttäuscht beim Zieleinlauf aber wie immer muss ich nach vorne schauen, mich wieder aufrappeln für das nun Folgende und weiter nach Vorne preschen.

Der weitere Verlauf: Wie ich es vor meiner Abreise angekündigt habe, werde ich nicht am Einzelrennen teilnehmen. Ich bin Realist und ich ziehe es vor, mich auf das oder die Staffel(n) zu konzentrieren, die noch kommen. Das sind kürzere Distanzen (die Entscheidung welche Athleten an der Mixed-Staffel teilnehmen ist noch nicht gefallen und ich weiß nicht ob die Trainer mir ihr Vertrauen schenken, dagegen bin ich sicher, dass ich bei der Frauenstaffel mitlaufen werde). Es wird also Julie Carraz am Mittwoch an den Start gehen.

Bis bald zum weitern Verlauf der Weltmeisterschaften, die keine perfekten Weltmeisterschaften sind aber die trotzdem Weltmeisterschaften bleiben! Rein vom Gesichtpunkt der Mannschaftswertung ist es bisher positiv gelaufen mit guten Platzierungen für die Fourcade-Brüder und der großen Aufholjagd von Maire-Laure bei der Verfolgung. Aber sicher, bei Weltmeisterschaften werden Medaillen erwartet.

Glückwunsch an die französischen Athleten, die in Val d’Isère Medaillen geholt haben und nicht zu vergessen die schönen Ehrenplätze. Seit Korea haben wir keine Veranstaltung verpasst und das war sehr fesselnd. Anfeuerung auch an die Langläufer, die nordischen Kombinierer und die Skispringer, die ihre Weltmeisterschaft in Liberec beginnen.


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Keine Teilnahme am Einzelrennen     Elfie Mischo  ♦  14.02.2009   
Quelle: ski-nordique.fr


Das war ein Rennen mit viel Wind und schwierigen Schießbedingungen. Bei meinem ersten Schießen, hatte ich etwas weniger Wind, ich habe am Diopter gedreht, aber das war nicht genug. Danach, beim Stehendschießen, wollte ich daran festhalten, aber die Windböen haben mich in meiner Stabilität gestört. Bei dieser Voraussetzung bin ich nicht sehr sicher, ich habe herumprobiert.

Man musste den Wind bezwingen, manche haben das getan, so wie Marie-Laure (Brunet, die einzige Teilnehmerin, die ein fehlerfreies Schießen umgesetzt hat), das war enorm, was sie da gebracht hat und ich ziehe den Hut vor ihr. Du kämpfst während des ganzen Rennens gegen die äußeren Bedingungen, dazu musst du immer noch mit dir selber kämpfen, da hat man schon viel zu tun,

(Was den weiteren Verlauf der WM 2009 betrifft). Ich habe beschlossen, lieber realistisch zu bleiben und bei der Staffel mitzulaufen und, wie ich es vorher angekündigt habe, nicht am Einzel am Mittwoch teilzunehmen. aber zuerst noch muss ich mit den Trainern reden. Bei den Staffeln (Mixed- und Frauenstaffel) haben wir die große Chance und gute Trümpfe in der Hand, das ist klar.
  Das ist ein gutes Ergebnis!     Elfie Mischo  ♦  14.02.2009   
Quelle: ski-nordique

„ Das ist ein gutes Ergebnis, es tut mir gut, auf diese Platzierung gelaufen zu sein. Der 10.Platz ist gut, aber ich bin gedanklich schon bei dem Rennen morgen. Ich muss weiter so machen wie heute. Nach einem Monat ohne Wettkampf hat mich der Sprint ordentlich durchgepustet. Ich habe mich für die Verfolgung qualifiziert, auch wenn die Abstände ernorm sind.

Ich glaube nicht, dass ich am Sonntag eine Medaille holen werde, dafür muss zuvor noch viel getan werden. Zumindest startet man in der Verfolgung fast zur gleichen Zeit, die Konditionen sind für alle die gleichen. Das sind wirklich schwierige Bedingungen und nicht für mich gemacht, es hat gestern den ganzen Tag geregnet und heute war es warm, das hat alles sehr aufgewühlt. Das hat die Abfahrten noch schwieriger gemacht, denn man sinkt ein wenig in der Piste ein, aber ich bin trotzdem mit meiner Laufzeit zufrieden, ich habe nicht viel Zeit verloren. Wie alle habe ich eine halbe Stunde gebraucht, um mich nach der Ankunft wieder zu erholen, denn es war hart. Wir hatten Glück, was den Wind betraf, denn beim Einschießen (vor dem Rennen) war es nicht möglich zu schießen. Ich habe mir gesagt, dass es eine heikle Sache werden würde und ein bisschen ein Lotteriespiel, aber letztendlich kann ich mich nicht über die Verhältnisse am Schießstand beschweren.“
  Sandrine Bailly: Nichts zu verlieren!     Elfie Mischo  ♦  14.02.2009   
Quelle: eurosport.fr

Sandrine Bailly, die in diesem Winter auf dem 58. Platz im Gesamtweltcup liegt, macht vor dem Beginn der Weltmeisterschaften, die am Samstag startet, eine gute Miene zum bösen Spiel: „ Ich kann nur nach vorne drängen, ich habe nichts zu verlieren“. Beharrt die Französin, die in der letzten Weltcupsaison die Nummer 2 war, und die diesen Winter durch Gesundheitsprobleme beeinträchtigt wurde.

Sandrine Bailly, in welchem Gemütszustand gehen Sie diese Weltmeisterschaften an, nach diesem enttäuschenden ersten Teil der Saison?
S.B. „Ich habe das maximal mögliche getan um die bestmögliche Kondition zu erreichen. Ich kann nur nach vorne drängen, ich sage mir, dass ich nichts zu verlieren habe und dass ich meine Karten ausspielen muss. Ich bin zufrieden, dass ich wieder in die Wettkämpfe zurückgefunden habe, auch wenn ich nicht weiß, was mich wirklich erwartet.“

Seit 2004, sind Sie bei einer großen Veranstaltungen nicht mehr in einer Einzeldisziplin auf’s Podium gestiegen. Ist das ein zusätzlicher Druck?
S.B.: „Es gelingt mir nicht wirklich ein Anführer zu sein (Bezug auf die franz. Mannschaft). Das wird keine Weltmeisterschaft wie die anderen für mich sein. Wenn ich keine Medaillen mache, wäre das weniger bedenklich, als eine schlechte Leistung. Ich hatte niemals Probleme, die großen Wettkämpfe anzugehen, aber es ist richtig, dass mein Vertrauen von den Rennen nach und nach abbröckelt. Mit Blick auf die Umstände will ich den Eindruck haben, dass ich den „Job“ gemacht habe und alles gegeben habe.“

Wie erklären Sie sich diesen so schwierigen Winter?
S.B.: „Als ich damit begonnen habe, die neue Saison vorzubereiten, hatte ich mich noch nicht wirklich von der vergangenen Saison erholt, sowohl physisch als auch mental. Während des Herbstes war ich zweimal krank, das ist mir noch nie zuvor passiert, im November habe ich mir dann einen Virus eingefangen. Daher hatte ich nach den Rennen Probleme mich zu erholen.“

Und was heißt das?
S.B.: „Wenn es dir nicht gelingt, dich zu erholen, stumpft die Lust ab, aber trotz der schlechten Ergebnisse und der Unterbrechungen, hatte ich immer Lust in die Wettkämpfe wieder einzusteigen. Was frustrierend ist, ist die Tatsache, dass mein VO2 Max (maximale Sauerstoffaufnahme) nie zuvor so gut war und dass ich nichts tun konnte, um etwas dagegen zu tun außer abwarten. Zwangsweise war das meine schwierigste Saison, ich hatte noch nie zuvor so viele Probleme in der gleichen Zeit, aber das hat mich viel gelehrt. Es ist besser, dass mir das dieses Jahr passiert ist als im nächsten Jahr zu den olympischen Spielen.“
  Aus PYEONGCHANG!     Sandrine Bailly  ♦  09.02.2009   
Einige Neuigkeiten bevor ich die Wettkämpfe angehe. Wir sind sehr gut in Pyeongchang angekommen und die Reise war dieses Mal direkter und schneller als im Jahr davor, das erleichtert meine Genesung.

Um nicht der Zeitverschiebung zum Opfer zu fallen, war ich heute Morgen laufen, um mich zu bewegen (normalerweise ist das die Zeit zum Schlafengehen, Verschiebung um +8 Stunden). Wir haben um 15:30 bis 17:30 trainiert. Wie im letzten Jahr, ist es hier sehr windig um diese Uhrzeit. Es gibt nur wenig Schnee, dieser Schnee ist schmutzig und verändert sich sehr schnell je nach Ort. Das Streckenprofil ist quasi das gleiche, auch wenn der Anfang der Schlussabfahrt abgeflacht wurde (sie bleibt dennoch schnell und technisch anspruchsvoll). Insgesamt, ein Wettkampfort, der weit davon entfernt ist einfach zu sein, aber das wusste ich.

Dieser erste Tag ist gut verlaufen, ich bleibe weiterhin konzentriert auf das Wochenende. Auf dem Programm stehen: Training bis Freitag mit einer intensiveren Trainingseinheit am Mittwoch, damit wir uns wieder einarbeiten.

Bis bald zum Start dieser ersten Weltmeisterschaften in Korea, am Samstag den 14.02. um 08:45 Uhr beim Sprint.

Glückwunsch an die Junioren, die in Canada Medaillen gesammelt haben. In Gedanken stehe ich auch den Alpinen bei, die ein Heimspiel haben und die eigentlich sehr gut laufen.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  PYEONGCHANG!     Sandrine Bailly  ♦  06.02.2009   
Seit 15 Tagen habe ich ein gutes Training absolviert mit vollem Einsatz bei jeder Trainingseinheit. Ich konnte die Einheiten immer intensiver umsetzen, um wieder in den Rhythmus zurückzukommen. Und wenngleich das auch hart war, so bin ich doch mit dem Ergebnis zufrieden. Ich fühle mich besser und bin gut genesen, im Schießen bin ich sicher. Ich breche voller Vertrauen zu diesen Weltmeisterschaften auf mit der festen Absicht alles zu geben, wenn die Zeit kommt. Das wichtigste ist, dass man sich nichts vorzuwerfen hat.

Pyeongchang: Es ist schon eine lange Reise nach PoengChang von mehr als 12 Stunden im Flugzeug (Abflug Samstag.den 7.Feb), mit mindestens 3 Stunden Busfahrt von Séoul bis zum Wettkampfort. Es sind auch 8 Stunden Zeitverschiebung bestmöglich zu verarbeiten bevor die Rennen beginnen. Pyeongchang, hat auch mit die schwierigsten Pisten der Tour mit großen, steilen Anstiegen, die aufeinander folgen und kurvigen Abfahrten. Ein Streckprofil, das ich sehr mag und das mir sehr zusagt. Pyeongchang ist ein großer Landkreis in Korea der im höchsten Grade amerikanisiert ist, und im Grunde keine nordische „Seele“ hat. Aber das ist weniger wichtig, ich weiß dass die Koreaner am Herzen liegt eine schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen und dass alles getan wird, um uns am Besten zu empfangen. Also auf geht’s zu einer schönen Weltmeisterschaft.

Doping: Schöne Weltmeisterschaften, ja, aber sie laufen finden unter einer merkwürdigen Stimmung statt, wenn man an die jüngsten Dopingenthüllungen denkt. Ich bin sehr zufrieden damit, dass die Antidoping Kontrollen funktionieren und dass die Ergebnisse nicht vergraben werden, das ist der Beweis für die Entschlossenheit der IBU, diese Geißel des Sports zu bekämpfen. Manche sagen, dass das dem Biathlon schadet, sicherlich und nun? Man muss sich nicht vormachen, der Biathlon ist zum großen Geschäft geworden und die Einsätze sind für manche Nationen hoch. Aber es gibt keinen Grund, diese Sportart wie den Radsport dem Verfall preiszugeben. Als Athletin lehne ich mich dagegen auf und ich frage mich, wie viele Ergebnisse sind gestohlen? Wieviele Medaillen? Wieviele Nationen betrügen? Ich werde meine Wut darüber für mich behalten und sie auf der Piste ausleben, ich weiß, man kann immer noch ohne dies gewinnen.

Schaltet EUROSPORT ein, um den Sprint am Samstag, den 14. Februar zu verfolgen. Um 08:45 früh sind wir dran, und um 11:15 die Herren!

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Übersetzung: Sven Boris Schreiber
  Das Training vor dem Aufbruch zu den Weltmeisterschaften     Sandrine Bailly  ♦  31.01.2009   
Nachdem ich mich eine Woche komplett erholt habe, habe ich das Training in Premanon wieder aufgenommen, wobei ich mich den Jugendlichen des Pôle de France angeschlossen habe. Ich war also nicht ganz allein in dieser Woche und ich konnte beim Schießen von Patrice Bailly-Salins profitieren.

Es ist nicht mehr die Zeit, um Fragen zu stellen, nun heißt es darauf los zu gehen. Ich kenne mein Problem (die Müdigkeit meines Orthosympathischen Systems), ich kenne die Gründe und ich weiß auch dass diese Probleme nicht gelöst sind. Dazu muss ich sagen, dass ich im Oktober beim VO2 Max-Test meine Rekordzeit auf Rollerskiern übertroffen habe, wie man sieht kann eine Saison schnell kippen.

Zurzeit mache ich das maximal mögliche, um bei der WM in bester körperlicher und psychischer Verfassung zu sein. Mein Training ist angepasst und steigert sich nach und nach in der Belastung.
Zwischen jeder Trainingseinheit, ist eine Erholpause vorgeschrieben. Ich werde bei der WM ankommen, ohne dass ich mir etwas vorzuwerfen habe und ich werde kämpfen, um das Beste zu geben, was ich kann.

Ich kehre diese Woche nach Premanon zurück, um zu trainieren und werde am Samstag den 8. Februar zur franz. Mannschaft stoßen, um mich auf die große Reise nach Korea zu begeben.

Bis bald und danke für Eure Unterstützung.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Stellungnahme zum Artikel von Ski-Nordique     Redaktion  ♦  24.01.2009   
Die Redaktion möchte zu dem Interview von Ski-nordique (18.01.2009) folgende Stellung nehmen:
In diesem unseriösen Interview erscheint durch die subjektive Meinung des Journalisten, vorallem im letzten Absatz, Sandrine in einem sehr negativen Licht. Sandrine hat sich diesbezüglich auch beschwert. Den Fans kann sie nur sagen: Es besteht kein Grund zur Angst, es gibt für jedes Problem eine Ursache und auch eine Lösung. Sie ist eben auch nur ein Mensch. Hoffen wir, dass sie bald wieder alles im Griff hat und anstatt auf ihr rumzuhacken, sollte jeder von uns hoffen, dass einem selbst nicht mal das Gleiche Schicksal ereilt.
  Zurück zur Ausgangsposition     Sandrine Bailly  ♦  20.01.2009   
Meine Wiederaufnahme in Ruhpolding war ein Test, dieser Test hat sich als negativ erwiesen. Nach einer stimmig gelaufenen Staffel, naja, und einer schwierigen Verfolgung befinde ich mich in der gleichen Situation wie im Dezember, ich bin nicht fähig, eine Woche durchzuhalten, und während der Rennen kann ich nicht beschleunigen und nicht die Distanz halten. Ich habe eine große Ermattung des orthosympathischen Systems, für die, die das kennen.

Ich habe also entschieden dieses Mal nach Hause zu fahren und das Training komplett für eine Woche einzustellen, das ist meine letzte Option. Danach werde ich sehr langsam das Training wieder aufnehmen ohne etwas zu überstürzen. Wenn sich mein Zustand verbessert werde ich vor den Weltmeisterschaften in Korea eine Woche intensiver trainieren.

Für die, die an meiner Motivation zweifeln, den kann ich sagen, dass ich Lust habe zurückzukommen und dass ich fühle, dass es meinem Körper nicht gut geht.
Nachdem ich jahrelang meinen Körper ausgebeutet habe (und in der letzten Saison sehr intensiv), kann es auch mal einen schlechten Durchgang geben.
Das ist schon anderen vor mir passiert. Ich habe darauf keinen Einfluss, das sieht man. Für den Moment ist meine einzige Lösung abzuwarten und mich maximal erholen. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen und diese Saison muss man ausklammern, so ist das Leben. Bis jetzt hatte ich noch keine großen Sorgen und ich war niemals „verunsichert“. Das kommt vor.
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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine Bailly legt erneut eine Pause ein!     Elfie Mischo  ♦  18.01.2009   
Quelle: Ski-nordique 

Nach ihrer misslungenen Rückkehr in den Weltcup diese Woche in Ruhpolding, wird sie nicht nach Antholz fahren und sie hegt Zweifel an ihrer Teilnahme an den Weltmeisterschaften.

Nach ihrem 39. Platz bei der Verfolgung in Ruhpolding hat Bailly, 29 Jahre alt, entschieden die nächste Weltcupetappe diese Wochen in Antholz auszulassen.

„Ich habe nicht die Kraft, ich habe schnell gespürt, dass es schwer werden würde heute. Meine Situation hat sich nicht geändert im Vergleich zum Dezember, deshalb ziehe ich es vor nach Hause zu fahren“, hat sie erklärt.

Das Aushängeschild der franz. Mannschaft hat schon eine Unterbrechung von Mitte Dezember bis Mitte Januar und hat weder an den franz. Meisterschaften noch am Weltcup in Oberhof teilgenommen.

„Ich habe meine Taktik geändert. Während dieser vier Wochen habe ich weiter trainiert. Dort werde ich überhaupt nichts tun während einer Woche und ich werde mein Training mit leichten Trainingseinheiten wieder aufnehmen“, betonte sie..
„Ich glaube ich kann noch etwas erreichen bei den Weltmeisterschaften", beharrt sie, bezüglich ihres großen Zieles der Saison, den Weltmeisterschaften 2009 in Südkorea (13. – 22. Feb).

Die Gesamtweltcupsiegerin von 2005, die im Moment auf Platz 53 liegt, hat sogar die Möglichkeit anklingen lassen, nicht nach Pyeong Chang zu fahren.

„Wenn ich sehe, dass ich noch „verkehrt“ bin in 3 Wochen, werde ich nicht hinfahren. Ich werde nicht hinfahren um den 40. Platz zu machen“, hat sie angekündigt, obwohl sie sich relativ zuversichtlich zeigt, aber eben auch skeptisch

„Ich habe noch einen Monat um bereit zu sein. Die Saison ist bereits kaputt, aber es ist nur der Sport, es gibt Schlimmeres als das“, schloss sie ab.

Es ist klar, dass die Saison von Sandrine Bailly schon ganz verdorben ist und das Kommende kündigt sich nicht gerade rosig an für die, die noch im letzten Jahr den Weltbiathlon mitbestimmt hat zusammen mit den Deutschen und den Russen. Wünschen wir ihr, dass es ihr gelingt, wieder in Gang zu kommen und ihr Niveau zu finden, aber ist die Lust darauf noch da? Das ist vielleicht die wichtigste Sorge.
  Weltcup in Ruhpolding: Stellungnahme Sandrine Bailly zur Staffel     Elfie Mischo  ♦  15.01.2009   
Quelle:
Ski chrono

Sandrine Bailly, ich bin dabei, zurückzukommen
Ich bin noch nicht kräftig genug auf den Skiern, aber das ist normal nach diesem Ausfall von mehreren Wochen. Ich hatte auch Probleme das Rennen zu beenden. Was das Schießen betrifft, so habe ich ein sehr gutes Liegendschießen absolviert, stehend habe ich den letzten Schuss daneben gesetzt. Trotzdem ich mir gesagt habe „Achtung, das ist der letzte…“ aber ich habe ihn trotzdem daneben gesetzt. Dass ich auf dem 20. gelandet bin ist in Ordnung (tatsächlich war es der 21.). Die Verfolgung wird morgen stattfinden. Aber auf alle Fälle bin ich dabei zurückzukommen. Ich komme wieder auf die Beine.
  Weltcup in Ruhpolding: Stellungnahme Sandrine Bailly zur Staffel     Elfie Mischo  ♦  15.01.2009   
Quelle:
Ski chrono

Sandrine Bailly, 4. Läuferin :
Auch wenn wir weit hinten lagen, habe ich trotzdem versucht nach vorne hin aufzuschließen. Meine ersten zwei Runden sind sehr gut verlaufen, ich hatte mehr Probleme auf der letzten Runde. Ich bin beruhigt, aber ich warte den Sprint ab, um wirklich sehen zu können wie meine Formzustand ist.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Weltcup in Ruhpolding: Bailly wieder zurück zur Staffel     Elfie Mischo  ♦  14.01.2009   
Quelle:
Ski chrono

Nachdem die Franzosen ruhig ihr Hotelzimmer am Fuße des Berges zwischen Ruhpolding und dem Biathlonstadion bezogen haben, bereiten sie sich gelassen auf die Staffel, die heute Abend um 17:40 Uhr im Dunkeln startet, vor.
„Les Bleues“ sehen der Rückkehr von Sandrine Bailly entgegen, die sich zu Beginn der Saison einen Virus gefangen hatte, und die gestern in Form und voller Vertrauen, was das Rennen des Tages betraf, schien.

Sandrine, wie fühlen Sie sich nach den gesundheitlichen Problemen zu Beginn der Saison?
Es geht besser. Ich habe letzte Woche weitere Blutuntersuchungen anstellen lassen, die nichts ergeben haben. Ich habe kein Pfeiffersches Drüsenfieber. Es ist einfach eine Infektion die müde macht. Noch ist meine Form unregelmäßig, manchmal geht’s und manchmal fühle ich mich noch müde. Es ist schwer damit umzugehen, aber ich kann nicht viel dagegen unternehmen, also gebe ich sehr auf meine Genesung acht.

Sie haben auch den Gewehrlauf gewechselt…
Ja, während des Trainings haben wir gemerkt, dass er nichts mehr taugt. Daher habe ich gleich den Lauf gewechselt und habe besseres Gefühl damit, ich schieße besser. Im Training (gestern) habe ich gute Ergebnisse erzielt. 19/20, 19/20 und 20/20. Bei der Staffel kann man, wenn man perfekt schießt, auf den ersten Platz laufen.

Wie werden Sie diese Woche in Ruhpolding einteilen?
Die Staffel (heute Abend) wird der Test sein. Ich will sehen, was ein Rennen auf hohem Niveau bringt. Denn während meiner Abwesenheit habe ich nicht aufgehört zu trainieren. Ich bin jeden Tag Ski gelaufen und habe geschossen. Ich habe lediglich Oberhof ausgelassen. Also diese Staffel wird gut dazu sein, um zu sehen, wo ich stehe. Ich werde auch den Sprint laufen. Danach muss man abwarten was noch kommt, ob ich die Verfolgung laufe oder nicht.

Was halten Sie von der Beschaffenheit der Strecke?
Sowohl Ruhpolding wie auch Oberhof ist sehr besonders, was das Niveau der Stimmung betrifft. Es gibt unvorstellbar viele Leute, es ist unter den verschiedenen Weltcupstandorten der sympathischste. Hier mag ich die Beschaffenheit der Strecke sehr. Es gibt einen großen Anstieg, noch härter dieses Jahr, wo man sehr dynamisch sein muss, die Frequenz setzen.
Bei der Staffel gibt es etwas mehr Ebenen, aber es ist ein Streckenprofil, das ich schätze.

Übersetzung: Elfie Mischo
  Richtung Ruhpolding     Sandrine Bailly  ♦  12.01.2009   
Richtung Ruhpoling, um mit der Staffel am Mittwochabend um 17:15 Uhr wieder in den Weltcup einzusteigen.

Nach einem schlechten Saisonstart, hatte ich die Zeit, mich um die verschiedenen Probleme zu kümmern und das maximal Mögliche zu tun, um sie zu lösen, bevor ich wieder auf die Rennstrecke zurückkehre.

Zurzeit bin ich sehr zufrieden mit meiner Arbeit, die ich im Schießen geleistet habe. Ich habe einen neuen Gewehrlauf unter der Wiederverwendung des alten Kolbens und ich habe das Basistraining wieder aufgenommen. Ich habe schöne Dinge ausgearbeitet und habe wieder Vertrauen in das nun Folgende gesammelt. Was meine körperliche Verfassung angeht, so verläuft meine Genesung nur langsam, ich habe gute Ausdauertrainings absolviert und danach Geschwindigkeitstraining, um wieder meine Leistungsfähigkeit zurückzufinden, ohne dafür an meine Reserven gehen zu müssen. Ich weiß überhaupt nicht, was ich während einer Wettkampfwoche geben kann. Man wird es sehen! Ich fühle, dass ich noch nicht soweit auf der Spitze bin um zu viele Rennen zu bestreiten, also werde ich mein Programm nach und nach je nach Gefühl anpassen.

Bis sehr bald schon auf EUROSPORT zu einer sehr schönen Woche in dem anderen deutschen Mekka Ruhpolding.


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Übersetzung: Elfie Mischo
  Das Team in Oberhof!     Sandrine Bailly  ♦  06.01.2009   
Ich wünsche Euch alles Gute für 2009!

Dieses Jahr hat für mich sehr ungewöhnlich begonnen, da ich ja nicht mit der Mannschaft zur Wiederaufnahme des Weltcups in Oberhof bin. Das ist das erste Mal, dass ich einen Wettkampf verpasse, aber es geschieht aus gutem Grund!

Ich erhole mich langsam und ich werde in der darauf folgenden Woche in Ruhpolding wieder in den Weltcup einsteigen. Während ich darauf warte, trainiere ich jeden Tag mit dem grundlegenden Ziel, wieder zu Kräften zu gelangen. Was das Schießen betrifft musste ich nach dem Tunneltest den Gewehrlauf wechseln, es hat sich gezeigt, dass mein alter Lauf doch sehr ermüdet war und die Kugeln nicht mehr zentriert hat, was mir überhaupt nicht geholfen hat. So kam alles zur gleichen Zeit zusammen.

Aber das Wichtigste ist es, das zu verstehen und auch wenn ich weiß, dass man Geduld haben muss bevor man wieder auf dem höchsten Leistungsniveau ist, so weiß ich doch, dass ich auf dem richtigen Weg bin!!!!

Bis bald und Treffpunkt am Mittwoch auf Eurosport um 17:15 Uhr, um die Staffel der Mädchen zu verfolgen.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Newsergänzung     Sandrine Bailly  ♦  31.12.2008   
Ergänzung zu den News vom 25.12.2008
Ich weiß nicht, wie lange meine Genesung dauert, aber ich ziehe es vor vernünftig zu sein und nicht wieder anzufangen, bevor icht nicht sicher bin, dass ich meine Mittel und Möglichkeiten wiedergefunden habe. Ich bekomme zahlreiche Anfragen, ob ich in Oberhof zum Weltcup an den Start gehe. Es ist noch zu früh um das zu sagen, wenn ja, dann höchstens zum Sprint. Wenn nein, werde ich in Ruhpolding zurückkommen. Ich glaube ich kann leider noch nicht einmal an den franz. Meisterschaften am Wochenende teilnehmen.
Bis bald

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Überestzung: Elfie Mischo
  Frohe Weihnachten und eine schöne Jahreswende!!!!     Sandrine Bailly  ♦  25.12.2008   
Ich wünsche euch sehr schöne Feiertage und einen schönen Jahresabschluss und meine besten Wünsche für das Jahr 2009.

Ich bedanke mich bei Euch, dass ihr in den guten Zeiten genauso da seit wie in den schwierigeren. Eine Karriere setzt sich aus Höhen und Tiefen zusammen, wenn ich zur Zeit Sorgen habe, dann könnt ihr sicher sein, dass ich wieder in den Mittelpunkt des Geschehens zurückkehre.
Die Blutanalysen haben meine schlechte körperliche Verfassung aufgrund einer Virusansteckung bestätigt. Und wenn der Körper nicht mehr funktioniert, folgt ihm der Kopf nicht mehr. Während der Feiertage werde ich die Batterien aufladen und mich darauf freuen, durch das Training meine Form wiederzugewinnen.
Im Schießen, werde ich die Basisübungen wieder aufnehmen, das ist das, was mich schon oft gerettet hat, wenn alles durcheinander geraten ist.

Ihr könnte Sylvie Becaert und Vincent Defrasne am Samstag den 27.12. beim Biathlon Challenge auf Schalke verfolgen. (Beginn ab 17:00 Uhr beim ZDF).

Bis bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  STOP!     Sandrine Bailly  ♦  21.12.2008   
Die Tage gehen vorbei, die Rennen auch und ich breche ein. Meinem Körper ist es zuviel und mein Kopf leider darunter. Nach diesem Einzelrennen, habe ich beschlossen es sein zu lassen, nach einem Ergebnis zu laufen, das nicht kommen wird, wenn ich weiter auf diesem Weg bleibe. Zu gegebener Zeit muss man eine Wahl treffen für die Gesundheit und für seine Zukunft. Meine Saison hat schlecht angefangen, aber ich kann sie noch retten, doch dafür brauche ich Zeit.

Ich werde daher den nächsten Sprint auslassen. Ich bleibe in Hochfilzen bis zur Damenstaffel am Sonntag. Zuhause gönne ich mir 3 Wochen, um mich in der ersten Zeit zu erholen, um Tests zu machen und zu sehen, ob es Probleme gibt und um schließlich das Training wieder von Grund auf aufzunehmen

Ich werde zum Weltcup zurückkehren, wenn ich soweit bin. Ich werde am 27.12. nicht an der Show auf Schalke teilnehmen, wie ursprünglich vorgesehen, ich habe meinen Startplatz an Sylvie Becaert abgegeben, um Frankreich an der Seite von Vincent Defrasne zu repräsentieren.

Bis bald und Danke für Euer Vertrauen.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Balsam für die Seele!     Sandrine Bailly  ♦  14.12.2008   
Schön !

Dieser Podiumsplatz hat der ganzen Mannschaft gut getan. Jede hat ihr Bestes gegeben und es war ein harter Kampf in der Staffel von A bis Z, ohne Komplexe und mit einer schönen gemeinsamen Teamarbeit. Ich beende die Woche mit einem Lächeln, das tut gut!

Für meinen Teil, ich bin gerne im Wettstreit und selbst wenn es kein großes Rennen war von meiner Seite, so war es doch nichts desto weniger stimmig und positiv, nachdem mir beim Sprint nur wenig gelungen ist. Ich bin dabei zu meiner Form zurückzufinden, wieder zurückzukommen braucht seine Zeit, aber das Wichtige ist, Lust darauf zu haben.

Unser Programm: wir bleiben vor Ort, das heißt keine Reise, das ist sehr angenehm! Am Montag haben wir einen Tag ohne Biathlon, und dann nehmen wir am Dienstag das Training für das Einzel am Donnerstag (18.12. um 14:15h) wieder auf, es folgt der Sprint am Samstag um 14:15 und die Staffel am Sonntag um 14:15

Bis bald und vielen Dank für Eure Ermutigungen!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  In den Hintern treten!     Elfie Mischo  ♦  12.12.2008   
Quelle: eurosport.fr

Biathlon – Weltcup – Hochfilzen

Nachdem sie die Saisoneröffnung in Östersund verpatzt hat, zählt Sandrine Bailly darauf, dass sie am Freitag in Hochfilzen beim Sprint von 7,5 km das Ruder rumreißen kann. Die Französin, die mit der franz. Staffel glänzen möchte, hofft ihre schwedische Negativ-Leistung verdrängen zu können.

Sandrine Bailly, welche Bilanz ziehen Sie von Ihrem Wochenende in Östersund?

S.B. Aus diesem Wochenende, das für mich schwer gewesen ist, gibt es nichts besonders Positives zu ziehen.

Wie erklären Sie sich ihre negative Leistung?

S.B. Ich bin nicht in bester Verfassung in Östersund angekommen, ich war schon ein bisschen krank und einmal vor Ort, mit der Reise, dem Flugzeug und der Kälte, hat sich das verschlechtert. Ich hätte sofort Antibiotikum nehmen müssen, um das zu stoppen, aber ich habe nicht darauf reagiert. In mein Schießen habe ich kein großes Vertrauen. Bevor die Rennen begonnen haben, wusste ich, dass es schwer werden würde für mich, ich habe mit meinen Trainern darüber gesprochen…

Sie sind der Ansicht, „außerhalb des Wettbewerbs zu sein“…

S.B. Ja, weil ich spüre, dass ich nicht mit den anderen mithalten kann, dass ich dazu nicht imstande bin, ich bin Zuschauer des Rennens aber nicht Teilnehmer.

Es ist eine Ewigkeit her, dass man Sie soweit hinten in den Wertungen gesehen hat…

S.B. Ja, das Blatt kann sich schnell wenden im Biathlon und im Sport generell. Ich bin es nicht gewohnt so weit hinten mitzuspielen und um einen 40. Platz zu kämpfen, ich weiß nicht was ich machen soll, das gefällt mir überhaupt nicht.

Also werden Sie am Freitag in Hochfilzen ihre Saison starten?

S.B. Hier in Hochfilzen, zähle ich darauf, dass ich das Ruder herumreisen kann. Aber es ist schwer, diese erste Woche zu verdrängen und ich weiß nur, dass ich keine Gewissheit hab. Ich kann kein Vertrauen in mich haben nach all dem. Also muss ich mir in den Hintern treten, damit ich wieder darüber hinwegkomme, dass ich wieder in Form bin egal was kommt. Nur ein schönes Rennen, würde mich wieder in Fahrt bringen.

In Österreich wird die erste Staffel dieser Saison stattfinden, das ist die Art des Wettkampfes die es Ihnen erlaubt an etwas anderes zu denken. Ist das auch Ihre Meinung?

S.B. Ja, ganz bestimmt. Wenn es für mich schlecht läuft in den Einzelrennen, ist es oft so, dass ich in den Staffeln das Vertrauen in mich und den Spaß am Rennen wiederfinde, also…
  Hochfilzen!     Sandrine Bailly  ♦  09.12.2008   
Nach einer eher langen Reise (15 Stunden) sind wir nun in Hochfilzen, und hier tut es gut die Sonne zu sehen. Vor allem nach dieser etwas grauen Woche.

Ich habe diesen Saisonstart sehr schlecht begonnen, es ist lange her, dass ich so weit hinten im Gesamtklassement gelandet bin... Leider habe ich nicht die Waffen, um dagegen anzugehen. Ein Formtief, ein unzulänglicher Erfolg im Schießen und das Gefühl außerhalb des Wettkampfes zu sein. Kurz eine Plackerei.

Jetzt an einem neuen Ort in Hochfilzen, starte ich wieder mit Null. Ich habe drei Tage um vollkommen gesund zu werden, wieder gut Ski zu laufen und die Empfindungen wiederzugewinnen. Die Bedingung sind Geduld und Ausdauer.

Ihr könnt uns am Freitag zum Sprint, am Samstag zur Verfolgung und am Sonntag zur Staffel sehen. (14:15 Uhr für die Damenmannschaft)

Bis Bald!
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Übersetzung: Elfie Mischo
  Los geht's!     Sandrine Bailly  ♦  05.12.2008   
Den eher schwierigen Beginn im Einzelrennen muss man vergessen, nachdem man die Probleme analysiert hat: Obwohl die Skier gut gelaufen sind, war ich nicht flott unterwegs auf den Skiern, aber das erstaunt mich nicht, denn ich war ein bisschen krank die letzten Tage, dass muss jetzt immer besser werden. Was das Schießen betrifft, so bestätigen die Sorgen, die ich mir um’s Liegendschießen mache, weil die Fehlschüsse zu hoch oder zu tief waren, den Mangel an Konzentration und Aggressivität.
Kurz gesagt, man muss das abhaken und Lösungen finden damit alles wieder auf’s Neue beginnen kann… das ist gar nicht so einfach im Biathlon. Das war erst das erste Rennen und ich bleibe positiv, das Beste wird noch kommen, es gibt keinen Grund anders zu denken. Ich muss weiter arbeiten.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine visiert die Weltmeisterschaften an!     Elfie Mischo  ♦  03.12.2008   
Quelle:L'équipe.fr: 

Im letzten Winter hat es Sandrine knapp verpasst den Biathlon-Gesamtweltcup zu gewinnen, aber als die Französin ihren zweiten Platz verdaut hatte, war sie entschlossen ihrem Ruf als Biathletin, die unfähig ist Leistung zu bringen, sobald man dies von ihr erwartet, den Garaus zu machen.
„ das kann nicht so weiter gehen“ kündigt Bailly vor der Eröffnung der Saison am Mittwoch in Östersund, zwei Monate vor ihrem großen Ziel, den Weltmeisterschaften 2009, an.

Wie haben Sie seit der letzten Etappe der letzten Saison Ihre Niederlage von 13 Punkten zur Deutschen Magdalena Neuner verdaut?
Ich denke schon nicht mehr daran, ich habe mir schnell gesagt, dass ich eine sehr schöne Saison gelaufen bin, auch wenn es wahr ist, ich war nicht sehr freundlich zu Neuner nach dem Weltcup, denn ich bin eine schlechte Verliererin und ich bin stolz. Neuner ist sehr jung und sie hat schon alles gewonnen, sie hat ernorme körperliche Qualitäten, aber auch einen enormen Fehler: ihr Stehendschießen, bei dem sie oft daneben schießt. Aber glücklicherweise, sonst wäre sie von einem anderen Stern. Auf alle Fälle, für mich hat sich bestätigt, dass ich auf einem guten Weg war, ich bin fähig gleichmäßige Leistung zu bringen, ich bin niemals weit vom Sieg entfernt.

Der große Termin ist im Februar bei den Weltmeisterschaften in Pyeong Chang (Südkorea), einem Ort an dem Sie sehr erfolgreich waren…
In der letzten Saison habe ich dort anlässlich des Weltcups den zweiten Platz im Sprint belegt und die Verfolgung gewonnen. Das ist eine Piste, die mir zu Gute kommt, denn sie ist schwierig mit schönen Steigungen. Da ich leicht bin und ich eine gute körperliche Kondition habe, ist es klar, dass dieser Ort wie für mich gemacht ist. Das ist auch wichtig, um die olympischen Spiele weniger zu fürchten, denn die olympischen Spiele bedeuten das 10fache an Druck. Ich werde mich auch beeilen, die Pisten der olympischen Spiele 2010 im März schnell zu erkunden, auch wenn man sagt, dass sie nicht sehr schwierig sind.

Seit 2004, sind Sie nicht mehr bei einem Einzelwettkamp einer großen Meisterschaft auf’s Podium gestiegen…
Das kann so nicht mehr weitergehen. Ich muss mich speziell für die großen Termine körperlich vorbereiten, und ich habe schon vorgesehen, in diesem Winter Rennen auszulassen, insbesondere Antholz (Italien), das wird für mich dort eine Art Trainingsaufenthalt sein.
Das geht einher mit den Veränderungen meinerseits. Ich behalte alles für mich, ich sage nicht, wenn es nicht geht, ich vermittle den Eindruck, dass alles gut läuft, aber das ist nur eine Fassade, ich musste lernen mich mehr mitzuteilen und zu versuchen, mit den Trainern zu reden. Ich habe verstanden, dass ich es alleine nicht erreiche.
  In den Startlöchern     Sandrine Bailly  ♦  02.12.2008   
Da ist was los !

Herzlich willkomen auf meiner Seite, die ich für die kommende Saison neu gestaltet habe. Ihr findet hier eine neue Seite „VIDEOS“ ebenso wie die Galerie mit neuen Bildern. Ein großes Danke an Elfie, Karin und Sven, die eine deutsche Seite haben entstehen lassen, (www.sandrine-bailly.com) auf welcher sowohl die Übersetzungen der News und Interviews zu finden sind als auch Fotos. Vielen Dank auch an Anastassie, Apelsinn und die ganze Mannschaft, (www.sandrinebailly.ru) die das gleiche mit einer sehr schönen russischen Seite gemacht haben. Die ausländischen Fans bedanken sich ebenfalls.

Innerhalb der ganzen Veränderungen werdet ihr mich diese Saison mit Schuhen von MADSHUS sehen. Ich habe mich seit 2003 mit den Skiern von MADSHUS weiterentwickelt, und während meiner Sorge um meine Leistung, habe ich mich entschieden 2 Jahre lang von der gleichen Marke die Schuhe zu tragen.

Ihr findet auch eine neue ODLO Kombination, in einem wesentlich freundlicheren Blau als das vorherige. Diese sehr technische Kombination ist an unsere Bedürfnisse angepasst.

Und dann, was das Schießen betrifft, habe ich einen neuen Gewehrkolben, mit dem ich seit dem Frühling arbeite.

In den Startlöchern

- 6 Monate Training und siehe da, die Saison steht bevor. Die Jungs eröffnen am Mittwoch „den Ball“ mit einem Einzel im Dunkeln. Und dann sind wir dran am Donnerstag um 17:15. Für dieses erste Rennen, habe ich noch keine Idee wo ich aktuell platziert bin im Vergleich zu den anderen Athleten. Ich denke körperlich auf der Höhe zu sein, aber sicherlich noch nicht auf der Spitze. Im Schießen ist es ähnlich, ich warte also ab, was passiert, wohlwissend, dass die Saison noch lange ist….

Bis sehr Bald schon auf Eurosport

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Übersetzung: Elfie Mischo

Anmerkung: Die Red möchte sich auch bei denen bedanken, die im Hindergrund mitarbeiten. Das wären zum einen Holger, der die Übersetzungen Korrektur liest und Verbesserungsvorschläge macht als auch Laurence, Elfie's Nachbarin, die dann einspringen muss, wenn auch Holger mit seinem Französisch am Ende ist.
  Zurück aus Beitostolen     Sandrine Bailly  ♦  22.11.2008   
Trainingaufenthalt in Beitostolen:

Ich habe seit meinen Skitestests im Tunnel von Torsby im September keinen Schnee gesehen und habe mit Freude die Skischuhe wieder angezogen, als es auf die Pisten von Beitostolen ging. Dieser Trainingsaufenthalt im November in Skandinavien ist meistens mein Lieblingstraining: Die Atmosphäre dort ist charakteristisch mit der Kälte, den immer kürzer werdenden Tagen und der typischen Landschaft. Es ist auch das Warten auf die Saison, die sich in großen Schritten nähert, die schönen Gefühle, die kommen werden und die letzten Feineinstellungen, die gemacht werden müssen.
Dieser Trainingsaufenthalt ist vorteilhaft und die zwei Rennen vom Vital Cup (Sprint und Massenstart) waren für mich eine Generalprobe und Training für den Weltcup.

Wenn die Langläufer und die alpinen Läufer schon richtig in die Saison eingestiegen sind, bleibt uns noch eine Woche, bevor wir nach Östersund aufbrechen. Während wir darauf warten, müssen wir Schnee finden und ich hoffe, dass er in großen Mengen im Jura-Massif fällt.

Bis schon sehr bald!

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Sandrine Bailly bei uns im Interview     Elfie Mischo  ♦  08.11.2008   
Quelle:Ski-nordique

Um bei den Weltmeisterschaften erfolgreich zu sein, hat sie sich entschieden durch eine „positiven Gedankengrundlage“ den Schwerpunkt auf die mentale Vorbereitung zu legen. Diese soll es ihr möglich machen, bei der Ankunft in Korea in bester körperlicher und geistiger Verfassung zu sein, um diese schon so lange erwartete Medaille mit nach Hause zu nehmen.
08-11-2008 Mirko Hominal



3 Wochen vor der Saisonauftakt in Östersund hat sich Ski-nordique mit der französischen Nummer eins unterhalten. Das ist die Gelegenheit den aktuellen Stand zu erörtern. Die nächste Saison ist gleichermaßen mit den Weltmeisterschaften von Pyeong-Chang in Verbindung zu bringen, bei denen Sandrine besonders gerne erfolgreich wäre.

Erzähl uns, wie die Zeit der Zwischensaison verlaufen ist!
Nach Beendung der letzten Saison habe ich eine Pause von einem Monat eingelegt, die ich genutzt habe, um eine schöne Reise in den Westen Amerikas, mit seiner unermesslichen Weite und seinen zauberhaften Landschaften zu unternehmen. Das hat es mir erlaubt eine zeitlang abzuschalten und mich zu erholen.
So richtig habe ich mit dem Training im Juni wieder angefangen. Mit der Gruppe haben wir jeden Monat Trainingsaufenthalte durchgeführt (Boulouris im Juni, Sirdal in Norwegen im Juli, Bessans im Augsut, Les Plans d’Hotonnes und Bessans im Septermber, Premanon und Notschrei im Oktober…).
Ich habe gute Arbeit geleistet, indem ich schrittweise die Belastung erhöht habe ohne dabei die Pausezeiten zu vergessen, die ich brauche, um die 6 Monate Training durchzuhalten.
Jetzt ist die Endphase, die Trainingseinheiten werden immer brutaler (Intensivtraining), um mich auf die zukünftigen Wettkämpfe vorzubereiten. Ich fühle wie allmählich alles sowohl im physischen Bereich als auch beim Schießen aufgebaut wird. In 1 ½ Monaten bin ich bereit!

Wie läuft so ein typische Tag für einen Athleten im Sommertrainingslager ab?
Im Trainingslager sind die Tage gut aufeinander abgestimmt und sehr regelmäßig:
- Wecken um 07:30 h
- Termin am Schießstand um 08:45h, 9:00 h für die Feineinstellung, Schießübungen ohne körperliche Belastung (Einzel und zusammen mit den anderen), dann körperliches Training auf Rollerskiern in Verbindung mit Schießen
- 11:30 h Ende der Trainingseinheit, Dehnungsübungen und Duschen
- 12:15 reichhaltiges Essen
- 13:30 bis 15:30 ist frei, das ist die Zeit der Erholung mit einem Mittagsschlaf, Massagen zur Lockerung der Muskulatur und Entspannung
- 16:00 h geht’s wieder zum Nachmittagstraining entweder mit Jogging, Rollerskifahren im klassischen Stil, Fahrradfahren…. das dann manchmal durch ein zweites Schießtraining am Ende des Nachmittags abgeschlossen wird.
- 18:30 h ist Schluss
- 19:15 h Abendessen
- 20:30 h freier Abend wenn es nicht eine Besprechung gibt oder ein Schießtraining mit dem Scatt
.
Das ist unsere Tretmühle im Großen und Ganzen.

Der Winter nähert sich mehr und mehr, man kann sich vorstellen, dass du mehrere Ziele im Kopf hast, welche sind das?
Mein Ziel ist es einzig und allein: bei den Weltmeisterschaften in Korea erfolgreich zu sein.

Welches sind die Punkte, an denen du besonders arbeiten musst, um die unterschiedlichen Ziele zu erreichen?
Nach jeder Saison ziehe ich Bilanz über die Dinge, die funktioniert haben, über die Erfolge und die eher negativen Dinge, die ich verbessern muss. Unter denen befinden sich auch die Weltmeisterschaften (die Großen Events im Allgemeinen), die aus verschiedenen Gründen mental die schmerzhaftesten sind. (meist schöne Rennen, bei denen ich nicht weit vom Podiumsplatz entfernt bin, aber nicht darauf stehe, ich verliere in dem Moment das Vertrauen, besondere, wenn es allgemein von der Mannschaft keine Rückenstärkung gibt.)
Um dem Abhilfe zu schaffen, gibt es keine Wunderlösung, ich muss mich nur mental darauf vorbereiten und während dieser Wettkampfzeit die Beste sein, um meinen Lauf zu machen. Also ich denke sehr oft daran, an diese 10 Tage, während derer ich mich zusammenreißen muss und das zeigen muss, was ich am besten kann. Wenn der Moment kommt, werde ich zufrieden sein, endlich da zu sein. Und meine Saison wird gemäß dieser Zielsetzung verlaufen. Ich bin von Leuten umgeben, denen ich vertraue, meine zwei Trainer Jean Paul Giachino im Schießen, Lionel Laurent im Körpertraining genauso wie mein Skitechniker Gael Gaillard, die allesamt da sind, um mir zu helfen und ich lasse mich von anderen nicht verunsichern.

Was sind deine bevorzugten Austragungsorte beim Weltcup und warum?
Ich mag sehr die Austragungsorte in Deutschland, denn es ist jedes Mal wieder beeindruckend, das ist eine Biathlonparty und die Fans werden jedes Mal zahlreicher. Ich mag auch Antholz, denn ich liebe die Landschaften, den Ort, die Pisten, das Stadion…
Ich mag Östersund, denn es gibt eine kleine, benachbarte Stadt mit nicht wenigen Geschäften und jedes Mal sage ich mir: „ Wenn du ein gutes Rennen machst, hast du auch das Recht ein bisschen shoppen zu gehen und die Kreditkarte rauchen zu lassen!!!!“
Ich hoffe, dass ich den Austragungsort der nächsten olympischen Spiele in Vancouver mag, das werde ich in einigen Monaten beantworten können.

Wer werden deine Hauptgegner sein im Laufe der kommenden Saison?
Ich weiß nicht, die gleichen wie gewöhnlich.

Die Weltmeisterschaften werden dein Hauptaugenmerk haben in dieser Saison, hast du eine spezielle Vorbereitung zu diesem Anlass vorgesehen? Wirst du eine Etappe des Weltcups auslassen?
Wie ich es schon oben sagte, ja, die Weltmeisterschaften sind für mich sehr wichtig. Ich habe mich entschieden, Ende Januar 4 Tage in Antholz zu bleiben und 2 Rennen auszulassen, um ein Vorbereitungstraining vor Ort zu absolvieren. Es ist unmöglich zu viele Rennen zu laufen und zu viele Trainings zu absolvieren, ich habe also beschlossen das Training während dieser Zeit wieder aufzunehmen im Hinblick darauf, bei den Weltmeisterschaften gut zu sein!!
  Richtung Norwegen!     Sandrine Bailly  ♦  07.11.2008   
Trainingsaufenthalt in Beitostolen:

Das Wetter ist mild in Frankreich und leider gibt es keinen Ort, der es uns erlaubt Ski zu fahren. Wir sind jetzt 6 Athleten (Lois, Simon, Vincent, Sylvie, Marie-Laure und ich, die bereits für das Weltcuprennen nominiert sind), die ab Montag den 10.11 nach Norwegen aufbrechen und dort bis zum Mittwoch dem 21.11. bleiben.
Beitostolen empfängt die Langlaufer der FIS am Wochenende vom 15,16 genauso wie die norwegische Biathlonauswahl. Das ist eine Gelegenheit für uns an den Rennen mit einer Startnummer teilzunehmen.
Die anderen französischen Biathleten werden letztendlich am gleichen Wochenende in Vassieux ausgewählt.
Bis nächstens, wenn es die ersten Neuigkeiten aus der Saison gibt sowie die Neuerscheinung meiner Homepage…

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Die ersten Schneeflocken     Sandrine Bailly  ♦  31.10.2008   
ein Monat….
Der Oktober endet mit einem winterlichen Ambiente, und weckt die Lust auf’s Skifahren. Das ist ein gutes Zeichen. Wir haben gerade den Trainingsaufenthalt in Notschrei, im Schwarzwald, beendet, es war ein kurzer Aufenthalt aber er war sehr intensiv mit Intervalltraining sowohl auf Rollerskiern als auch im Laufen. Diese Trainingseinheiten tun im Moment weh, aber sie bereiten den Körper und den Kopf auf die zukünftigen Rennen vor. Jetzt heißt es sich erholen und die Frische zurückgewinnen bevor ich wieder aufbreche, dieses Mal zum Skifahren.
Diese Jahreszeit jetzt ist ein bisschen ätzend, denn die Straße ist oft zum Rollerskifahren zu vereist oder eingeschneit. Es gibt nicht genug Schnee zum Skifahren bzw. die Pisten sind noch nicht gespurt. Wir müssen also abwarten, bis die Schneekanonen in Bessans funktionieren, damit der Schnee ausgebreitet wird und danach gespurt wird…. Das alles passiert nicht bestenfalls vor dem 10. November, Geduld also.

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Oktober     Sandrine Bailly  ♦  12.10.2008   
Bilanz der Weltmeisterschaften von Bessans:
Meine hauptsächliche Zufriedenheit dieser drei Tage beruht auf meinem Schießen, insbesondere das Liegendschießen hat sich nach einem Wechsel der Einstellungen in einer guten Weise stabilisiert. Körperlich war ich nicht ganz vorne mit dabei und ich hatte Schwierigkeiten mit den Rennen am Vormittag (9 Uhr) und ich hatte Probleme mich an die für dieses Ereignis geliehenen Rollskie zu gewöhnen (und leider nicht für alle gleich). Die Woche ging mit einer guten Mixedstaffel und einem Sieg mit Simon, Vincent und Marie Laure zu Ende. Danach drei Tage Pause zur Erholung in der Sonne im Süden.

Spritztour nach Paris:
Die 4 Tage in Paris waren gut ausgefüllt mit dem, wie immer sehr angenehmen Wiedersehen des gesamten Integral SUBARU Teams (Tony Estanguet, Fabien Barrel, Rémy martin, Eugénie Langeot et dem Paten Gérard Klein) am Stand auf der Automobilmesse (Messe, mit 1,5 Millionen Besuchern)
Zwischen Jogging im nahegelegenen Park und an den Ufern der Seine, habe ich von Paris profitiert und ich bin anlässlich des europaischen Sportsfests mit der französischen Mannschaft unter dem Eiffel Turm marschiert. Eine wunderbare Initiative mit Unterhaltungen der verschieden Sportverbände für Kinder und Erwachsene um die Sportarten kennenzulernen und auszuprobieren. Leider war unser Skistand unter all dem ganzen recht spärlich besucht.
Am Montag fand dann der traditionelle Tag mit der Präsentation der Mannschaften und dem Treffen mit der Presse, in Zusammenarbeit mit dem Skiort Val d’ Isere, dem Austragungsort der nächsten alpinen Weltmeisterschaft, statt.

Das kommende Programm:

Wieder zu Hause habe ich mein Gewehr und meine Rollskie wiedergefunden und los geht es mit den 2 Monaten Vorbereitung, die noch verbleiben.
Wir werden vom 13. bis 18. Oktober zu einem Mannschaftslehrgang in Premanon sein, dann vom 24. bis 30. Oktober in Notschrei in Deutschland. Dieses Jahr gibt es keinen Lehrgang in Tignes und das ist umso besser. Das langsame Skilaufen auf dem Gletscher in 3000 m Höhe hat mir nicht viel gebracht.

Bis Bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Das Ziel die Weltmeisterschaften     Elfie Mischo  ♦  11.10.2008   
Interview mit Sandrine bei France2

Die größte französische Biathletin aller Zeiten hat sich uns einige Wochen vor Saisonbeginn ausführlich anvertraut. .

Als Siegerin des Gesamtweltcups 2005 und Bronzemedaillengewinnerin in der Staffel bei den olympischen Spielen von Turin, hat Sandrine Bailly die Weltmeisterschaften im Februar zu ihrem Großen Ziel in der kommenden Saison erklärt.
Sandrine, geboren in Belley im Departement l’Ain, kommt ebenfalls auf ihr ruhigeres Angehen der Wettkämpfe zu sprechen und auf ihre Umorientierungsprojekte, was jedoch sicherlich nicht vor 2010 der Fall sein wird.

Die Erfahrung:
Ich bin viel entspannter. Wenn man älter wird, hat man mehr Erfahrungen. Man weiß wie alles funktioniert. Man hat nicht den Stress, die Wettkampforte erforschen zu müssen. Man ist wesentlich ruhiger den Fans gegenüber und der Welt, die sich um uns dreht. Denn alle Wettkämpfe sind unterschiedlich: in Deutschland finden sich manchmal bis zu 30.000 Zuschauer ein, im tiefsten Innern Finnlands kommen viel weniger Leute. Ich bin jetzt nicht abgestumpft, gerade weil wir drei neue Strecken, in Pyongchang (Korea), in Trondheim und in Vancouver, wo die nächsten olympischen Spiele stattfinden, entdecken werden,. Das erlaubt uns ein neues Publikum für den Sport zu gewinnen, wie im letzen Jahr im Fort Kent, an der amerikanisch-kanadischen Grenze. Die Zuschauer kannten uns nicht, aber sie zeigen ihre Begeisterung. Das hat uns erlaubt die Journalisten oder die VIPs das Schießen ausprobieren zu lassen, das hat Spaß gemacht.

Die Weltmeisterschaften:
Die Weltmeisterschaften sind sicherlich mein wichtigstes Ziel. Ich bereite mich darauf vor und ich hoffe, nächstes Jahr im Februar in guter Form zu sein. Wenn ich jetzt von Beginn der Saison an stark angreifen kann, werde ich es tun. Wenn ich das gelbe Trikot (Führung des Gesamtweltcups) oder das rote Trikot (Führung in einer Disziplin z.B. Sprint) an mich reißen kann, werde ich mir das nicht nehmen lassen. Aber man kann nicht bei allen Wettkämpfen das letzte geben, wenn man überall mitmischen will. Ich bin keine Maschine. Im Allgemeinen läuft alles gut bis zum Dezember, ich bin beständig, das ist meine Stärke. Aber die Rennen im Januar in Deutschland kosten ganz schön Energie und ich muss aufpassen. Ich bin vorsichtig und werde Ende Januar die Rennen in Antholz auslassen. Ich werde 2 ½ Wochen. nehmen, um viele Trainingsstunden mit großer Intensität zu absolvieren. Denn wenn man es einmal satt hat, ist es vorbei.

Die olympischen Spiele:
Für dich nächste Saison, in der ich die olympischen Spiele zu meinem Ziel gesetzt habe, ist es ähnlich. Ich muss bereit sein an den Tagen der Spiele. Ich weiß schon, dass es mein letzter großer Auftritt sein wird, selbst wenn ich ein Jahr lang weitermachen könnte. Ich werde in Sotchi 2014 nicht mehr dabei sein, das ist sicher. Zuerst werde ich Annecy unterstützen, das die besten Bewerbungskriterien für die olympischen Spiele 2018 hat, bevor ich an meine Umorientierung im eigentlichen Sinne denke. Meiner Meinung nach ist Annecy außerdem deshalb besser als Nizza, weil die Athleten die gute Infrastruktur nach den Spielen nutzen können. Ich sehe mich gern im Eventmanagement: Seminare leiten (für Unternehmen um ihnen den Sport näherzubringen) oder praktische Übungen für Clubs, die mir gefallen.


Die Umorientierung:
Im Vergleich zum letzten Jahr, wo ich meine Hand gebrochen hatte, habe ich wirklich gut trainiert in der wettkampflosen Zeit. Sylvie Becaert, Vincent Defrasne und ich sind die ältesten in der Mannschaft. Wir sind von jungen umgeben, die lustig sind und sehr motiviert. Marie-Laure Brunet ist sehr unterschiedlich im Vergleich zu mir, weniger einfach aber wesentlich mehr Profi und viel stärker als ich es war in ihrem Alter. Pauline Macabies und die anderen haben auch gutes Potential. Es ist schön, wenn man sich in der neuen Generation wiedererkannt fühlt. Ich weiß, dass ich ein bisschen etwas repräsentiere im Biathlon, wie Raphael Poirrée, dessen Ergebnisse bei weitem erfolgreicher waren als meine. Aber manche Dinge enttäuschen mich hinsichtlich der Medienwirksamkeit unseres Sports. Letztes Wochenende unter dem Eifelturm war der Biathlon beim Tag des Sports nicht vertreten. Es ist um so mehr zum verzweifeln als unser Sport besonders den Jugendlichen gefällt. Für viele bleibt es ein Sport, der nur für einen kleinen Kreis bestimmt ist, weit weg vom Alpinen Skifahren. Das ist schade.
  Interview mit Sandrine bei Ski Chrono     Elfie Mischo  ♦  01.10.2008   
Ski Chrono

Sandrine Bailly, Anführerin der franz. Damenmannschaft, äußert sich zur ihrer Leistung im Sprint (11ter Platz) und in der Verfolgung (11ter Platz) bei dem Sommerweltmeisterschaften.

Wie sind diese Sommerweltmeisterschaften für dich gelaufen?
„Mittelmäßig. Bei der Verfolgung bin ich schnell gestartet um meinen Rückstand aufzuholen (11. Platz im Endergebnis beim Sprint am Samstag). Aber ich war körperlich blockiert. Ich hatte Probleme mich mit den Rollerskiern zurechtzufinden. Im Gegenzug war mein Schießen in Ordnung, was beruhigend ist.“
Wie erklären Sie sich ihr unterschiedliches Niveau im Sommer im Vergleich zum Winter?
„Es gelingt mir nicht die Rollerski zu führen. Meine Stärke im Winter ist es, mich gleiten zu lassen, da kann ich das nicht. Sie reagieren nicht wie gewöhnlich. Aber ich war noch niemals im Sommer spitze, also beunruhigt es mich nicht.
Wie sieht ihr Trainingsprogramm bis zum ersten Weltcup im Dezember aus?
„Erstmal mache ich eine Woche Ferien! Bis heute haben wir viel Ausdauertraining gemacht. Jetzt werden wir den Schwerpunkt auf das intensive Training legen und die Intensität Stück für Stück steigern, um uns an das Weltcupniveau zu gewöhnen.. Alles wird für diesen Winter eingesetzt.
  Weltmeisterschaft in Bessans, Folgeprogramm….     Sandrine Bailly  ♦  30.09.2008   
Zurück von der Biathlon Summer Tour in Plans d’Hotonnes:
Das war ein sehr nettes Wochenende mit 2 Rennen auf dem Programm: der Sprint am Samstag und die Verfolgung am Sonntag. (Biathlon Valromey Retord Fotos und Ergebnisse). Es gab für mich Schönes und weniger Schönes während dieser Wettkämpfe, die es mir erlaubten die Dinge zu sehen, die ich beibehalten werde und die, die ich verbessern muss während der verbleibenden zwei Monate Vorbereitung. Vielen Dank den Personen, die an der Realisierung dieses erfolgreichen Ereignisses mitgewirkt haben genauso wie den Fans, die der Kälte getrotzt haben, um uns zu unterstützen und uns zu treffen.

Weltmeisterschaft in Bessans:
Das nächste Treffen ist dieses Wochenende in Bessans mit den Weltmeisterschaften. Ich werde mit von der Partie sein mit den Rollerskiern am 27. beim Sprint, am Samstag den 28. bei der Verfolgung und am 29. mit der Mixed-Staffel. (Mittwoch und Donnerstag sind die Rennen der Cross-Läufer)

Sie können die Wettkämpfe direkt auf Eurosport verfolgen!!!!


Das Folgeprogramm:
- Eine Spritztour nach Paris nach Versailles zur Automobilausstellung mit SUBARU am Donnerstagabend den 2. und am Freitag den 3.10. (Hallo 5)

- Sonntag der 5. Oktober zu Fuß auf den Eifelturm, Frankreich hat die Initiative ergriffen das Europa des Sportes zu feiern anlässlich eines symbolischen, öffentlichen und festlichen Ereignisses. Bei dieser Gelegenheit werden die besten europäischen Athleten unter dem Eifelturm von Präsident Nicolas Sarkozy, Roseline Bachelot und Bernard Laporte ab 10:30 Uhr empfangen. Um 11:20 wird das Sportdorf auf dem Marsfeld besichtigt. Dieses Sportdorf bietet gemütliche Animationsräume, Demos mit vielen Sportverbände, darunter auch der FFS (wo wir ab dem Nachmittag Autogramme geben).

- Montag 6 Oktober um 11:30, Präsentation der franz. Mannschaften im Pavillion Gabriel mit Pressekonferenz am Nachmittag.

- Nach diese Partnerschaftstagen und der Presse, geht’s am 12.10. zurück zum Training mit einem Trainingscamp in Premanon für die Dauer einer Woche.

Bis Bald

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Biathlon Sommer Tour in Plans d’Hotonnes     Sandrine Bailly  ♦  03.09.2008   
Show in Püttlingen:
Wieder ein sehr schöner Tag bei der 4. Auflage der Show in Püttlingen. Bei strahlendem Sonnenschein waren rund 17.000 Fans gekommen, um die Show und die Atmosphäre zu genießen.
Vom Ergebnis ist es für mich ein Wettkampf zum vergessen. Ein heißes Rennen auf Rollerski, mit Nachladern bei den ersten Einlagen im Liegendschießen. Mein Schießen im stehenden Anschlag war in Ordnung, aber es hat nicht gereicht um den Rückstand aufzuholen. Ihr findet weitere Infos unter www.City-Biathlon.com
Jetzt geht es Richtung Norwegen und dem Tunnel in Torsby um dort mit Madshus Skier zu testen.

Biathlon Sommer Tour am 20. und 21. September im Departement Ain:
Der nächste Termin mit der Mannschaft ist ein Trainingslager in Plan d’ Hotonnes am 15. September, daß mit der Biathlon Sommer Tour (zwei Wettkämpfen am Wochenende) beendet wird, bei der die russische und die italienische Mannschaft und natürlich die komplette französische Mannschaft anwesend sein wird. Valromey-Retord

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Übersetzung: Elfie Mischo
  Show in Püttlingen...     Sandrine Bailly  ♦  02.09.2008   
Show in Püttlingen am 31. August:

Das Trainingslager in Bessans ist gut verlaufen, die Sonne hat unser Training begleitet. Zum Abschluß dieser Woche geht es in Richtung Püttlingen in Deutschland zur 4. Auflage der sehr beliebten Show (Sonntag Nachmittag, 31.08 )

Durch die Anwesenheit der Weltbesten ist das Niveau wie jedes Jahr gut. Letztes Jahr habe ich den Wettkampf vor Kati Wilhelm gewonnen. Für dieses Jahr ist das Ziel ähnlich. Ihr findet weitere Informationen auf der Seite www.city-biathlon.de

Programm im September

- vom 2. bis 5. September Skitests im Tunnel von Torsby in Schweden
- Trainingslager in Plans d’ Hotonnes vom 15 bis zur Biathlon Sommer Tour am 20 und 21. September.
Kommt zahlreich um die ganze französische Mannschaft während dieser beiden Wettkampftage zu unterstützen (die italienischen und russischen Mannschaften sind auch anwesend) Mehr Informationen unter www.biathlon-retord.com

Ende September nehme ich an den Weltmeisterschaften im Sommerbiahtlon auf Rollerski am 26., 27. und 28. in Bessans teil. Das ist das erste Mal für Bessans und es werden wohl packende Rennen werden, ebenfalls auf gutem Niveau ( Sprint am Freitag, Verfolger am Samstag und die Mixed-Staffel am Sonntag)

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Übersetzung: Holger Bähr
  Interview mit Sandrine bei Voix de l'ain, Folge II     Elfie Mischo  ♦  11.08.2008   
... Und hier direkt der Zweite Teil des Interviews von Voix de l’ain

Zweiter Teil

Reporter: Du magst es nicht, wenn man dich beim Mittagsschlaf weckt, was passiert in dem Fall?

Sandrine: Ja, ich stehe nicht gerne auf...

Reporter: Das negative Bild von Frankreich bzw. der Franzosen nach außen gefällt dir nicht. Was machst du um das zu ändern ?

Sandrine: Die Franzosen haben wirklich ein negatives Image. Wenn man über Frankreich spricht, dann nur über Paris, die Champs Elysee, den Wein und den Käse. Klar, das Image von Frankreich ist positv. Aber das Bild der Franzosen ist negativ, es gibt viele Nörgler und unzufriedene Menschen. Das ist nicht ganz falsch. Es ist eben so. Was ich mache um das zu ändern ? Ich bleibe wie ich bin. Ich glaube, daß ich eine ganz normale Sportlerin bin. Es sind die anderen Nationen, die so denken.

Reporter: Du bist Hochleistungssportlerin, aber du bist trotzdem normal geblieben und nicht eingebildet geworden.

Sandrine: Bis jetzt habe ich alles gut im Griff, aber bei Sportdisziplinen, die mehr in den Medien zu finden sind, kann es eher sein, dass ein Sportler hochnäßig erscheint, auch wenn er gar nicht so ist.

Reporter: Du ißt sehr gerne Schokolade und Karamel. Kann man das mit dem Leistungssport vereinbaren?

Sandrine: Ja, das geht schon. Ich treibe ja sehr viel Sport und muß daher viel essen. Ich habe das Glück, daß ich nicht dick werde. Aber ich muß schon auf passen, daß ich es nicht übertreibe.

Reporter: Im Bezug auf das Essen, gibt es etwas besonderes ?

Sandrine: Während der Saison und des Trainings, wo ich Kraft brauche, muß ich aupassen, das ich mich richtig ernähre. Das ist wichtig für den Körper um auch schneller und effektiver zu regenerieren. Klar, ich esse gerne, aber ich muß mich schon etwas zurückhalten und aufpassen, kein Alkohol, nicht so viel Fett , aber es ist nicht schwierig.

Reporter: Du schaust dir gerne Hipp – Hopp an, tanzt du auch Hipp-Hopp ?

Sandrine: Ja, ich mag Hipp-Hopp wirklich sehr gerne, aber ich habe es noch nicht versucht. Aber nach meiner Karriere habe ich noch die Möglichkeit Kurse zu besuchen und es zu lernen. Ich mag die modernen Tänze.

Reporter: Menschen, die wegen ihres Schicksal weinen oder sich beklagen, magst du nicht.

Sandrine: Nein, ich mag keine Verlierer. Ich versuche ihnen zu helfen, aber wenn ich sehe, das es nicht funktioniert, dann höre ich auf. Ich verschwende keine Energie für Menschen, die absolut keine Lust haben sich zu bewegen oder etwas zu ändern.

Reporter: Du magst Serien im Fernsehen.

Sandrine: Ja, ich mag Serien wie Prison Break, Desperate Housewives, Docteur House, naja all sowas.

Reporter: Welche Komiker und Sänger magst du besonders?

Sandrine: Ich mag Komiker wie Jean-Yves Lafesse, Djamel Debouze, Gad Elmaleh. Es gibt noch andere, aber Moment fallen mir keine weiteren ein.

Reporter: Magst du die Art von Kindern ?

Sandrine: Ihre Antworten bringen mich zum Lachen. Sie haben die Gabe durch ihre naive Art einfach die Wahrheit zu sagen.

Reporter: Möchtest du auch Kinder haben ?

Sandrine: Ja. Nach dem Ende meiner Karriere möchte ich Kinder haben.

Reporter: Das ist vorgesehen ?

Sandrine: Ja. Es ist noch nicht genau geplant, aber es ist vorgesehen.

Reporter: Und die Spinnen ?

Sandrine: Spinnen mag ich überhaupt. Bei Fort Boyard (Anm. eine sehr erfolgreiche Sendung in Frankreich, bei der Prominente in einem Fort Aufgaben erfülllen müssen) hatten sie keine Spinnen. Ich habe ihnen clevererweise vor der Aufgabe nicht gesagt, daß ich Angst vor Spinnen haben. Sie haben uns gefragt, ob wir das wirklich nicht machen wollen. Ich habe nichts verraten. Ich hatte es dann mit Ratten und Schlangen zu tun, aber keine Spinnen. Das war wirklich gut.

Reporter: Die engen Stellen in der Grotte mochtest du nicht ?

Sandrine: Nein, die mochte ich wirklich nicht. In solchen Situationen habe ich immer ein bißchen Klaustrophobie.

Voix de l’ain
Übersetzung: Holger Bähr und Elfie Mischo
  Unterstützung...     Sandrine Bailly  ♦  07.08.2008   
Für die Franzosen:
Einige Tage vor der Eröffnung der olympischen Spiele in Peking, denke ich an alle Athleten, die Frankreich repräsentieren werden und um die Medaillen kämpfen werden, besonders unseren Fahnenträger, Tony Estanguet, Mitglied des Subaru Teams, der sich um eine 3. Goldmedaille bemüht. Noch schöne Sportmomente in der Vorbereitung mit Überraschungen, Enttäuschungen, Freuden und immer mit Gefühl.

Mut Pascal:
Ich habe auch einen großen Gedanken an Pascal Etienne, der einem anderen Kampf kämpft, den Kampf gegen die Krankheit. Ich bin ganz bei dir, wie die ganze kleine Biathlonwelt!

Programm:
Nach einigen ruhigeren Tagen nach dem Lehrgang, habe ich die Batterien wieder aufgeladen und schon geht alles wieder los mit 2 Trainingswochen vor dem Lehrgang in Bessans am 17. August. Wie im letzten Jahr, werde ich am Duathlon in La chaux de Gilley am 15, sowie an der Biathlonshow in Püttlingen am 31. August teilnehmen.

www.sandrinebailly.com

Übersetzung: Elfie Mischo
  Interview mit Sandrine bei Voix de l'ain, Folge I     Elfie Mischo  ♦  01.08.2008   
Voix de l'ain, eine regionale Zeitung im Departement Ain, hat ein Interview mit Sandrine ins Netz gestellt. Nun ist es nicht so leicht ohne schriftliche Vorlage ins Deutsche zu übersetzen, aber wir haben es versucht. Alles ist uns nicht gelungen, aber alle sind aufgefordert, die fehlenden Inhalte zu ergänzen. Auch francophone Besucher unserer Seite, können gerne ihren Beitrag leisten, denn es ist einfacher eine schriftliche Vorgabe zu übersetzen als den gesprochenen Text. Wir würden uns über eine rege Teilnahme zu dem Thema im Forum freuen. Hier nochmal der Link zum Interview mit Sandrine Bailly bei Voix de l'ain.

Mit großer Unterstützung von Palerider, einer klärenden email von der Zeitung "Voix de l'ain", die uns netterweise eine schrifltiche Zusammenfassung des Interviews hat zukommen lassen und kleinerer Hinweise meiner Nachbarin Laurence, von der ich denke, dass sie sich im Laufe des Winters unfreiwillig zur Biathlonexpertin entwickeln wird, wurde der erste und auch der zweite Teil nun doch noch fertig übersetzt.

Erster Teil

Sandrine: Ich habe mit dem Skilanglauf begonnen, weil mein Vater Skiläufer ist und in dieser Region gibt es viele Skiläufer. Daher habe ich das in Angriff genommen. Mit dem Schießen habe angefangen, weil ich es einfach mal versuchen wollte. Es hat mir gefallen. Ich habe dann im Winter einen Wettkampf bestritten und es lief ganz gut. Ich stand dann vor der Wahl Skilanglauf oder Biathlon und habe mich dann für Biathlon entschieden. Mit ungefähr 15 Jahren wurde ich in die Juniorenmannschaft aufgenommen und es hat schnell Spaß gemacht.

Reporter: Bei einer Karriere im Leistungssport gibt es vielen Entbehrungen, kannst du uns erklären, ob es dich ausfüllt, die ganze Zeit auf Topniveau zu sein.

Sandrine: Sicher, als Sportler führt man ein anderes Leben im Vergleich zu anderen Menschen. Man ist eingespannt. Ich trainiere von Mai bis November, morgens und nachmittags ca. 5 bis 6 Tage pro Woche. Daher kann ich keine großen Exzesse mache. Ich absolviere 12 Traininseinheiten und das Schießen, beides zusammen und dazu allerhand Lehrgänge im Sommer. Danach bin ich im Winter drei Wochen pro Monat unterwegs und reise viel. Man verbringt also nicht wirklich viel Zeit zu Hause.

Reporter: Hat man da noch ein Privatleben?

Sandrine: Aber ja, aber man muß jemanden finden, der die Sache versteht und akzeptiert. Aber in der Gruppe gibt es die anderen Biahtleten und man hat überall mit anderen Biahtleten zu tun, das geht schon. Für die Freundschaft, den Partner, ist es natürlich sehr schwierig. Ich bin viel unterwegs, aber später hat man ja noch die Möglichkeit und warum sollte es dann nicht funktionieren.

Reporter: Du hast an den olympischen Winterspielen teilgenommen, wie ist deine Meinung zur antichinesischen Revolte anlässlich des Durchzugs des olympischen Feuers in Frankreich.

Sandrine: Es ist schwer darauf zu antworten. Man ist nicht permanent auf dem Laufenden. Man muss aufpassen was man macht und was man sagt. Ich hoffe, dass sich das nicht störend auf die Athleten auswirkt. Es muss eine Sportfeier bleiben. Ich bin nicht naiv, ich weiß genau, dass die Spiele eine enorme Herausforderung darstellen. Aber ich bin der Meinung, daß hat nichts mit dem Sport zu tun und das man nicht alles miteinander vermischen sollte. Es war nun mal auch ein Risiko der Leute, die Spiele nach China zu vergeben. Aber sie waren sich der Probleme sicherlich bewußt.

Reporter: Verstehst du die Standpunkte einiger Sporter die Spiele zu boykottieren oder nicht ?

Sandrine: Ja, ich verstehe es, ich verstehe alle Standpunkte. Viele planen aber ihre Karriere genau auf dieses Ziel hin und dann nicht daran teilzunehmen, aus Gründen, die wirklich nichts mit dem Sport zu tun haben, finde ich schade. Das verstehe ich nicht.. Wenn ich ein französiche Sportlerin für die Sommerspiele wäre, ich würde die Spiele nicht boykottieren und alles bei diesen Spielen geben. Die Spiele bleiben die Spiele. Ein Abzeichen tragen, finde ich gut. Besser wäre es wenn alle Sportler ein gemeinsames Abzeichen tragen würden. Es sollte keine französiche Aktion bleiben, wenn man sich davon Auswirkungen erhofft.

Reporter: Einige private Punkte, die ich auf deine Seite gesehen habe, also was du magst und was du nicht magst.

Sandrine: ich bin nicht mehr auf dem Laufenden, ich habe auch meine Meinung geändert.

Reporter: Du magst es Recht zu haben und du magst es nicht Unrecht zu haben.

Sandrine: Ja, ja. Wenn ich Recht habe ist alles klar. Aber wenn ich Unrecht habe, versuche ich immer Argumente zu finden, um dann Recht zu haben und wenn ich am Ende Unrecht habe, dann bin ich still und höre nicht mehr zu.

Reporter: Du liebst es in der Stadt zu bummeln, aber die Großstädte magst du nicht.

Sandrine: Ich liebe es in kleinen Städten zu bummeln, aber es ist klar in den großen Städten wie Paris, gut Paris ist nun extrem, aber da fühle ich mich nicht wohl.

Übersetzung: Holger Bähr und Elfie Mischo
  Zurück aus Norwegen!     Sandrine Bailly  ♦  28.07.2008   
Sirdal:

Ich habe die letzten beiden Wochen im Juli in der Region Sirdal im Süd-Westen von Norwegen verbracht. Das war das dritte Jahr, dass wir das Glück hatten, in diese schöne Region eingeladen zu werden, die die Gelegenheit nutzt, der französischen Mannschaft die Ehre zu erweisen. Diese Gegend, in der Nähe der Fjorde, bietet mit ihrer 3 km langen bergigen Strecke, zahlreichen Straßen zum Rollerski fahren, Fahrradfahren... und ganz besonders mit ihrer wunderbaren wilden Landschaft, schöne Möglichkeiten zum Trainieren.

Auf dem Programm standen einige Stunden Ausdauertraining, aber auch viel Krafttraining mit unterschiedlichen Einheiten im Kraftausdauertraining. Wir haben auch ausgiebig das Schießen unter wettkampfähnlichen Bedingungen trainiert mit dem kompletten Ablauf…

Dieser Trainingsaufenthalt wurde in Stavanger mit einer Show beendet, bei der die besten Langläufer und Biathleten für zwei Tage zu einem Wettkampf zusammen trafen. Am Freitagabend haben wir bei der Mixed-Staffel den 2. Platz gemacht, vor den Norwegern und direkt hinter den Russen, die in voller Stärke angetreten sind. Am Samstag gab es anstatt der Einzelrennen Qualifikationen, Halbfinals und das Finale. Ich habe die Qualifikation geschafft und schon befand ich mich im Finale, aber ich habe das erste Schießen vermasselt, und schon sind die anderen davongelaufen. Mir bleibt noch viel Arbeit, um beständiger und schneller bei dieser Art von Wettkampf zu werden. Das wird schon, die Saison ist noch weit weg.

Als Nächstes:

Nach meiner Heimkehr werde ich ein bisschen verschnaufen. Danach geht es weiter mit Skitests auf dem Gletcher Les Diablerets und dann mit dem Training und unterdessen der nächste Lehrgang am 17. August in Bessans am 17.08.2008.

www.sandrinebailly.com

Übersetzung: Elfie Mischo
  Das war Dübendorf     Sven B. Schreiber  ♦  09.07.2008   
So langsam kommen wir in Fahrt! Als erste kleine Fingerübung für die fotografische Dokumentation von Biathlon-Veranstaltungen haben wir uns den 1. Großen Preis der Schweiz im Sommerbiathlon ausgesucht, der letztes Wochenende, am 05.07.2008, in Dübendorf stattgefunden hat. Passend zur ehrgeizigen Bezeichnung "Großer Preis" hatte dieses Event ein wirklich hochkarätiges Starterinnen-Feld zu bieten. Die lange Reise hat sich also wirklich gelohnt! Neben der fast vollständigen deutschen Damenschaft waren aus Frankreich auch die Top-Stars Sandrine Bailly und Sylvie Becaert, sowie der junge Shooting-Star Marie-Laure Brunet am Start. Leider lief es für die drei nicht so gut wie erhofft - sie teilten die Plätze 7, 10 und 15 unter sich auf, während die deutschen Damen gleich vier Top-5-Plätze in Anspruch nahmen.

Hier das Endergebnis des 7,5 km Super Sprints der Damen:

01. Glagow, Martina (GER) 18:56.5
02. Hauswald, Simone (GER) +0.7
03. Rogstad, Solveig (NOR) +24.1
04. Hitzer, Kathrin (GER) +32.3
05. Buchholz, Sabrina (GER) +51.8
06. Ponza, Michela (ITA) +53.9
07. Brunet, Marie-Laure (FRA) +1:19.4
08. Henkel, Andrea (GER) +1:19.5
09. Jonsson, Helena (SWE) +1:43.6
10. Bailly, Sandrine (FRA) +1:59.0
11. Wilhelm, Kati (GER) +2:08.3
12. Gasparin, Selina (SUI) +2:17.8
13. Ingstadbjoerg, Anne (NOR) +2:27.1
14. Moerkve, Jori (NOR) +2:47.3
15. Becaert, Sylvie (FRA) +3:48.8

Wir haben von dem Spektakel 749 Fotos mit nach Hause gebracht, die wir euch in unserer Galerie-Abteilung präsentieren. Um euch das Durchblättern etwas zu erleichtern, haben wir die riesige Fotosammlung in sechs chronologische Kategorien aufgeteilt:

Teil 1: Kidz Trophy (9 Bilder)
Teil 2: Vor den Wettbewerben (189 Bilder)
Teil 3: Prolog Damen/Herren (135 Bilder)
Teil 4: Super Sprint Damen (180 Bilder)
Teil 5: Super Sprint Herren (74 Bilder)
Teil 6: Nach den Wettbewerben (162 Bilder)

Wir hoffen, allen daheim Gebliebenen damit einen authentischen Eindruck dieser schönen Veranstaltung vermitteln zu können.
  Noch mehr Bilder     Sven B. Schreiber  ♦  03.06.2008   
Bis wir unsere ersten eigenen Fotos von Sandrine haben, müssen wir die Zeit mit Material aus anderen Quellen überbrücken. Und da gibt es doch einige sehr schöne Bilderserien im Internet zu finden! Beispielsweise haben wir bei Lebiathlon.fr eine visuelle Dokumentation der Französischen Meisterschaften 2008 in Les Saisies gefunden, die wir mit Genehmigung des Urhebers hier präsentieren dürfen. Diese Serie enthält übrigens auch ein paar hübsche Portraits des vielversprechenden Nachwuchs-Stars Marie Laure Brunet, für die wir zurzeit eine eigene Fanpage vorbereiten.

http://www.sandrine-bailly.com/?topic=2&group=3

Aber auch der Uschi Disl Fanclub hat in seinen Galerien einige gute Weltcup-Schnappschüsse von Sandrine und hat uns darüber hinaus die Veröffentlichung auf unserer Fanpage gestattet.

http://www.sandrine-bailly.com/?topic=2&group=4

Wir danken den freundlichen Bild-Spender/inne/n sehr herzlich! Die nächste Gelegenheit, Sandrine live in Action zu sehen, ist übrigens am 05.07.2008 beim 1. Grossen Preis der Schweiz in Dübendorf. Wenn alles so läuft, wie wir es uns vorstellen, wird unsere Redaktion vor Ort sein und versuchen, ein paar exklusive Fotos mitzubringen. Hier das voraussichtliche Startfeld der Damen:

• Sandrine Bailly (FRA)
• Sylvie Becaert (FRA)
• Marie Laure Brunet (FRA)
• Sabrina Buchholz (GER)
• Selina Gasparin (SUI)
• Martina Glagow (GER)
• Simone Hauswald (GER)
• Andrea Henkel (GER)
• Kathrin Hitzer (GER)
• Helena Jonsson (SWE)
• Michaela Ponza (ITA)
• Kati Wilhelm (GER)
  Ein paar nette Bildchen     Sven B. Schreiber  ♦  09.05.2008   
Juchu! Es ist zwar Saure-Gurken-Zeit, aber immerhin können wir euch heute ein kleines Foto-Feature aus der Konserve bieten. Sandrine war ja am 12.08.2007 beim 3. ODLO City Biathlon in Püttlingen bei Saarbrücken auf Roller-Ski siegreich, und von diesem Event haben wir 162 hübsche Fotos, die uns der Veranstalter www.city-biathlon.com freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat. Wir sagen: Herzlichen Dank!

Neben Sandrine sind in der Galerie auch Kati Wilhelm, Tora Berger, Ekaterina Iourieva, Andrea Henkel, Helena Jonsson, Kathrin Hitzer, Tadeja Brankovic, Carl Johan Bergman, Ivan Tcherezov, Andreas Birnbacher, Vincent Defrasne, Michael Rösch, Michael Greis, Halvard Hanevold, Christoph Sumann, Liv Grete und Raphael Poirée, Katrin Apel, Sven Fischer, Ricco Groß, Lars Berger, Uwe Müßiggang und Frank Ullrich zu sehen.

Hier geht's lang: http://www.sandrine-bailly.com/?topic=2&group=2
  Inbetriebnahme     Sven B. Schreiber  ♦  01.05.2008   
Vor drei Tagen haben wir die provisorische Startseite abgebaut und unser Content Management System in den Testbetrieb genommen. Nachdem scheinbar alles gut funktioniert und wir heute Sansan's Steckbrief auf der Startseite hinzugefügt haben, betrachten wir das heutige Datum als den Tag der offiziellen Inbetriebnahme dieser Fanpage.

Einige Rubriken befinden sich noch in embryonalem Zustand, manche sind auch noch total quietschleer. Aber das wird sich im Laufe der nächsten Wochen schon ändern. Beispielsweise bereiten wir eine Bildergalerie vor, damit es zumindest schon mal ein paar hübsche Fotos zu begucken gibt.

Voll funktionsfähig ist auf jeden Fall schon unser Forum, und ihr seid herzlich eingeladen, dort mit zu diskutieren.
  Geburtstag einer Website     Sven B. Schreiber  ♦  20.04.2008   
Dieses Projekt ist ziemlich spontan im Verlauf einer Diskussion im Forum auf biathlon-online.de entstanden, als wir festgestellt haben, dass sich auf der schon länger bestehenden Page www.sandrinebailly.de einfach nichts tut. Warum - das wissen wir auch nicht so genau. Jedenfalls waren wir der Meinung, dass endlich mal was passieren muss, und darum hat eine kleine Gruppe von Fans kurzerhand ein eigenes Fanpage-Projekt gegründet.
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